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"Ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen werde, dass mich die Leute jetzt Sir Chris nennen."
(Der von der Queen zum Ritter geschlagene vierfache Bahn-Olympiasieger Chris Hoy)
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22.08.2008 - (rsn/dpa) – Gibt es doch eine Zukunft zumindest für Teile des Gerolsteiner-Teams? Meldungen zufolge plant der kanadische Fahrradhersteller Cervelo die Lücke zu füllen, die der sich zum Jahresende aus dem Radsport zurückziehende deutsche Getränkehersteller Gerolsteiner hinterlässt. Cervelo soll als Namenssponsor eines Nachfolgeteams fungieren, in dem möglicherweise Christian Henn die sportliche Verantwortung tragen wird.
Der 44-jährige Heidelberger bestätigte gegenüber Radsport-News entsprechende Kontakte. „Ich habe mit den Leuten von Cervelo gesprochen, außerdem habe ich drei weitere Optionen. Ich werde mit einer Entscheidung aber auf jeden Fall bis zu dem Moment warten, in dem Hans-Michael Holczer sagen sollte, dass es mit Gerolsteiner nicht weitergehen wird. Da wird eine Entscheidung wohl am 1. September fallen. Ich werde aber auch künftig nicht als Teammanager arbeiten“, so Henn, der betonte, dass Teamchef Holczer über die aktuellen Entwicklungen informiert sei.
Mit dem neuen möglichen Team werden auch der Nürtinger Stefan Schumacher und der österreichische Tour-Dritte Bernhard Kohl in Verbindung gebracht. Henn dazu: „Sollte es eine neue Mannschaft geben, werden wohl auch Fahrer von Gerolsteiner mit dabei sein. Da wird es eine Art ‚Paket’ geben. Für mich ist es aber noch ganz schwer, mich gedanklich überhaupt mit einem anderen Rennstall zu befassen. Ich habe Gerolsteiner mit aufgebaut und stehe zu Hans Holczer.“ Henn will möglichst weiter mit vielen seiner aktuellen Fahrer zusammenarbeiten - und stimmt sich daher mit ihnen ab. Kohl sollen fünf Offerten vorliegen - darunter auch eine von Milram -, Schumacher werden Kontakte zum neuen Katjuscha-Team nachgesagt. Milram soll auch am Deutschen Meister Fabian Wegmann und an den Brüdern Markus und Thomas Fothen interessiert sein.
«Die Zeit läuft uns im Moment weg. Deadline bleibt der 1. September», bestätigte Holczer der Deutschen Presse-Agentur dpa. Erst Anfang der Woche habe er wieder einen negativen Bescheid hinnehmen müssen, obwohl es «eine klare Zusage von einem Firmeninhaber» gegeben habe, sagte der Herrenberger, der aber noch nicht aufgibt: «Die Mannschaft ist ein Werbemittel, wie es in Deutschland in der Form keines mehr gibt.»
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