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11.06.2019 | (rsn) - Guillaume Martin (Wanty - Gobert) wusste genau, dass er auf der 2. Etappe des Criterium du Dauphiné im Zweiersprint gegen den deutlich schnelleren Dylan Teuns (Bahrain - Merida) keine Chance haben würde. Mit einigen taktischen Kniffe versuchte der Franzose am Montag, das schier Unmögliche möglich zu machen - und beinahe wäre es ihm auch gelungen.
"Ich wusste, dass er ein echter Puncheur ist und ich bin ein schlechter Sprinter. Also habe ich im Finale gepokert und auf dem Schlusskilometer keine Führungsarbeit mehr geleistet", sagte Martin, der schließlich 250 Meter vor dem Ziel einen Überraschungsangriff wagte.
Als sich nämlich Teuns nach rechts zu dem hinter ihm fahrenden Konkurrenten umdrehte, sprintete der Wanty-Kapitän genau in diesem Moment auf der linken Seite los. Teuns war offenbar irritiert und brauchte eine Sekunde, um zu reagieren. Auf den letzten Metern entwickelte sich schließlich ein Kopf-an-Kopf-Sprint, den Teuns gerade noch so zu seinen Gunsten entscheiden konnte.
"Ich habe versucht, ihn zu überraschen und das ist mir gar nicht so schlecht gelungen. Er hatte echt Mühe, zu mir aufzuschließen, leider war die Etappe ein paar Meter zu lang. Schade, denn ich wollte den Sieg unbedingt", erklärte Martin.
Auch wenn er sich im Finale nichts vorzuwerfen hatte, so war Martin doch "etwas frustriert" wegen des knapp verpassten Sieges. "Ich fühlte mich großartig und vom Profil her war es eine Etappe ganz nach meinem Geschmack." Als Tageserster hätte sich der 26-Jährige auch das Gelbe Trikot geholt, das nun Teuns auf seinen Schultern trägt. Martin folgt mit drei Sekunden Rückstand auf Rang zwei, konnte sich aber damit trösten, einige Sekunden auf die anderen Klassementfahrer gut gemacht zu haben.
Auch in den kommenden Tagen will Martin in die Offensive gehen. Heute jedoch kommen die Sprinter zum Zug, am Mittwoch folgt ein Einzelzeitfahren. "Aber vielleicht am Wochenende", wie er mitteilte, denn "ich bin sehr motiviert, hier abzuliefern, und ich will nichts verschieben, was ich direkt erledigen kann", so Martin, dem sich wohl am Freitag die nächste Gelegenheit bieten wird, sein Können unter Beweis zu stellen.
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