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29.08.2010 | (rsn) - Den gestrigen Abend möchte ich eigentlich schnell vergessen. Nach drei Kilometern des Mannschaftszeitfahrens musste ich meine Kollegen dank eines Platten davonfahren lassen. Eine einzige Führung hatte ich gefahren, bevor mir ein Schlagloch den vorzeitigen Feierabend bescherte. Da mit Ten Dam und Kozontchuk auch noch zwei meiner Teamkollegen einen rabenschwarzen Tag erwischten, mussten wir uns am Ende mit dem kläglichen 18.Platz zufrieden geben.
Das einzig Positive an diesem für die Zuschauer am Streckenrand sicher schönen Abend war, dass wir die Zeitabstände zu Mentschows Konkurrenten um den Gesamtsieg mit 15-20 Sekunden einigermaßen im Rahmen halten konnten.
Die heutige 2. Etappe der Vuelta war dann eigentlich ein Auftakt wie aus dem Drehbuch. Kurz nach dem Start fahren vier Mann dem Feld davon und HTC-Columbia beginnt direkt Tempo zu fahren. Eine äußerst angenehme Etappe also, wäre da nicht diese Hitze gewesen. Ich habe damit glücklicherweise keine Probleme (außer dass ich ungefähr 400 Trinkflaschen heranschaffen musste), aber für eine ganze Reihe Fahrer im Feld war es eine große Quälerei.
Morgen soll es etwas kühler werden, aber dafür wartet dann auch schon die erste richtig schwere Etappe auf uns. Cavendish wird sein Trikot mit Sicherheit los sein, spannend ist nur die Frage: Wer wird morgen das Rennen kontrollieren?
Ciao
Grischa
Nach der Tour de France bestreitet Grischa Niermann (Rabobank) auch die Vuelta a Espana und wird dort seinen Kapitän Denis Mentschow tatkräftig unterstützen. Auf Radsport News führt der 34-jährige Hannoveraner Tagebuch von der Spanien-Rundfahrt und wird von seinen Erlebnissen auf und neben der Strecke berichten.
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