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04.07.2017 | (rsn) - Nur 24 Stunden nach ihrer herben Niederlage im Windkantenrennen der 4. Etappe hat Annemiek van Vleuten (Orica-Scott) sich im schwer profilierten Einzelzeitfahren des Giro d'Italia im Kampf um den Gesamtsieg zurückgemeldet. Die Niederländerin wurde ihrer Favoritenrolle für den Kampf gegen die Uhr gerecht und gewann in Sant'Elpidio a Mare nach 25:29 Minuten mit 41 Sekunden Vorsprung auf die Gesamtführende Anna van der Breggen (Boels-Dolmans). Elisa Longo Borghini (Wiggle-High5) wurde mit 1:15 Minuten Rückstand Tagesdritte und verteidigte so ihren zweiten Platz im Gesamtklassement.
"Gestern war eine große, große, große Enttäuschung. Es war schwer, den Schalter umzulegen und sich auf heute zu konzentrieren. Aber ich habe es geschafft und mir gesagt, dass heute der erste Tag ist, um Zeit zurückzuholen. Es hat geklappt", freute sich van Vleuten über ihren bereits zweiten Etappensieg bei dieser Italien-Rundfahrt und verriet: "Es war noch nicht mal eine perfekte Fahrt, denn ich habe eine Kontaktlinse verloren."
Van Vleuten, die als einzige der drei Haupt-Anwärterinnen auf den Giro-Sieg mit einer vollen Zeitfahrmaschine auf die schwere Strecke gegangen war, überholte in der bis zu 30 Prozent steilen Schlusssteigung durch die Strada Cocciari die vor ihr gestartete Polin Kasia Niewiadoma (WM3 Pro Cycling), die in der Abfahrt vom ersten der beiden schweren Anstiege des Tages gestürzt war, und unterbot die Bestzeit ihrer Teamkollegin Amanda Spratt um 1:48 Minuten.
Titelverteidigerin Megan Guarnier (Boels-Dolmans), die als seit gestern Gesamtdritte nach van Vleuten gestartet war, verlor 1:53 Minuten auf die Niederländerin und musste ihren Podestplatz daher direkt wieder an die Zeitfahrsiegerin abgeben. Auf der Strecke waren nun nur noch Longo Borghini und van der Breggen, doch sie beide scheiterten auf ihren Straßenrädern mit angebautem Auflieger ebenfalls deutlich an van Vleutens Fabelzeit.
Als beste Deutsche fuhr Longo Borghinis Edelhelferin Claudia Lichtenberg, die Giro-Siegerin von 2009, mit 2:10 Minuten Rückstand auf van Vleuten auf den achten Tagesrang. Die Münchenerin belegt dadurch nun auch in der Gesamtwertung jene Position. Dort hat sie 4:36 Minuten Rückstand auf die weiterhin führende van der Breggen. Longo Borghini ist mit nun genau einer Minute Rückstand weiterhin Zweite, van Vleuten hat sich auf den dritten Platz verbessert und liegt nur noch 1:36 Minuten hinter dem Rosa Trikot.
"Es ist noch nicht vorbei. Wir sind erst halb durch den Giro durch und es war klar, dass es hart werden würde auf den kommenden Etappen, speziell der 7. und 8.", erklärte van der Breggen nach ihrer deutlichen Zeitfahrniederlage. "Trotzdem sieht es bisher gut aus, und ich muss in erster Linie Annemiek folgen, denn sie wird jetzt jede Chance zu nutzen versuchen."
Während das sechste Teilstück am Mittwoch voraussichtlich noch einmal im Sprint enden wird, stehen am Donnerstag und Freitag noch zwei bergigere Etappen auf dem Programm, bevor am Samstag noch einmal die Sprinterinnen gefragt sind. Die Entscheidung über den Giro-Sieg fällt am Sonntag in Torre del Greco bei Neapel, wo im Finale der Schlussetappe noch einmal ein schwerer Anstieg wartet - entlang am Vesuv.
Tagesergebnis der 5. Etappe:
1. Annemiek van Vleuten (Orica-Scott) 25:29 Minuten
2. Anna van der Breggen (Boels-Dolmans) + 0:41
3. Elisa Longo Borghini (Wiggle-High5) + 1:15
4. Amanda Spratt (Orica-Scott) + 1:48
5. Megan Guarnier (Boels-Dolmans) + 1:53
6. Arlenis Sierra (Astana) + 2:01
7. Kasia Niewiadoma (WM3 Pro Cycling) + 2:03
8. Claudia Lichtenberg (Wiggle-High5) + 2:10
9. Hannah Barnes (Canyon-SRAM) + 2:13
10. Karol-Ann Canuel (Boels-Dolmans) + 2:17
Gesamtwertung:
1. Anna van der Breggen (Boels-Dolmans) 9:02:35 Stunden
2. Elisa Longo Borghini (Wiggle-High5) + 1:00 Minuten
3. Annemiek van Vleuten (Orica-Scott) + 1:36
4. Megan Guarnier (Boels-Dolmans) + 3:08
5. Amanda Spratt (Orica-Scott) + 3:29
6. Kasia Niewiadoma (WM3 Pro Cycling) + 3:59
7. Karol-Ann Canuel (Boels-Dolmans) + 4:19
8. Claudia Lichtenberg (Wiggle-High5) + 4:36
9. Shara Gillow (FDJ Nouvelle Aquitaine) + 4:50
10. Arlenis Sierra (Astana) + 4:54
Die Highlights der 5. Etappe:
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