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19.07.2017 | (rsn) - Die Women's WorldTour startet am Donnerstag in ihr 13. Event und bietet den Frauen-Teams am Col d'Izoard eine königliche Kulisse: Nach drei Jahren auf den Champs-Élysées in Paris bekommt das Frauen-Peloton bei La Course by Le Tour diesmal erstmals eine Bergetappe vorgesetzt - mit demselben Start und Schlussanstieg wie die Männer auf der 18. Tour-Etappe von Briancon zum Col d'Izoard. Allerdings kürzen die Frauen den Männer-Kurs in Guillestre ab und kommen so nur auf 67,5 statt 179,5 Kilometer - etwas, was in der Szene für große Kritik gesorgt hat.
So oder so: Entscheidend wird die 14,1 Kilometer lange und im Schnitt 7,3 Prozent steile Schlussrampe durch die Casse Déserte hinauf auf 2.360 Meter zum Izoard-Pass, und der Favoritenkreis ist daher um einiges kleiner als beim "Kriterium" auf dem Pracht-Boulevard in der Hauptstadt.
Doch nicht nur die Bergankunft ist beim Frauen-Event der ASO im Rahmen der Tour de France neu. Denn nach dem zur WorldTour zählenden Rennen zum Izoard steht am Samstag noch ein zweites auf dem Programm: Auf dem Zeitfahrkurs der 20. Tour-Etappe werden die besten 20 Frauen vom Donnerstag, beziehungsweise jene, die maximal fünf Minuten Rückstand am Izoard hatten, in einem Verfolgungsrennen auf Straßen-Rennrädern antreten.
Die Izoard-Siegerin startet als erstes, die Zweitplatzierte mit ihrem Original-Rückstand von der Bergankunft als zweites und so weiter. Wer zuerst im Ziel ist, hat gewonnen. Allerdings ist das Verfolgungs-Event kein UCI-Rennen und bringt daher keine WorldTour- oder Weltranglistenpunkte ein.
Die Premiere dieses an den Biathlon angelehnten Verfolgungsrennen wird interessant zu verfolgen sein, auch wenn sich der sportliche Wert mangels UCI-Status in Grenzen hält. Die ASO erhofft sich ein großes Zuschauer-Interesse und mehr Aufmerksamkeit für die Frauen - genau wie mit dem Rennen zum Izoard.
Allerdings: Auch wenn La Course am Donnerstag und Samstag live auf Eurosport läuft, so ist es zumindest am Donnerstag fraglich, ob die Zuschauerzahlen an die von der alten Variante am Sonntag auf den Champs-Élysées heranreichen - denn das potenzielle Publikum ist an einem Donnerstag zwischen 10 und 13 Uhr arg eingeschränkt.
Die Strecke: Nach dem Start in Briancon folgen die Frauen bis Saint-Clement-sur Durance zunächst in südlicher Richtung für 30 Kilometer dem Kurs der Männer-Etappe, biegen dann aber links ab in Richtung Guillestre, von wo es nordöstlich in Richtung Queyras-Nationalpark auf den Izoard zugeht - stetig leicht bergauf, bis nach 53 Kilometern der eigentliche Izoard-Anstieg beginnt - auf den ersten sechs Kilometern noch gemäßigt, dann aber ständig über 8 Prozent steil, mit einer sehr kurzen Zwischenabfahrt 2,5 Kilometer vor dem Ziel, die in eine letzte 10-Prozent-Rampe mündet.
Das Verfolgungsrennen am Samstag startet und endet im berühmten Orange Velodrome, dem Fußball-Stadion von Olympique Marseille. Von dort geht es direkt an die Küste an die Promenade Georges Pompidou und am Wasser entlang gen Norden zum Hafen von Marseille, wo nach zehn der insgesamt 22,5 Kilometer der Wendepunkt wartet. Auf dem Rückweg geht es vom Hafen durch die Stadt hinauf zur Notre Dame De La Garde, über einen 1,2 Kilometer langen und im Schnitt 9,5 Prozent steilen Anstieg. Nach der weniger steilen Abfahrt folgen noch einmal fünf flache Kilometer zurück zum 67.000 Zuschauer fassenden Fußball-Stadion.
