--> -->
05.09.2016 | (rsn) - Chris Froome und sein Team Sky sind im Kampf Mann gegen Mann kaum zu besiegen. Dazu braucht es etwas Unvorhergesehenes, einen Überraschungsmoment. Etwas, mit dem die Strategen des Skytrains, die fast alles vorausplanen, nicht rechnen. Zum Beispiel eine frühe Attacke wie die von Alberto Contador (Tinkoff) und Nairo Quintana (Movistar) zu Beginn des 15. Tages der Vuelta a Espana zur Skistation Aramon Formigal. Danach war Sky vernichtend geschlagen!
Die Etappe hatte mit einem Fluchtversuch von Gianluca Brambilla (Etixx-Quick Step) kurz nach dem Start begonnen, dem sich Contador schnell anschloss. Ein willkommene Aktion für Quintana, der dem Spanier alsbald hinterher sprang. Froome, der am Tag davor zum Col d'Aubisque jedern Angriff von Quintana parieren konnte, wurde überrumpelt. "Das hat uns auf dem falschen Fuß erwischt. Das Feld war durch einen frühen Sturz auseinandergerissen und Froome war zu diesem Zeitpunkt von Quintana und Contador distanziert. Wäre er bei Ihnen gewesen und nicht in der Verfolgergruppe, wären die Dinge sicherlich anders gelaufen", so der Sportliche Leiter von Sky, Dario Cioni.
Nach der turbulenten Startphase war das Feld dreigeteilt und besonders Sky plötzlich im Hintertreffen: Froome war in der zweiten Gruppe mit nur zwei Helfern, David Lopez und Salvatore Puccio, isoliert. Der Rest seiner Armada fuhr abgehängt in der dritten Gruppe. Der Vorsprung der Spitzengruppe um Quintana und Contador wuchs immer weiter an. Froome wirkte unruhig und angeschlagen, sah seine Chancen auf den Gesamtsieg davonschwimmen.
Das Ziel erreichte er schließlich mit 2:40 Minuten Rückstand, in der Gesamtwertung fiel er auf 3:37 Minuten hinter Quintana zurück. Die gute Ausgangslage war dahin – Froome verschwand zunächst wortlos aus dem Zielbereich.
Später gab er sich jedoch gegenüber ITV Sport kämpferisch: "Es macht es defenitiv härter. Eine Minute wäre machbar gewesen, drei Minuten sind dagegen extrem schwer. Aber es sind schon verrücktere Dinge passiert und wir werden bis zum Ende kämpfen."
Auch Teamchef Dave Brailsford zeigte sich von der Offensive der Konkurrenz beeindruckt. "Manchmal muss man einfach den Hut ziehen und eingestehen: Gut gemacht", sagte Brailsford bei ITV Sport. Neben Froome musste Sky aber auch bei Leopold König einen extremen Dämpfer hinnehmen. Der Tscheche lag vor der Etappe auf Position fünf in der Gesamtwertung, erreichte das Ziel aber abgeschlagen in der dritten Gruppe mit satten 53:54 Minuten Rückstand. Im Klassement rutschte er auf Platz 31 zurück.
Mit Niederlagen wollen sie sich bei Sky aber nicht zu lange herumschlagen. "Manchmal bekommst du im Sport einen Schlag ins Gesicht. Aber es bleiben noch sechs Etappen und wir sind in derselben Position, wie vorher. Wir werden weitermachen", so Brailsford.
