Stölting-Kapitän lobt seine jungen Teamkollegen

Schröder: „Das ist die Zukunft des deutschen Radsports"

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Björn Schröder (Team Stölting) | Foto: ROTH

23.01.2013  |  (rsn) – Björn Schröder (Team Stölting) startet mit einem für ihn ganz besonderen Rennen in die Saison 2013. Der 32-Jährige wird ab Donnerstag gemeinsam mit dem US-Amerikaner Guy East in seiner Heimatstadt Berlin am dortigen Sechstagerennen teilnehmen. „In Berlin vor meiner Familie, meinen Freunden, Fans und Sponsoren zu fahren wird sicher ein unbeschreibliches Erlebnis“, sagte Schröder zu Radsport News.

Der Stölting-Kapitän möchte sich gerne langfristig auf der Bahn etablieren, dennoch genießen aber auch die Straßenrennen nach wie vor hohe Priorität. Vor allem bei den deutschen Rennen Rund um Köln, Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt sowie der Bayern-Rundfahrt - da hofft Team Stölting auf eine Einladung - will Schröder Akzente setzen. Die Straßensaison wird er aller Voraussicht nach Anfang März in Kroatien beginnen.

Mit seiner bisherigen Vorbereitung ist Schröder trotz Doppelbelastung zufrieden. „Trotz meinen Tätigkeiten im Unternehmen von Stölting hatte ich genug Zeit zum trainieren“, erklärte Schröder, der im Dezember mit dem Team auf Mallorca weilte und der zuversichtlich in die Saison geht: „Ich freue mich, mit solch motivierten Talenten zu starten.“

Den letzten Feinschliff wird sich Schröder mit seinen Team-Kollegen bei einem weiteren Trainingslager auf Mallorca holen. Dort wird er auch seiner Hauptfunktion im Team nachkommen, nämlich den Mentor für die junge Garde spielen. „Für mich ist es etwas Besonderes, wenn junge Fahrer durch meine Tipps Rennen gewinnen können und wir als Team auftreten“, so der frühere Milram-Profi, der sich aber auch wieder auf die Zusammenarbeit mit dem knapp 36-jährigen Australier Luke Roberts freut.

Mit dem Routinier fuhr Schröder bereits 2010 zusammen bei Milram. „Luke ist ein sehr erfolgreicher und erfahrener Fahrer. Er war für mich schon bei Milram eine Persönlichkeit. Für die jungen Fahrer im Team kann es nicht besser sein, von seiner Erfahrung zu profitieren“, lobte Schröder den in Kerpen wohnhaften Australier, mit dem er eine Art Doppelspitze bilden wird. Dennoch würde es auch der Allrounder begrüßen, wenn es mit der vom Teammanagement gewünschten Verpflichtung eines weiteren WorldTour-Fahrers klappen würde.

Das Projekt Stölting sieht Schröder als etwas ganz Besonderes an. „Ich hatte als U23 Fahrer etwa nicht solche Bedingungen. Bei diesem Team steht auch die berufliche Absicherung im Vordergrund, da haben wir mit unseren Partner und ganz besonders Stölting die besten Voraussetzungen“, lobte Schröder die Philosophie des Rennstalls, der jedem seiner Fahrer eine Job-Garantie im Unternehmen gibt.

Seinem jungen Team - 12 der 15 Fahrer sind 23 oder jünger - traut Schröder in den kommenden Jahren den sportlichen Aufstieg zu. „Wenn ich da etwa an Silvio Herklotz denke, der bei der U23-Cross DM eine Medaille holen konnte, haben wir schon gezeigt, was in unseren jungen Fahrern steckt. Sie allesamt haben mich mit ihrer Einstellung und ihrem Fleiß auf Mallorca beeindruckt. Das ist für mich die Zukunft des deutschen Radsports“, so Schröder abschließend.

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