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12.12.2008 | (rsn) - Mit ordentlichen Leistungen hat sich Erik Zabel vom Profi-Radsport verabschiedet. Der Milram-Kapitän rutschte in der Radsport News Rangliste zwar von Rang 26 auf Platz 40 ab. Mit einem Sieg und zahlreichen Podiumsplatzierungen zeigte der Routinier jedoch, dass er noch immer mit den Besten mithalten kann.
In seinem Abschiedsjahr hatte Zabel, der 2007 gestanden hatte bei der Tour 1996 mit Epo gedopt zu haben, einen nahezu perfekten Einstieg. Nach einem dritten Etappenrang bei der Algarve-Rundfahrt (Kat.2.1) feierte der Sprinter Anfang März bei der Valencia-Rundfahrt (Kat. 2.1) seinen ersten Saisonsieg. "Das war ein sehr anspruchsvoller Schlusssprint, da es im Finale ziemlich bergab ging und relativ eng war. Deshalb bin ich über meinen ersten Saisonerfolg besonders glücklich", sagte der an Siegen gemessene erfolgreichste deutsche Profi nach der Etappe.
Seine nächste Podiumsplatzierung fuhr Zabel beim Tirreno-Adriatico heraus. Beim darauf folgenden Frühjahrsklassiker Mailand-San Remo, einem von Zabels erklärten Lieblingsrennen, langte es jedoch nur zu Platz 17. Besser lief es Anfang April bei Gent-Wevelgem, wo er als Vierter nur knapp das Podium verpasste. Das gleiche Resultat fuhr der Milram-Oldie eine Woche später beim Vlaanderen Scheldeprijs (Kat. 1.HC) heraus.
Die nächste Podiumsplatzierung gelang Zabel beim Giro d`Italia, als er auf dem dritten Teilstück hinter Daniele Bennati (Liquigas) Rang zwei belegte. Es folgten noch drei vierte Plätze. "Ohne gezielte Vorbereitung habe ich es trotzdem geschafft, das eine oder andere Mal unter die ersten fünf zu fahren“, bilanzierte Zabel, der kurzfristig für den erkrankten Alessandro Petacchi nachnominiert worden war.
Nach dem Giro gönnte sich der Milram-Star eine kleine Pause und bereitete sich dann bei der Tour de Suisse auf die Tour de France vor. In der Schweiz verpasste Zabel erneut nur knapp den zweiten Saisonerfolg. Auf der 7. Etappe gewann er zwar den Sprint des Feldes. Allerdings konnte vor ihm der Schweizer Fabian Cancellara (CSC) als Ausreißer einen Vorsprung von zwei Sekunden ins Ziel retten. Als letzte Vorbereitung auf die Tour bestritt Zabel die DM in Bochum - wo er erneut den zweiten Platz belegte.
Bei der Tour war der deutsche Vizemeister anstelle des wegen dopings gesperrten und von Mirram entalssenen Alessandro Petacchi erneut Sprintkapitän. Bei seiner letzten Tour konnte der deutsche Tourrekordteilnehmer noch einmal mit zwei dritten Plätzen und Rang drei in der Punktewertung aufwarten.
Zur Vorbereitung auf die WM in Varese bestritt der 38-Jährige auch noch die dritte große Landesrundfahrt. Bei der Vuelta gelang ihm zumindest eine Podiumsplatzierung. Im WM-Straßenrennen von Varese landete Zabel dann nur auf Rang 29.
Sein letztes Rennen auf deutschem Boden bestritt der Milram-Profi Anfang Oktober beim Münsterland-Giro (Kat. 1.1), wo er sich nur André Greipel geschlagen geben musste. In seinem letzten Straßenrennen, dem französischen Sprinterklassiker Paris-Tours, wurde Zabel nochmals Siebter.
In der kommenden Saison wird Erik Zabel als Berater für das Team Columbia tätig sein und vor allem den Sprintern Mark Cavendish und André Greipel mit Rat zur Seite stehen.
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