(rsn) – Tejay van Garderen wird nach seinem enttäuschenden Vuelta-Auftritt keine Rennen mehr in diesem Jahr bestreiten. "Die Saison ist für ihn vorbei. Er steckt einer Krise“, gestand BMC-Teamch
(rsn) - Obwohl er nach hartem Kampf nur Platz zwei bei der 71. Vuelta a Espana hinter Nairo Quintana (Movistar) belegte, war Chris Froome (Sky) mehr als zufrieden. "Das war meine erfolgreichste Saison
(rsn) - Der Vuelta-Sieg von Nairo Quintana (Movistar) kam nicht wirklich überraschend. Unerwartet war aber, wie der Kolumbianer bei der Siegerehrung reagierte. Souverän, ohne etwas abzulesen, sprach
(rsn) - Magnus Cort Nielsen (Orica-BikeExchange) hat die Schlussetappe der Vuelta a Espana gewonnen. Der Däne setzte sich nach flachen 104 Kilometern in Madrid im Sprint vor dem Italiener Daniele Ben
Madrid (dpa/rsn) - Chris Froome (Sky) klatschte noch auf dem Rad anerkennend Beifall für seinen Rivalen Nairo Quintana (Movistar). In den spanischen Bergen wurde der bei der Tour de France noch
(rsn) - Zum Start der 71. Vuelta a Espana in Balneario Laias sind am Samstag 198 Rad-Profis angetreten. Längst nicht alle werden am 11. September das Ziel in Madrid erreichen. Sturzverletzungen, Erkr
(rsn) - Schlussoffensive bei der Vuelta a Espana. Die 20. und vorletzte Etappe der Spanien-Rundfahrt (193,2 Kilometer) mit Start in Benidorm bot über vier Anstiege der 2. Kategorie und der letzten Be
(rsn) - Nairo Quintana (Movistar) hat den Gesamtsieg bei der Vuelta a Espana praktisch sicher. Der Kolumbianer erreichte auf der 20. Etappe das Ziel am Alto de Aitana, der letzten Bergankunft der Rund
(rsn) Aus und vorbei. Die Vuelta a Espana endete für Samuel Sanchez (BMC) dramatisch nach der 19. Etappe. Aussichtsreich als Siebter im Gesamtklassement in das 37 Kilometer lange Zeitfahren nach Calp
(rsn) - Zeitverluste waren einkalkuliert. Auch der vorübergehende Verlust des dritten Gesamtplatzes von Esteban Chaves war erwartet worden. Doch mit solch großen Rückstanden hatten sie bei Orica-B
(rsn) - Ungewöhnlich spät legten die Organisatoren in diesem Jahr die Zeitfahrprüfung der Vuelta a Espana: Über 37 Kilometern führte das 19. Teilstück im Kampf gegen die Uhr von Xabia und Calp.
(rsn) - Chris Froome (Sky) hat das 37 Kilometer lange Einzelzeitfahren der Vuelta a Espana gewonnen und damit seinen Rückstand in der Gesamtwertung auf Spitzenreiter Nairo Quintana (Movistar) verklei
(rsn) – Ganz hohe Berge sucht man im Baskenland zwar vergeblich. Doch die sechstägige WorldTour-Rundfahrt durch den spanischen Nordwesten gilt aufgrund ihrer zahlreichen, teils sehr steilen Anstie
(rsn) – Und wieder einmal steht sie auf dem Programm: die Flandern-Rundfahrt. “Vlaanderens Mooiste“, wie die Einheimischen sagen. Mitunter ist vom wichtigsten Wochenende des Jahres die Rede, hie
(rsn) – Mit einem vierten Sieg am Sonntag könnte Mathieu van der Poel alleiniger Rekordhalter der Flandern-Rundfahrt werden. Doch diese Marke steht nicht im Fokus des Niederländers, der als Titelv
(rsn) – In den vergangenen Jahren zählte Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) in schöner Regelmäßigkeit zu den Top-Favoriten der Flandern-Rundfahrt. Doch ausgerechnet beim wichtigsten belgisch
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Die Bilder gingen vor einem Monat um die Welt: Ein neunjähriges Mädchen erklomm auf ihrem Rennrad vor dem Omloop Nieuwsblad die Mauer von Geraardsbergen, bejubelt von vielen tausend Zuscha
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Nach der Tour de France und dem Giro d’Italia hat nun auch die dritte Grand Tour des Rennkalenders ihre Team-Selektion präsentiert. Bei der 80. Vuelta a Espana (23. August – 14. Septemb
(rsn) – Vor fünf Jahren schnürte Carina Schrempf (Fenix – Deceuninck) noch ihre Laufschuhe. Erst eine Fußverletzung brachte sie dann dem Radsport näher - dass sie sich aber wenig später mit d
(rsn) – Neben Tadej Pogacar (UAE Team Emirates – XRG) wird auch Biniam Girmay (Intermarché – Wanty) am 13. April sein Debüt bei Paris-Roubaix sein Debüt bei Paris-Roubaix geben. Nachdem der S
(rsn) - Mathieu van der Poel (Alpecin - Deceuninck) ist beim E3 Saxo Classic nicht nur mit seinem souveränen Sieg, sondern auch mit seinem Material aufgefallen. Der Niederländer war dort mit einem u
(rsn) - Am Wochenende startet die Rad-Bundesliga 2025. Während für die Männer bereits am Samstag beim Großen Preis der südlichen Weinstraße in Schweigen der Startschuss fällt, kämpfen die Frau