Rally UHC Cycling will nächste Schritte wagen

Der nordamerikanische Weg in die WorldTour?

Von Peter Maurer aus Maskat

Foto zu dem Text "Der nordamerikanische Weg in die WorldTour?"
Adam de Vos vom Team Rally UHC Cycling sitzt im Ziel der 2. Etappe bei der Tour of Oman in Al Bustan auf dem Boden. | Foto: Cor Vos

18.02.2019  |  (rsn) - Gerade einmal vier Mannschaften auf der Ebene der Pro-Continental-Teams kommen nicht aus Europa, drei davon sind aus Nordamerika. Neben der auf U23-Fahrer spezialisierten Equipe Hagen Bermans Axeon und dem auf Diabetiker aufgebauten Team Novo Nordisk hat das Team Rally UHC Cycling seine Basis in den USA, was sich aber für die in orange fahrenden Athleten von Eric Wohlberg schon bald ändern soll. 

"Wir haben im letzten Jahr begonnen, uns eine kleine Werkstatt in Girona einzurichten und beginnen nun immer mehr Infrastruktur nach Europa zu verlegen. Das geht aber nicht von einem auf das andere Jahr und ist ein langwieriger Prozess", erklärte Wohlberg am Rande der Tour of Oman gegenüber radsport-news.com. 

Auch wenn mittlerweile ein paar Betreuer aus Europa seine Mannschaft komplettieren, so betonte er vor allem die nordamerikanische Herkunft und Geschichte seines Teams. Denn auch 2019 besteht sein Kader ausschließlich aus kanadischen und US-amerikanischen Athleten. "Was es natürlich auch sehr schwierig macht, denn die Jungs sind von Januar bis November immer unterwegs, weitab von ihren Familien", weiß der ehemalige Radprofi aus eigener Erfahrung. 

Starker Jahresanfang wichtig für ProConti-Teams

Seit der Mallorca-Challenge ist das Team in dieser Saison unterwegs. Trotzdem sah der Kanadier ein wenig Verbesserungspotential in der Auftaktplanung: "Wir hatten eine große Teampräsentation in Südkalifornien im Januar. Wenn wir aber jetzt schon gut mitfahren wollen, dann müssen wir auch im Januar schon in Europa sein. Vielleicht werden wir nächstes Jahr die Jungs noch früher herbringen." Denn jede Wildcard und jedes Rennen zählt für die US-amerikanische Mannschaft im Kampf um die Punkte in den Continental-Circuits der UCI. 

"Wir wollen uns jedes Jahr weiterentwickeln, noch bessere Ergebnisse erzielen und uns im Ranking verbessern. Die Schritte sollen von Jahr zu Jahr größer werden", berichtete Wohlberg, der auf lange Sicht eine WorldTour-Lizenz mit seiner Mannschaft anstrebt. Deshalb wollen sich die meist sehr aktiv fahrenden Männer in Orange auch dort wieder gut präsentieren, wo sie im letzten Jahr ihre Highlights setzen konnten - wie bei den Rundfahrten in Deutschland, Dänemark und Yorkshire oder beim Arctic Race of Norway. 

In den USA fehlt das Momentum

Das Jahreshighlight für die Sponsoren des Teams ist aber die Kalifornien-Rundfahrt. Und genau in Nordamerika verortet Wohlberg derzeit kein leichtes Pflaster für sein Team: "Die Stimmung befindet sich in einem Tief. Zwar sind die größeren Events wirklich gut organisiert, aber viele kleinere Rennen verschwinden und diese sind für unsere Fahrer extrem wichtig. Es gibt einfach weniger Möglichkeiten als früher. Aber wir hoffen, dass sich wieder etwas entwickelt." 

Vor allem der Ausfall von etlichen U23-Bewerben sorgt den Kanadier extrem: "Das ist unser Talentepool. Von hier kommt die Entwicklung für die Zukunft."

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