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09.06.2024 | (rsn) – Während mit dem Critérium du Dauphiné (2.UWT) am Sonntag die ASO-'Generalprobe' für die Tour de France (2.UWT) zu Ende geht, beginnt rund 400 Kilometer nordöstlich in Vaduz im Fürstentum Liechtenstein die 87. Auflage der Tour de Suisse (2.UWT), der zweiten wichtigen Vorbereitungs-Rundfahrt zur 'Großen Schleife'. Und auch wenn die meisten großen Rundfahrer in Frankreich mit von der Partie waren, kann sich auch das Aufgebot der Schweiz-Rundfahrt sehen lassen.
Angeführt wird das Starterfeld neben Titelverteidiger Mattias Skjelmose (Lidl – Trek) vom Tour-de-France-Dritten des vergangenen Jahres, Adam Yates (UAE Team Emirates). Doch auch dessen Teamkollege Joao Almeida sowie Enric Mas und Einer Rubio (beide Movistar) sowie Richard Carapaz (EF Education – EasyPost), Egan Bernal, Tom Pidcock (beide Ineos Grenadiers), Cian Uijtdebroeks, Wilco Kelderman (beide Visma – Lease a Bike) und Felix Gall (Decathlon – AG2R) stehen in Vaduz am Start.
Sie alle dürfte sich auf die drei Bergankünfte freuen, die zusammen mit zwei Zeitfahrprüfungen – eine davon ein Bergzeitfahren - das Gesamtklassement entscheiden werden. Etwas kurz kommen bei der Tour de Suisse dagegen die Sprinter. Abgesehen vom 4,8 Kilometer langen Prolog in Vaduz bleibt es an keinem einzigen der acht Renntage richtig flach.
Mark Cavendish (Astana Qazaqstan), Pascal Ackermann (Israel – Premier Tech), Arnaud Démare (Arkéa – B&B Hotels), Bryan Coquard (Cofidis), Jordi Meeus (Bora – hansgrohe), Arnaud De Lie (Lotto – Dstny) und Co. dürften das Rennen daher in erster Linie in ihr Rennprogramm aufgenommen haben, um sich für die Tour de France die nötige Härte auch für bergige Tage zu holen.
Nach dem als 1. Etappe bezeichneten, flachen Prolog, der auf einem Rundkurs mit vier langen Geraden und drei 90-Grad-Ecken ausgetragen wird, ist die 2. Etappe nach Regensdorf das Teilstück, das auf dem Papier noch am leichtesten ist. Doch auch dort müssen die Sprinter knapp zehn Kilometer vor Schluss nach einen Kategorie-3-Anstieg nach Regensberg bewältigen, der rund 240 Höhenmeter überwindet.
Die 3. Etappe dann ist auf den ersten 120 Kilometern zwar eher leicht wellig, wird dann auf den letzten 35 Kilometern aber mit drei Bergpreisen der 3. Kategorie schwerer, als das Finale vom Vortag. Wieder sind es von der letzten Kuppe hinunter ins Ziel nur zehn Kilometer, und auch die Zielgerade steigt an. Und ab Tour-Tag Nummer 4 wird es dann nur noch schwerer:
Das Profil der 4. Etappe zum Gotthardpass. | Grafik: Tour de Suisse
Die 4. Etappe beginnt zwar ebenfalls sanft, endet aber mit dem zweigeteilten Anstieg zum Gotthardpass – durch die Schöllenenschlucht via Andermatt hinauf zum Gotthardpass, wo der Zielstrich 2.091 Meter über dem Meer liegt – 1,8 Kilometer nach der Passhöhe. Am Pass selbst wartet neben der Bergwertung der 1. Kategorie auch der neue Ehrenpreis #rideforgino, ein Sonderpreis zu Ehren des im Vorjahr bei der Tour de Suisse tödlich verunglückten Gino Mäder.
Tagsdrauf dann bietet die 5. Etappe Ausreißern in der Anfangsphase die Möglichkeit, Bergpunkte in Ronco und Cari zu sammeln, bevor ein flacher Mittelteil auf einer Runde durchs Ticino-Tal das Peloton zurück nach Faido geleitet, wo dann die zuvor heruntergefahrene Abfahrt von Cari nun zum Schlussanstieg nach Cari wird. Der ist 11,3 Kilometer lang und überbrückt 936 Höhenmeter.
Mit der 6. Etappe hätte am Freitag dann eigentlich die Königsetappe von Locarno über den Nufenenpass ins Wallis und hinauf nach Blatten-Belalp führen sollen. Die aber musste wegen noch immer großen Schneemengen an den Pässen jenseits der 2.000-Meter-Marke kurzfristig verkürzt werden und ist nun nur noch 42,5 Kilometer lang. Los geht es am Nordischen Skizentrum von Goms in Ulrichen, dann durchs Wallis hinunter nach Naters und von dort hinauf nach Blatten-Belalp zur nächsten Bergankunft. Die letzten 7,4 Kilometer überbrücken dort 600 Höhenmeter.
Das Profil der 7. Etappe rund um Villars-sur-Ollon. | Grafik: Tour de Suisse
Am Vorschlusstag geht es von Villars-sur-Ollon auf einer Runde über den 1.776 Meter hohen Col de la Croix sowie die Stadt Aigle, den Sitz der UCI, zurück nach Villars-sur-Ollon – und dann dasselbe noch einmal. Der Schlussanstieg ist 8,7 Kilometer lang mit 700 Höhenmeter. Denselben Berg geht es dann auch im abschließenden Bergzeitfahren auf der 8. Etappe hinauf, das in Aigle mit fünf flachen Kilometern beginnt, bevor die letzten zehn Kilometer ansteigen.
1. Etappe, 9. Juni: Vaduz – Vaduz (4,8 km / EZF)
2. Etappe, 10. Juni: Vaduz – Regensdorf (176,9 km)
3. Etappe, 11. Juni: Steinmaur – Rüschlikon (161,7 km)
4. Etappe, 12. Juni: Rüschlikon – Gotthardpass (170,9 km)
5. Etappe, 13. Juni: Ambri – Cari (148,6 km)
6. Etappe, 14. Juni: Goms in Ulrichen – Blatten-Belalp (42,5 km)
7. Etappe, 15. Juni: Villars-sur-Ollon – Villars-sur-Ollon (118,1 km)
8. Etappe, 16. Juni: Aigle – Villars-sur-Ollon (15,7 km / EZF)
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