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10.02.2021 | (rsn) - Der Passo del Turchino, der traditionell die zweite Rennhälfte von Mailand-Sanremo einläutet, muss aufgrund eines Erdrutsches, der den Anstieg unpassierbar gemacht hat, aus dem Programm der für den 20. März geplanten 112. Auflage des Frühjahrsklassikers genommen werden.
Wie svsport.it berichtet, suche der Organisator RCS Sport jetzt nach Ausweichrouten und habe dabei eine Passage über Bric Berton ins Auge gefasst, die zuletzt in den Jahren 2001 und 2002 im Streckenprofil von Mailand-Sanremo stand. Vom Gipfel auf 758 Metern Höhe würde eine Abfahrt über Sassello, Stella und Albisola Superiore hinab zur Küste folgen, wo es über die drei Capi sowie Cipressa und Poggio zum Ziel nach Sanremo geht.
Eine Alternative wäre auch die Route des vergangenen Jahres, die in Folge der Corona-Pandemie nach Interventionen einiger Städte und Gemeinden drastisch verändert werden musste. Am 8. August 2020 führte das Rennen durch das Landesinnere, lediglich die letzten 35 Kilometer blieben unverändert. Schon damals ging es nicht über den Turchino, dazu wurden auch Capo Mele, Capo Cerva und Capo Berta gestrichen.
"Wir hoffen, dass in den kommenden Tagen etwas entschieden wird", sagte Simona Ferro vom Regionalrat von Ligurien. “Wir sind sicher, dass es aufgrund der Schließung des Turchino nicht die klassische Route sein wird. Als Region arbeiten wir hart daran, dass die Route dieses Superklassikers so weit wie möglich unser Territorium führt.“
RCS Sport will in Kürze die endgültige Strecke von Mailand-Sanremo bekannt geben. Bereits am Mittwoch wurden die Namen der teilnehmenden Teams veröffentlicht. Zu den 19 Mannschaften aus der WorldTour kommen die Zweitdivisionäre Alpecin - Fenix und Arkéa - Samsic, Androni Giocattoli - Sidermec, Bardiani CSF Faizanè, Novo Nordisk und Total Direct Energie.
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