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28.07.2018 | (rsn) – Auch wenn ihn Chris Froome (Sky) am vorletzten Tag der Tour de France noch vom dritten Platz der Gesamtwertung verdrängte, überwiegt bei Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo) nach drei Wochen Frankreich-Rundfahrt das Positive. "Insgesamt war das eine sehr schöne Rundfahrt für mich. Mit dem vierten Gesamtplatz bin ich zufrieden, ich bin nicht enttäuscht“, sagte der Slowene nach dem Rennen in Espelette.
Dass er am Samstag im 31 Kilometer langen Kampf gegen die Uhr auf anspruchsvollem Terrain von Anfang ins Hintertreffen geriet und letztlich nicht über Platz acht in der Tageswertung hinauskam, war für den 28-Jährigen zu verschmerzen.
"Wir können es kurz machen, es lief, wie es gelaufen ist. Meine Wattwerte haben gestimmt, aber die anderen waren einfach stärker. Hätte ich schneller fahren können, dann hätte ich es gemacht“, kommentierte Roglic seine Vorstellung, die seiner Meinung nach nicht unter den Folgen des Kräfteverschleißes vom Freitag litt, als er die letzte Pyrenäenetappe gewonnen hatte. "Daran lag es nicht, denke ich“, sagte er.
Über seine Ziele für die Tour de France 2019 wollte der LottoNL-Kapitän gegenüber den Journalisten direkt nach dem Zeitfahren noch nicht sprechen. "Erstmal diese Tour zu Ende fahren“, meinte Roglic. Doch die Team-Website zitierte ihn zumindest mit den Worten. „Das Ergebnis ist eine Bestätigung, dass ich hier vorne mitfahren kann und macht Hoffnung für die Zukunft.“ Damit deutete Roglic zumindest an, dass es im nächsten Jahr auf's Podium gehen soll.
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