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02.07.2023 | (rsn) - Am Sonntag wird im Schweizer Märwil im Rahmen der Drei-Länder-Meisterschaft der Klasse U23 der Nachfolger des der Nachwuchsklasse entwachsenen Jannis Peter (P&S Benotti) gesucht. In Abwesenheit von Pierre-Pascal Keup (Lotto - Kern Haus / Start bei der Tour of Austria) und Maurice Ballerstedt (Alpecin - Deceuninck / kurzfristige Absage) läuft das 155 Kilometer lange Rennen wohl auf ein Duell zwischen Tim-Torn Teutenberg (Leopard TOGT) und Henri Uhlig (Alpecin - Deceuninck Development) heraus.
Die deutschen U23-Fahrer, die ihr Rennen gemeinsam mit dem Schweizer und dem Luxemburger Nachwuchs bestreiten, absolvieren am Sonntagnachmittag 15 Mal einen 10,3 Kilometer langen Rundkurs, auf dem in Summe knapp 2.000 Höhenmeter zu Stande kommen. Der wellige Kurs kommt wohl vor allem den hügelfesten Sprintern entgegen, während es die Bergfahrer schwer haben werden, die schnellen Männer abzuhängen.
Topfavorit dabei ist Teutenberg. "Triple T ist in richtig guter Form, dazu ist es genau sein Kurs. Selbst bei einem Ausscheidungsfahren, wenn richtig hart gefahren wird, kann er mitgehen. Und wenn sprinterfreundlich gefahren wird, ist es auch genau sein Ding. Im Sprint sehe ich keinen, der an ihm vorbeifahren könnte. Meine Sprints in diesem Jahr waren nicht auf dem Niveau wie letztes Jahr", meinte Uhlig gegenüber radsport-news.com.
Teutenberg selbst erklärte gegenüber radsport-news.com, dass die Strecke für ihn "ganz gut" aussehe, auch wenn sie schwieriger sei, als es auf dem Papier den Anschein macht. Während der klassikererprobte Sprintspezialist Teutenberg in Märwil von seiner guten Babygiro-Form zehren will und es "cool" fände, nach DM-Silber im Zeitfahren nun im Straßenrennen die Goldmedaille einzufahren, dämpfte Uhlig im Gespräch die Erwartungshaltung.
"Die letzten Wochen waren relativ schwierig. Seit meinem Sturz bei der Friedensfahrt habe ich ein bisschen mit Hüftproblemen zu kämpfen und es stand auch lange ein Fragezeichen hinter meinem Start bei der U23-DM", erklärte Uhlig, der schon die Profi-DM am letzten Wochenende abgesagt und dafür "eine Woche Offseason" gemacht hatte und erst seit fünf Tagen wieder auf dem Rad sitzt.
Wichtig sei für Uhlig, bei dem die ersten Trainingstage gut verlaufen sind, "endlich wieder ein gutes Gefühl auf dem Rad" zu haben. "Da ist das Resultat nebensächlich. Ich möchte ins Ziel kommen und dann sagen können: heute lief es mal wieder richtig gut. Und dann springt vielleicht auch ein richtig gutes Resultat raus", fügte der 21-Jährige an.
Auch wenn Uhlig seine Stärken im Sprint hat und die 130 Höhenmeter pro Runde für die schnellen Männer gut machbar scheinen, hofft das Alpecin-Talent auf ein "attraktives und aktives Rennen, in dem der Beste gewinnt und nicht derjenige, der sich am meisten im Feld ausgeruht hat." Er selbst hätte sich gar noch ein etwas welligeres Terrain erhofft.
Möglicherweise zu leicht sein dürfte der Kurs für U23-Zeitfahrmeister Moritz Kretsych (rad-net Oßwald). Der 21-Jährige, der auch ein ansprechendes DM-Rennen bei den Profis absolvierte, hat seine Stärke klar in den Anstiegen. Dennoch sagte Konkurrent Uhlig: "Moritz Kretschy darf man nicht unterschätzten. Er ist gerade in absoluter Bestform, er ist auf jedem Terrain richtig gut aufgestellt."
Kretschy selbst gab gegenüber radsport-news.com zu Protokoll: "Ich bin heiß auf den Straßentitel und es wäre cool, wenn ich das gewinnen könnte. Aber das Ziel ist erst einmal, unter die ersten Drei zu fahren."
Von Vorteil dürfte für ihn sein, dass sein Team der Konkurrenz numerisch überlegen sein wird und mit dem ebenfalls hügelfesten Vincent John und Sprinter Tobias Müller zwei weitere Asse im Ärmel hat. "Mit der Mannschaft habe ich definitiv einen Vorteil gegenüber den Einzelstartern. Letztlich kommt es darauf an, eine schlaue Taktik zu erarbeiten und diese dann auch effizient umzusetzen."
Uhlig erwartet entsprechend auch "Gespringe von Start bis Ziel" und dass die numerisch überlegenen deutschen KT-Teams Fahrer in die Gruppen schicken werden, um hinten "nichts machen zu müssen. Da muss ich auch einfach ein bisschen Glück haben und muss schlau fahren, da ich nicht bei jeder Attacke mein Pulver verschießen kann.
Zum erweiterten Favoritenkreis zäht auch Lotto - Kern Haus um Ole Theiler und Leon Brescher, auch wenn mit Keup und Luca Dreßler zwei der stärksten U23-Fahrer bei der zeitgleichen Tour of Austria am Start stehen.
"Wir stehen trotzdem mit acht Fahrern am Start - sieben Deutschen und Mathieu Kockelmann als Luxemburger. Mein absoluter Topfavorit ist Tim Torn Teutenberg, da müssen wir schauen, wie wir das Rennen gestalten. Wir haben auch Fahrer dabei, die in den Sprint eingreifen können, aber vielleicht wollen wir es auch gar nicht darauf ankommen lassen. Ole (Theiler) etwa hat einen großen Motor, der auch vorne rausfahren kann", meinte Teamchef Florian Monreal gegenüber radsport-news.com.
Als Ziel gab Monreal aus, um eine Medaille mitkämpfen zu wollen. "Die Favoritenbürde liegt aber bei Teutenberg und rad-net, die auch starke Optionen haben und mit dem größten Kader antreten", schloss er.
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