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19.07.2007 | (Ra) - Die 11. Etappe war eine der ereignisreichsten Flachetappen der letzten Jahre. Tom Boonen ärgerte sich, dass er seine Führung im Kampf um das Grüne Trikot nicht weiter ausbauen konnte, Michael Rasmussen hat die Astana-Attacke kommen sehen. Der große Pechvogel Christophe Moreau gewann dem Tag jedoch auch Positives ab.
Christophe Moreau (Ag2r): Es gibt solche Tage wie heute. Die Tour ist aber noch lange nicht vorbei. Es hätte auch schlimmer kommen können, ich hätte mir bei meinem Sturz etwas brechen können. Bei der Tour muss man solche Tage einrechnen und wegstecken, auch wenn das nicht so einfach ist. Vielleicht ergibt sich aus meinem heutigen Malheur ja auch ein Vorteil. Die Konkurrenz wird mir jetzt sicherlich mehr Freiheiten geben. Das war heute ein schwarzer Tag, den man einfach vergessen muss.
Tom Bonnen (Quick.Step, Träger des Grünen Trikots): Heute hatte ich richtig viel Pech. Ich hatte eine wirklich gute Ausgangsposition und hatte auch gute Beine. Im Sprintfinale stürzte jemand vor mir. Ich konnte zwar noch bremsen, konnte jedoch nicht weiterfahren, weil direkt vor mir noch ein gestürzter Fahrer lag. Heute hätte ich meinen Vorsprung im Kampf um das Grüne Trikot deutlich ausbauen können. Jetzt werden die Sprinter bis Paris um jeden Punkt kämpfen.
Michael Rasmussen (Rabobank, Träger des Gelben und Bergtrikots): Ich war von der Astana-Attacke nicht überrascht. Ich habe gesehen, wie sich die ganze Astana Mannschaft versammelt hat. Ich war also rechtzeitig gewarnt. Dass Moreau abgehängt wurde, ist gut für mich. Ein Fahrer weniger, auf den ich in den Bergen achten muss.
Robert Hunter (Barloworld, Etappensieger): Seit sechs Jahren kämpfe ich jetzt schon um einen Touretappensieg. Heute hat es endlich geklappt. Die Etappe war anstrengend. Zum Glück habe ich die Astana-Attacke und den Sturz kurz vor dem Ziel ohne Probleme überstanden. Jetzt bin ich sehr zufrieden.
Marcel Sieberg (Milram, im Finale gestürzt): So ein Mist. Ich war direkt am Rad von Tom Boonen, als die Fahrer davor in die Absperrung gefahren sind. Boonen kam auch aus dem Pedal und ich bin gestürzt. Schade, die Chance, von Boonens Hinterrad zu spurten, bekomme ich nicht so oft. Heute wäre sicher ein Platz unter den ersten Fünf drin gewesen.“
Fabian Wegmann (Gerolsteiner, Ausreißer): Schade, dass es nicht klappte. Aber so ist das Leben. Es sah ja gut aus. Aber gegen drei Teams was nix zu machen.
Erik Dekker (Rabobank, Sportlicher Leiter): Die Attacke heute hat nicht viel Schaden angerichtet. Das einzige Opfer war Moreau. Ich glaube nicht, dass die Attacke speziell gegen Moreau gerichtet war. Sie war gegen jeden gerichtet, nur er war schließlich das Hauptopfer. Für uns ist es gut: Ein starker Rivale weniger.
Fabian Cancelllara (CSC, Etappenzwiter): Ich wollte hier unbedingt gewinnen und meinen Sieg Stuart O'Grady widmen. Stuart ist mein Zimmerkollege und wir vermissen ihn hier alle und wünschen ihm das Beste. Alle Fahrer kennen die Schmerzen auf den Bergetappen und am Ende einer Etappe wie der heutigen. Aber den Schmerz, den Stuart im Krankenhaus ertragen muss, ist etwas ganz anderes. Es tat mir so leid um ihn, als er stürzte, und ich wollte zurück zu ihm fahren. Jetzt bin ich froh, dass es ihm wieder besser geht und dass ich ihm einen zweiten Platz widmen kann.
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