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13.02.2022 | (rsn) – Nach 183,2 Kilometern Rennen quer durch die südspanische Region Murcia konnte das deutsche Team Bora – hansgrohe eine zufriedenstellende Bilanz ziehen. Neuzugang Jonas Koch verpasste beim Sieg von Alessandro Covi (UAE Team Emirates) als Vierter der Vuelta Ciclista a la Region de Murcia (1.1) nur knapp das Podium. Mit fünf Fahrern in den Top 35 zeigte sich die Raublinger Mannschaft zudem fast geschlossen vorne im Klassement.
"Wir sind als Team ein starkes Rennen gefahren“, schilderte Koch, der sein erstes Topergebnis für seine neue Equipe einfahren konnte. In der Winterpause wechselte der 28-Jährige aus Belgien zum deutschen World Team und war auch der nominelle Kapitän für das hügeligen spanischen Eintagesrennen.
___STEADY_PAYWALL___ Aufgrund der starken Konkurrenz musste Bora - hansgrohe das Rennen aber schwer machen, um die Hauptgruppe zu verkleinern und vor allem die Sprinter loszuwerden. Am Alto Collado Bermejo übernahm der frühere Skibergsteiger Anton Palzer die Initiative, erhöhte das Tempo und jagte im Alleingang einem Ausreißerduo nach, das zwischenzeitlich schon über vier Minuten auf das Feld hatte. Der Bayer zeigte sich erstmals in seiner Karriere in der Offensive, das Peloton ließ ihn aber nicht gewähren und stellte Palzer in der Abfahrt wieder.
Der frühere Skibergsteiger Anton Palzer brachte mit seiner Tempoarbeit die Sprinter früh in Bedrängnis.
Seine Aktion hatte aber zufolge, dass die ersten Sprinter große Probleme bekamen und die wurden noch größer, als der letztjährige Touretappensieger Nils Politt die nächste Ausreißergruppe initiierte. Mit drei starken Begleitern holte er fast zwei Minuten auf das Feld heraus, das die Lücke erst am letzten Berg des Tages wieder schließen konnte.
Nils Politt präsentierte sich in der Rolle, in der er sich am wohlsten fühlt: der des Ausreißers.
"Der Tag hat einfach angefangen, aber dann wollten wir ihnschwerer machen“, grinste der Hürther im Gespräch mit radsport-news.com. Wir hatten keinen richtigen Sprinter im Aufgebot und mussten daher versuchen, aus einer kleineren Gruppe mit Jonas was zu machen“, so der 27-Jährige, dessen Fokus auf einer guten Vorbereitung auf die Frühjahrsklassiker liegt, weswegen er am Sonntag noch die Clasica Almeria bestreitet und dann die Algarve-Rundfahrt in Portugal.
Den Schlusssprint bekam Koch dann vom jungen Dänen Frederik Wandahl angezogen und auch der Australier Jai Hindley hielt sich lange in der Topgruppe. Für die Überraschung aus Sicht von Bora – hansgrohe sorgte hier aber Luis-Joe Lührs. Der 19-jährige Neoprofi beendete das Rennen schließlich auf Rang 27 und bekam von Politt gleich im Ziel Lob ausgesprochen.
Neoprofi Luis-Joe Lührs konnte sich über das Lob von Teamkollege Politt freuen.
"Das ist schon das Größte, von ihm gelobt zu werden. Vor zwei Jahren habe ich den Jungs noch vorm Fernseher zugesehen, jetzt bin ich mit dabei“, strahlte Lührs, der auch erwähnte, dass Koch zwischendurch sogar in einen Sturz involviert war. "Es ist richtig stark mit dem Team die Rennen zu bestreiten. Mit dem großen Bus und dem ganzen Supportteam auf Rennen zu fahren ist ein ganz anderes Niveau. Da bin ich Bora für die Chance dankbar“, zog er ein kurzes Resümee seiner ersten Erfahrungen mit dem Raublinger Rennstall, aus dessen U19-Team er im Winter hochgezogen wurde.
"Ich bin echt gut mitgekommen auf Mallorca und jetzt auch hier. Im Training passt alles und in der Summe war das ein echt gelungener Saisonstart für mich“, war der Bayer stolz darauf, mit seiner Arbeit auch seinen Teil dazu beigetragen zu haben, dass sich seine Mannschaft so offensiv präsentieren konnte.
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