--> -->
22.05.2019 | (rsn) - Konichiwa aus Iida,
Heute stand der vom Streckenprofil her vorerst einfachste Tag an. Die 4. Etappe führte uns auf einem siebenmal zu fahrenden Rundkurs um die Stadt Mino und war mit sehr moderaten 1.200 Höhenmetern, verteilt auf 139 Streckenkilometer, versehen. Im Hinblick auf die kommenden Tage lautete daher der Plan, so kräftesparend wie möglich ins Ziel zu kommen.
Die Gruppe des Tages löste sich dann auch relativ schnell am einzigen Anstieg des Kurses und wenig später übernahm die Mannschaft des Gesamtführenden die Nachführarbeit. Der weitere Verlauf gestaltete sich dann so, wie wir es uns gewünscht hatten: Im Hauptfeld wurde ein angenehm gleichmäßiges Tempo angeschlagen bei dem es sich entspannt mitrollen ließ.
Pünktlich in der letzten Runde wurden die drei Ausreißer dann gestellt und es kam zum erwarteten Sprintfinale. Da half es auch nichts, dass über den Anstieg knapp fünf Kilometer vor Ziel dann doch etwas zügiger gefahren wurde.
In einem chaotischen Sprint mit zahlreichen fast- und einem handfesten Sturz wurde Per als 13. heute Bester vom Team. Wir hatten uns durch die schnelle und breite Abfahrt leider aus den Augen verloren, was für das Finale mit Sicherheit nicht optimal war. Auf der anderen Seite haben alle heil das Ziel erreicht und Adam liegt somit weiterhin auf dem 3. Platz der Gesamtwertung, in der sich heute nichts geändert hat.
Da es sonst nicht viel zu erzählen gibt, kann ich passend zur Halbzeit schon ein erstes Zwischenfazit ziehen: Die Organisation des Rennens ist hervorragend und man merkt die japanische Mentalität. Dies macht sich bereits darin bemerkbar, dass hier jeder Tag durchgeplant ist. So findet man bereits am Nachmittag den Aushang für den nächsten Tag in der Lobby des Hotels vor, mit allen wichtigen Zeiten, Terminen und sonstigen Infos wie zum Beispiel Wetterbericht. Das Beste dabei ist, dass der Ablauf dann auch genauso eingehalten wird.
Die Transfers sind trotz der Länge noch sehr angenehm, da Koffer und Rad vom Veranstalter zum nächsten Hotel transportiert werden und bereits vor unserer eigenen Ankunft geliefert werden. Auch die Hotels in denen wir untergebracht werden sind immer ausgezeichnet, sowohl die Zimmer als auch das Essen.
Was ich ebenfalls noch erwähnen muss: Die Begeisterung für den Radsport und vor allem für dieses Event ist gewaltig. Der Zuspruch ist enorm und bereits vom Start an stehen zahlreiche Fans an der Strecke. Heute zum Beispiel mussten beziehungsweise durften alle Fahrer nach dem Ziel durch ein mehrere Hundert Meter langes Spalier von jubelnden Zuschauern fahren, um zu den Bussen zu gelangen – ist man dann doch nicht so gewohnt als deutscher Radfahrer.
Sportlich lief es bisher auch zusammen. Drei Top Ten-Platzierungen, darunter ein zweiter Platz von Adam und der aktuell dritte Platz in der Gesamtwertung. Per fährt als einer der Jüngsten bisher ebenfalls ein starkes Rennen und kann neben seinem siebten Platz und dem 13. Platz heute auch auf einen Tag in der Spitzengruppe zurückblicken.
Ich für meinen Teil bin mit meiner eigenen Vorstellung noch nicht ganz glücklich, aber nach dem Aussetzer auf der 2. Etappe läuft es bei mir von Tag zu Tag besser. Wir blicken also zuversichtlich auf die zweite Hälfte, in der das Rennen dann jetzt richtig losgeht.
Soweit aus Japan. Ich wünsch euch dann noch einen angenehmen Tag während unserer sich langsam dem Ende neigt!
Sayonara und liebe Grüße,
Joann
PS: Das unübersichtliche Finale und den Umstand, dass wir leider nicht mehr alle zusammengefunden haben, konnte ich für mich ausnutzen, um im internen Duell mit meinem lieben Bruder auf 3:1 zu erhöhen.
(rsn) - Konichiwa aus Tokyo, heute endet unsere Reise mit der letzten Etappe in Tokio und demzufolge gibt’s dann auch heute den letzten Bericht aus Japan für euch. Der Tag startete um 7:30 Uhr
(rsn) - Zum letzten Mal wünsche ich Euch persönlich einen guten Morgen, heute aus Izu!Wir befinden uns gerade auf dem letzten Transfer der Rundfahrt, zurück nach Tokio, wo der ganze Spaß vor neun
(rsn) - Konichiwa vom Mount Fuji, wie gestern schon von Louis erwähnt, stand uns heute die Königsetappe hinauf auf 2.000 Meter zum Mount Fuji bevor. Auf den ersten Blick erinnerte die Renndistanz an
Ich wünsche euch einen guten Morgen aus Oyama! Heute hatten wir einen angenehmen Start in den Tag. Es ging zwar wieder früh am Morgen los, unser Hotel lag aber nur wenige hundert Meter entfernt vom
(rsn) - Ich wünsche euch einen guten Morgen aus Inabe. Es gibt heute wieder einen Bericht aus unserem schönen Reisebus, der sich auf der zweistündigen Anfahrt in Richtung Mino befindet, dem Start
(rsn) - Konichiwa aus Kyoto, wie gestern schon mein Bruder melde ich mich heute auch aus unserem Reisebus, der sich auf dem Weg zu unserem nächsten Etappenort Inabe befindet. Das bedeutet, uns steht
(rsn) - Sonnige Grüße, heute noch einmal aus dem schönen Sakai - oder, wenn man genau ist, dann habe ich Sakai bereits hinter mir gelassen, denn ich melde mich gerade aus dem Reisebus, mit dem alle
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos
(rsn) - Nach ihrem ersten Rennblock, der mit Rang 37 bei der Trofeo Alfredo Binda (1.WWT) endete, nahm sich Antonia Niedermaier die Zeit, um mit RSN über ihren Saisoneinstieg, ihre veränderte Rolle
(rsn) - Alberto Bettiol (XDS – Astana) wird am Sonntag nicht zur Flandern-Rundfahrt antreten können. Wie der Italienische Meister auf der Website seines Teams erklärte, habe er sich eine Lungenent
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Die Flandern-Rundfahrt der Frauen ist das älteste durchgängig ausgetragene unter den Monumenten im Frauen-Kalender – und nach der Trofeo Alfredo Binda sowie dem Flèche Wallonne und dem
(rsn) - Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) ist bereit für die Titelverteidigung bei der am Sonntag anstehenden Flandern-Rundfahrt. Das bewies die Italienische Meisterin eindrucksvoll bei der 13. Aus