--> -->
02.08.2016 | (rsn) - Weltmeisterin Elizabeth Armitstead wird trotz drei verpasster Dopingtests an den Olympischen Spielen in Rio teilnehmen können. Wie die Britin in einem Statement erklärte, habe der Internationale Sportgerichtshof CAS eine der drei Kontrollen als nicht den Regeln entsprechend beurteilt und deshalb für ungültig erklärt.
So steht einem Start der Silbermedaillengewinnerin von London am Sonntag im Straßenrennen der Frauen nichts mehr im Weg. Dort gilt sie als eine der Favoritinnen auf die Goldmedaille.
"Ich war immer eine saubere Athletin und werde das immer sein und habe meiner Anti-Doping-Haltung in meiner Karriere immer Ausdruck verliehen. Ich freue mich, dass der CAS meine Position akzeptiert hat. Ich habe detaillierte Informationen zur Verfügung gestellt, um die Situation um meine Treffer (die drei verpassten Tests) aufzuzeigen", kommentierte Armitstead das bisher noch nicht öffentlich gemachte Urteil des CAS.
Das ist nicht die einzige Merkwürdigkeit in diesem Fall. Die 27-Jährige war nämlich, wie erst jetzt bekannt wurde, von der Britischen Anti-Doping-Agentur UKAD mit Wirkung vom 11. Juli suspendiert. Dieser Beschluss war die Folge von drei sogenannten "missed tests“ innerhalb eines Jahres, die den Anti-Doping-Regularien gemäß zu einer vierjährigen Sperre hätten führen können.
Die erste der verpassten Kontrollen ereignete sich am 20. August 2015 in Schweden beim dortigen Weltcuprennen in Vargarda. Der zweite „missed test“ folgte im Oktober, der letzte im Juni dieses Jahres. Armitstead konnte nach eigenen Angaben vor dem CAS nachweisen, dass die Kontrolleure der UKAD in ihrem Vorgehen nicht den sogenannten „Whereabout“-Regeln entsprochen hätten.
Wie der "Guardian“ berichtete, sei dem Kontrolleur in dem Hotel, in dem sich Armitstead mit ihrem Boels Dolmans-Team aufhielt, die Herausgabe der Zimmernummer verweigert worden. Auf Anrufe habe die Fahrerin nicht reagiert, weil sie schlief und ihr Handy auf lautlos gestellt gewesen sei.
Mittlerweile bestätigte ein Sprecher des Britischen Radsportverbands den Sachverhalt. "Lizzie Armitstead bleibt Teil des britischen Teams für die Spiele von Rio. Wir sind zufrieden, dass die Angelegenheit geklärt wurde und freuen uns auf Rio. Wir sind voller Zuversicht, dass das Team sehr erfolgreich sein wird“, hieß es. Vom Radsport-Weltverband UCI gab es bisher noch keinen Kommentar zu der Angelegenheit.
(rsn) - Elizabeth Armitstead mag vom Internationalen Sportgerichtshof CAS Grünes Licht für die Olympischen Spiele von Rio erhalten haben. Aber die Umstände, die dazu führten und die Tatsache, dass
(rsn) – Die Flandern-Rundfahrt der Frauen ist das älteste durchgängig ausgetragene unter den Monumenten im Frauen-Kalender – und nach der Trofeo Alfredo Binda sowie dem Flèche Wallonne und dem
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) - John Degenkolb (Picnic – PostNL) blickt auf ein hartes Dwars door Vlaanderen zurück, bei dem er trotz guter Beine nicht in die vorderen Ränge fuhr und sich 3:26 Minuten hinter Sieger Neils
(rsn) – Es scheint, als ob bei den belgischen Klassikern das Glück Stefan Küng (Groupama – FDJ) nicht hold sei. Immer wieder zählt der Schweizer zu den Sieg-Kandidaten, immer wieder wird er ge
(rsn) - Visma - Lease a Bike konnte zum ersten Mal in dieser Klassikersaison einem Rennen seinen Stempel aufdrücken. Mit gleich vier Mann attackierte das Team 71 Kilometer vor dem Ziel und wenig spä
(rsn) – Neilson Powless (EF Education – EasyPost) hat mit einem Husarenstück das 79. Dwars door Vlaanderen (1.UWT) für sich entschieden. Der 28-jährige US-Amerikaner ließ nach 184,2 Kilometern
(rsn) – Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) hat mit einem Solo von rund 25 Kilometern erstmals in ihrer Karriere Dwars door Vlaanderen (1.Pro) der Frauen für sich entschieden. Die Italienische Meis
(rsn) - Im Siegerinterview kam Neilson Powless (EF Education-EasyPost) aus dem Grinsen nicht mehr heraus. Denn Siegchancen schienen der US-Amerikaner im Finale der 79. Ausgabe von Dwars door Vlaandere
(rsn) – Bei seinen bisherigen vier Teilnahmen an Dwars door Vlaanderen war Max Walscheid (Jayco – AlUla) als Helfer für seine (Sprint-)Kapitäne unterwegs. An den Start der 79. Ausgabe des flämi
(rsn) – Im vergangenen Frühjahr hatte Jannik Steimle als von Q36.5 neu verpflichteter Klassikerkapitän meist freie Fahrt und wusste seine Chance unter anderem mit dem Sieg beim GP De Denain zu nut
(rsn) – Zehn Jahre nach seinem Sieg bei Dwars door Vlaanderen und am 28. Geburtstag seines vor sechs Jahren tödlich verunglückten Teamkollegen Bjorg Lambrecht macht sich am Mittwoch Ex-Profi Jelle
(rsn) - Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) hat in der bisherigen Klassikersaison noch keine Bäume ausgerissen. Doch für Dwars door Vlaanderen scheint der Belgier bereit zu sein. Wie auf Strava z