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02.03.2019 | (rsn) - Sam Bennett (Bora - Hansgrohe) hat zum Abschluss der 1. UAE Tour gezeigt, dass er auch ohne Anfahrer erfolgreich sein kann. Vom Hinterrad des Kolumbianers Fernando Gaviria (UAE - Team Emirates) sprintete der Ire auf der Zielgerade der 7. Etappe, die über flache 145 Kilometer durch Dubai ausgetragen wurde, am dortigen City Walk zum zweiten Saisonsieg. Den ersten hatte Bennett sich ebenfalls zum Abschluss einer Rundfahrt geholt, und zwar am siebten Tag der Vuelta a San Juan in Argentinien, wobei er damals auf die Unterstützung von Erik Baska, der in San Juan noch Dritter wurde, und Peter Sagan (5.) hatte bauen können.
Zum UAE-Finale aber plante Bora - Hansgrohe ohne Sprintzug, wie Sportdirektor Enrico Poitschke im Ziel Radsport News gegenüber erklärte. “Wir wollten hier nie ein richtiges Lead-out fahren, sondern uns an anderen Leuten orientieren, und das hat super funktioniert“, so Poitschke, der den dreimaligen Giro-Etappengewinner von 2018 für dessen taktische Cleverness lobte. “Sams Ziel war, die Kurve 1,8 Kilometer vor dem Ziel unter den ersten Zehn zu fahren, aber auch nicht ganz vorne zu sein, um dem Gegenwind auf der Zielgeraden aus dem Weg zu gehen und lange warten zu können. Das hat er perfekt gemacht, es war Super Timing.“
“Angesichts der Fahrer, die hier am Start waren, wusste ich, dass man nicht so schlecht sein könnte, wenn man einen Sieg holen würde. Mein heutiger Triumph gibt mir viel Selbstvertrauen und ich freue mich auf meine nächsten Rennen“, sagte ein strahlender Bennett, der in Dubai erstklassige Konkurrenz wie Gaviria, Caleb Ewan (Lotto Soudal /3.), Alexander Kristoff (UAE - Team Emirates/4.) und Etappengewinner Elia Viviani (Deceuninck - Quick-Step/5.) sowie die jungen Deutschen Phil Bauhaus (Bahrain - Merida / 6.) und Max Walscheid (Sunweb / 7.) hinter sich ließ.
“Der Sprint war wegen des Gegenwinds sehr schwierig. Ich habe versucht, so lange wie möglich im Windschatten (von Kristoff) zu bleiben und habe bis zu den letzten Metern gewartet. Als ich antrat, wusste ich sofort, dass Bennett schneller war“, sagte Gaviria, der von den drei Massensprints der UAE Tour einen gewann (2. Etappe) und auf zweien jeweils der knapp Geschlagene war.
Enttäuschend verlief der letzte Arbeitstag in den vereinigten Arabischen Emiraten für Marcel Kittel (Katusha - Alpecin), der mit nur noch drei Helfern an seiner Seite nicht über Rang 44 hinaus kam.
Roglic feiert ungefährdet den Gesamtsieg
Das Rote Trikot von Primoz Roglic (Jumbo - Visma) geriet wie erwartet nicht mehr in Gefahr. Der Slowene sicherte in seinem ersten Einsatz des Jahres den Gesamtsieg vor Weltmeister Alejandro Valverde (Movistar) und dem jungen Franzosen David Gaudu (Groupama - FDJ). Bennetts deutscher Teamkollege Emanuel Buchmann beendete die Rundfahrt auf Rang vier, gefolgt von den Niederländern Wilco Kelderman und Tom Dumoulin (beide Sunweb).
“Es war mit all dem Wind ein nervöses Rennen, aber wir haben wieder gezeigt, dass wir ein starkes Team sind und haben das Trikot ins Ziel gebracht. Es ist mein erstes Rennen und es ist wirklich schön, so (in die Saison) zu starten. Wir haben hier wirklich große Arbeit geleistet und es ist schön, wenn man gleich einige Resultate kriegte“, sagte Roglic, der nach dem Sieg von Jumbo - Visma im Auftakt-Teamzeitfahren das Rote Trikot trug und es an den folgenden sechs Tagen souverän verteidigte.
Nach einem zweiten Platz bei der ersten Bergankunft am Jebel Hafeet und Rang drei tags darauf am Hatta Dam machte er auf der vorletzten Etappe mit seinem Sieg am Jebel Jais in Sachen Gesamtwertung alles klar. Die Schlussetappe war für den 29-Jährigen und sein Team nur noch Formsache.
So lief das Rennen…
Dmitry Gruzdev (Astana), William Clarke (Trek - Segafredo) und Benoît Cosnefroy (AG2R La Mondiale) lösten sich nach drei Kilometern aus dem Feld erarbeiteten sich auf den nächsten gut 60 Kilometer rund 4:30 Minuten an Vorsprung. Das zunächst von Jumbo - Visma angeführte Feld hatte auf dem flachen, allerdings windanfälligen Parcours, der teilweise an der Küste entlang führte, keine Probleme, das Geschehen zu kontrollieren.
Die meiste Spannung vor dem Finale entwickelte sich an den beiden Zwischensprints, wobei sich Viviani als Vierter des ersten noch einen Punkt schnappte und am zweiten sein Anfahrer Michael Morkov den Russen Stepan Kuriyanov (Gazprom - Rusvelo), den bis dahin Führenden der Punktewertung, übersprintete , um ebenfalls Vierter zu werden. Als tagesfünfter sollte der Italienische Meister aber doch noch deutlich an Kuriyanov vorbeiziehen und sich das Trikot des besten Sprinters sichern.
Auf den letzten zehn Kilometern lösten sich die Sprintermannschaften wie Bora - Hansgrohe, Deceuninck-Quick-Step und UAE - Team Emirates in der Verfolgung ab und stellten mit vereinten Kräften knapp drei Kilometer vor dem Ziel das Ausreißertrio. Das von Ewans Helfern Roger Kluge und Adam Blythe angeführte Feld kam sturzfrei durch die beiden 90-Grad-Rechtskurven auf den letzten beiden Kilometern, ehe Blythe auf der Zielgeraden bei Gegenwind seinem australischen Kapitän den Sprint anzog.
Dagegen wartete Bennett an Gavirias Hinterrad lange ab, bis der Kolumbianer aus dem Windschatten von Kristoff heraus antrat, um mit perfektem Timing am Kolumbianer vorbeizuziehen und sich souverän den letzten Tagessieg zu sichern. Hinter Gaviria wurde Ewan Dritter, Kristoff, der als Anfahrer bis zur Ziellinie durchzog, kam vor Viviani auf Platz vier.
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