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06.04.2024 | (rsn) - Nach einem bisher enttäuschenden Frühjahr hat das Team Lotto - Kern Haus - PSD Bank zum Auftakt der Rad-Bundesliga zum Befreiungsschlag angesetzt. Beim Grand Prix der Südlichen Weinstraße rund um Schweigen in Rheinland-Pfalz setzte sich Kapitän Joshua Huppertz nach 145 Kilometern im Sprint einer vierköpfigen Spitzengruppe knapp vor Tobias Müller (rad-net Oßwald) durch und übernahm damit auch die Führung in der Rennserie. Platz drei am Deutschen Weintor ging an Tobias Nolde (P&S Metalltechnik - Benotti), gefolgt von Benjamin Boos, dem zweiten Fahrer von rad-net - Oßwald) im Spitzenquartett.
"Ich bin mit Selbstbewusstsein in den Sprint gegangen, wusste aber auch, dass Nolde und Müller im Sprint auch saustark sind. Wir sind uns normalerweise relativ ebenbürtig, aber ich wusste, dass es ein hartes Rennen war und nach solchen Rennen habe ich normalerweise einen guten Sprint", so Huppertz zu radsport-news.com.
Nach dem Coup war auch sein Teamchef Florian Monreal erleichtert. "Da fällt ein Riesendruck von unseren Schultern. Als Rheinland-Pfälzisches Team wollten wir hier unbedingt gewinnen, entsprechend happy sind wir, dass uns das geglückt ist", so Monreal zu RSN. Etwas enttäuscht über den knapp verpassten Sieg war dagegen Müller. "Vor der letzten Kurve hatte Huppertz zwei Meter Vorsprung, die habe ich danach nicht mehr geschlossen bekommen. Es war am Ende sehr knapp, aber ein paar Zentimeter haben mir dann doch gefehlt", so Müller zu RSN.
Dieser hatte im Finale mit seinem ebenfalls sehr endschnellen Teamkollegen Boos besprochen, dass man im Sprint auf Müller setzen würde. "Ich habe mich gut gefühlt, habe aber für den Sprint noch etwas Erholung gebraucht. Benni hat alles für mich gegeben. Wäre er nicht vorne dabei gewesen, wäre ich heute auch nicht Zweiter geworden", so Müller, der mit seinem rad-net-Team die Mannschaftswertung gewann und selbst die Führung in der Sprintwertung übernahm. Dazu wurde sein Teamkollege Bruno Keßler als Achter bester Nachwuchsfahrer, während der letztjährige Bundesliga-Sieger Jakob Geßner (Standert) als Tagessiebter die Führung in der Amateur-Wertung übernahm
Die vierköpfige Spitzengruppe. Foto: privat
Das Tagespodium komplettierte indes Nolde, der auch die Gravel-Wertung des Rennens gewann. "Ich hatte heute ein bisschen Probleme mit der Hitze, hatte das ganze Rennen über mit Krämpfen zu tun. Wir waren vorne vier schnelle Jungs. Schade, dass es nicht zu mehr gereicht hat", erklärte Nolde gegenüber RSN. Seine Teamkollegen Anton Albrecht und Dominik Röber rundeten den guten Auftritt der Equipe auf den Plätzen fünf und sechs ab.
Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von 25 Grad formierte sich auf der Fahrt durch die Südliche Weinstraße eine elfköpfige Spitzengruppe, aus der aber Moritz Kärsten (P&S Metalltechnik - Benotti) nach Defekt zurückfiel. Aus der Gruppe heraus attackierten Nolde und Boos, kurz darauf setzten Huppertz und Müller nach.
Zunächst arbeitete das Spitzenquartett gut zusammen, bis irgendwann Müller aus taktischen Gründen seine Arbeit einstellte und seinen Teamkollegen Boos die Führung fahren ließ, um so Kräfte für den finalen Sprint zu sparen.
Der Zieleinlauf in Schweigen. Foto: privat
Huppertz hatte sich aus der letzten Kurve heraus einen kleinen Vorsprung herausgefahren, der reichte, um im leicht bergaufführenden Sprint über Kopfsteinpflaster Müller knapp auf Distanz zu halten.
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