Die Favoritinnen: In Abwesenheit von Giro-Siegerin Anna van der Breggen (Boels-Dolmans), die sich lieber auf ihre Titelverteidigung bei den Europameisterschaften konzentriert, beschränkt sich der Favoritenkreis auf lediglich vier bis fünf Fahrerinnen. Ganz oben auf der Liste steht die Giro-Dritte und Bergwertungs-Siegerin Annemiek van Vleuten (Orica-Scott), die die Italien-Rundfahrt wohl gewonnen hätte, wäre da nicht ein zweiminütiger Zeitverlust an der Windkante entstanden.
Auf einem Niveau mit van Vleuten klettern im Starterfeld von La Course lediglich Kasia Niewiadoma (WM3 Pro Cycling), die beim Giro allerdings nicht in Top-Form war, Ashleigh Moolman-Pasio (Cervélo-Bigla), die den Giro krankheitsbedingt aufgeben musste, und die Giro-Zweite Elisa Longo Borghini (Wiggle-High5). Dieses Quartett dürfte den Sieg am Izoard unter sich ausmachen und danach wohl auch in Marseille um den Erfolg im Einladungsrennen kämpfen. Ein Fragezeichen steht dagegen noch hinter Marianne Vos (WM3 Pro Cycling), die sich in der vergangenen Woche den Sieg bei der flachen BeNeLadies-Tour sicherte, sowie hinter Pauline Ferrand-Prevot (Canyon-SRAM), die seit ihrem Aus bei Lüttich-Bastogne-Lüttich Ende April kein Straßenrennen mehr bestritten hat.
Die Teams: Alé Cipollini, Astana, BePink Cogeas, Boels-Dolmans, BTC City Ljubljana, Canyon-SRAM, Cervélo-Bigla, Cylance Pro Cycling, FDJ Nouvelle Aquitaine Futuroscope, Hitec Products, Lares-Waowdeals, Lensworld-Kuota, Lotto-Soudal, Orica-Scott, Servetto-Giusta, Sunweb, Tibco-Silicon Valley Bank, Veloconcept, Wiggle-High5, WM3 Pro Cycling, Nationalteam Frankreich
Das Preisgeld: Während bislang insgesamt 22.000 Euro bei La Course zu gewinnen waren, wie auch auf einer Etappe der Tour de France, ist das Gesamtpreisgeld der nun zweitägigen Veranstaltung auf 27.700 Euro angehoben worden - auf einer Tour-Etappe werden 2017 allerdings nun auch 28.650 Euro ausgeschüttet, 11.000 Euro allein an den Sieger. Bei La Course werden nun 19.000 Euro am Donnerstag im WorldTour-Rennen ausgeschüttet und noch einmal 8.700 Euro am Samstag beim Verfolgungs-Einladungsrennen. Am Donnerstag bekommt die Erstplatzierte 6.000 Euro, am Samstag 3.000 Euro. Außerdem bekommt am Donnerstag eine Fahrerin, die von der Jury als die "Kämpferischste" ausgewählt wird, noch einmal 2.000 Euro.
Die Übertragung: In Deutschland werden beide Rennen live auf Eurosport 1 zu sehen sein - jeweils direkt vor der Tour-Etappe der Männer. Das heißt am Donnerstag von 10:00 bis 13:00 Uhr und am Samstag von 13:00 bis 13:45 Uhr. Außerdem können Sie dem Izoard-Rennen am Donnerstag wie allen WorldTour-Rennen der Frauen unter dem Hashtag #UCIWWT auf Twitter folgen - in textlicher Form.
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