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02.12.2008 | (rsn) - Der einst als größte französische Rundfahrtenhoffnung gepriesene Sylvain Chavanel kann auf eine äußerst starke Saison zurückblicken. Seine Erfolge fuhr der Cofidis-Kapitän aber nicht als Klassementfahrer, sondern als Etappenjäger und bei Eintagesrennen heraus.
Schön früh in der Saison war Chavanel sehr gut drauf. Gleich in seinem ersten Einsatz bei der Mittelmeer-Rundfahrt (Kat. 2.1) Mitte Februar feierte der 29-Jährige seinen ersten Saisonsieg. Kurz darauf verpasste Chavanel bei der Algarve-Rundfahrt seinen zweiten Erfolg nur knapp. Sowohl im Zeitfahren auf der 4. Etappe als auch im Gesamtklassement belegte er Rang zwei.
Jubeln konnte Chavanel dann wieder in seiner französischen Heimat. Bei Paris-Nizza trug er zunächst für einen Tag das Trikot des Gesamtführenden und gewann schließlich die 6. Etappe als Solist. In der Endabrechnung belegte er zudem einen guten neunten Platz.
Im Frühjahr gönnte sich Chavanel keine Verschnaufspausen, eilte von Rennen zu Rennen - und von Sieg zu Sieg. Bei den belgischen Eintagesrennen Dwars door Vlaanderen (Kat. 1.1) und Pfeil von Brabant (Kat. 1.1) war der Franzose jeweils der stärkste Fahrer im Feld und holte sich seine Saisonsiege Nummer drei und vier. "Ich bin 30 km vorne gefahren mit zum Schluß 15 Sek. vor den Verfolgern. Es ist toll, wenn das bei einem Rennen mit so hohem Niveau klappt", schilderte Chavanel gegenüber Radsport News das Finale beim Pfeil von Brabant.
Zum Höhepunkt seiner Frühjahrssaison sollte die Flandern-Rundfahrt werden. Chavanel zählte zum erweiterten Favoritenkreis. Auf Flanderns Straßen lief es dann allerdings nicht so wie erhofft. Am Ende sprang nur ein 30. Platz heraus.
Umso erfolgreicher war Chavanel dann aber bei der Katalonien-Rundfahrt Mitte Mai. In Spanien machte er seinem neugewonnenen Ruf als Etappenjäger und Ausreißerkönig alle Ehre und gewann das fünfte Teilstück mit mehr als zwei Minuten vor dem Feld.
Nach einer unauffälligen Tour de Suisse bestritt Chavanel als letzte Tourvorbereitung die französischen Meisterschaften. Dort glänzte er im Kampf gegen die Uhr und sicherte sich die Zeitfahrmeisterschaften.
Bei der Tour selbst musste sich der Franzose lange gedulden, ehe es mit dem erhofften Erfolgserlebnis klappt. Auf der 19. Etappe schaffte es der ältere Bruder des Fdjeux-Profis Sebastien Chavanel in die entscheidende Ausreißergruppe und setzte sich schließlich im Zweiersprint gegen seinen Landsmann Jeremy Roy (Fdjeux) durch. "Das ist eine große Erleichterung, aber auch Bestätigung für mich. Ich fahre seit Februar auf hohem Niveau. Noch am Abend zuvor hätte ich jedoch nicht an den Sieg geglaubt, da ich starke Rückenschmerzen hatte", kommentierte "Chava" seinen Triumph.
In der zweiten Saisonhälfte wurden Chavanels Höhenflüge seltener. Erneut in Spanien sorgte er dann noch einmal für Furore. Bei der Vuelta verschaffte er sich nach Platz zwei im ersten Einzelzeitfahren eine gute Ausgangsposition im Gesamtklassement und trug zwei Etappen später sogar für einen Tag das Goldene Trikot des Gesamtführenden. "Auch wenn ich einen weiteren Sieg nur knapp verpasst habe, so bin ich mit meiner Vuelta doch sehr zufrieden", sagte Chavanel gegenüber velo-club.
Nach vier Jahren bei Cofidis wechselt Sylvain Chavanel zum belgischen Quick.Step-Team. Mit seiner offensiven Fahrweise wird er eine Bereicherung für den Rennstall von patrick Lefevere sein. Und nach dem Abgang von Gert Steegmans und dem geplatzten Wechsel von Stefan Schumacher wird Chavanel größeren Freiraum bekommen, um eigene Ergebnisse einfahren zu können.
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