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17.02.2014 | (rsn) - Nach Dubai und Katar schließt der reisende Radsportzirkus seine Tour auf der arabischen Halbinsel mit der am Dienstag beginnenden Oman-Rundfahrt (18. Bis 23. Februar/ Kat. 2.HC) ab. Da die 5. Austragung der Rundfahrt wie auch in den beiden Vorjahren ohne Zeitfahren auskommt, werden an den sechs Tagen vor allem die Sprinter und Kletterer im Fokus stehen.
Die schnellen Männer im Peloton dürfen sich vor allem auf den beiden Auftaktetappen und dem Schlussteilstücks, die über vornehmlich flaches Terrain verlaufen, beste Chancen auf den Tagessieg und zu Beginn der Rundfahrt auch auf die Übernahme des Führungstrikots ausrechnen.
Dabei bietet sich vor allem André Greipel (Lotto-Belisol) die Gelegenheit seinen bis dato drei Saisonsiegen weitere folgen zu lassen und zudem sein erstes Führungstrikot der Saison überstreifen zu können. Dass ihm die Rundfahrt liegt zeigte er vor zwei Jahren, als er bei seiner bis dato einzigen Teilnahme zwei Tagesabschnitte für sich entscheiden konnte. „Und nach seinem Etappenerfolg bei der Katar-Rundfahrt peilt André natürlich auch im Oman ein Erfolgserlebnis an“, so sein Sportlicher Leiter Bart Leysen.
Zu Greipels schärfsten Kontrahenten im Sprint zählen der Slowake Peter Sagan (Cannondale), der im Vorjahr zwei Mal erfolgreich war, aber auch der Belgier Tom Boonen (Omega Pharma-Quick Step), zuletzt doppelt erfolgreich bei der Katar-Rundfahrt. „Ich habe mir keine konkreten Ergebnisse zum Ziel gesetzt. Ich will einfach meine Form in Richtung der Klassiker weiter aufbauen. Aber ich haben in den letzten beiden Jahren hier Etappen gewonnen, diese Serie fortzusetzen wäre schön“, erklärte der Slowake. Aber auch der Franzose Nacer Bouhanni (FDJ.fr), Oman-Etappensieger von 2013 weiß, wie man im Emirat zu Siegen kommt.
Spätestens am dritten Tag der Rundfahrt werden dann aber die Bergspezialisten das Kommando übernehmen. Im Finale des dritten Teilstücks mit Ziel in Al Bustan stehen zwei klassifizierte Anstiege sowie eine Gegensteigung kurz vor dem Ziel im Programm, was für die Sprinter im Feld wohl zu viel des Guten sein wird. Am ehesten ist an diesem Tag noch Sagan zuzutrauen, dass er den Sprung in die Favoritengruppe schafft. Eher könnte die Etappe aber etwas für die Belgier Philippe Gilbert und Greg van Avermaet (beide BMC) sein. „Beide werden hier ihre Chancen bekommen", ist sich der Sportliche Leiter Valerio Piva, der auch Dominik Nerz ins Aufgebot berief, optimistisch.
Dass die vierte Etappe, mit seinen 173 Kilometern zugleich die längste Rundfahrt, eine Angelegenheit für die Kletterer sein wird, zeigte die Austragung im Vorjahr. Damals siegte Chris Froome (Sky) auf diesem mit mehreren Bergwertungen im Finale versehenen Abschnitt vor den beiden Spaniern Joaquim Rodriguez (Katusha) und Alberto Contador (Tinkoff Saxo).
Während Contador diesmal bei der Oman-Rundfahrt fehlt, werden Froome, der sein Saisondebüt gibt, und Rodriguez auch diesmal wieder zu den Favoriten – nicht nur auf den Tagessieg, sondern auch auf den Gesamtsieg zählen. Letzterer wird am fünften Tag, bei der im Schnitt zehn Prozent steilen Bergankunft am Green Mountain in 1235 Metern Höhe entschieden werden. Hier werden sich Froome und Rodriguez, der die Bergankunft im Vorjahr für sich entschied, erbitterte Duelle mit dem Italiener Vincenzo Nibali (Cannondale), Green Mountain-Sieger von 2012 und dem Niederländer Robert Gesink (Belkin), der an jenem Anstieg im Jahr 2011 triumphierte und damit den Grundstein für seinen Gesamtsieg legte, liefern. „Ich spüre in diesem Jahr nicht so den Druck wie im Vorjahr, bei der Oman-Rundfahrt stark sein zu müssen. Aber ich bin sehr motiviert, endlich wieder Rennen bestreiten zu können“, so Froome, der mit der Startnummer 1 ins Rennen gehen wird. Und Gesink ergänzte. „Mein nächstes großes Ziel ist Tirreno-Adriatico, aber ich möchte auch hier eine gute Leistung zeigen.“
Ihren ersten Sieg am Green Mountain peilt derweil der Kolumbianer Rigoberto Uran (Omega Pharma Quick Step) an, "Rigoberto soll versuchen, bergauf einer der Protagonisten zu sein", erhofft sich sein Sportlicher Leiter Brian Holm. Gleiches gilt für den US-Amerikaner Tejay van Garderen (BMC), den Italiener Domenico Pozzovivo (Ag2r), den Tschechen Leopold König (NetApp-Endura) und den Belgier Jurgen van den Broeck (Lotto-Belisol) an. „Leo wird sicher auf der einen oder anderen Etappe versuchen, Akzente zu setzen", kündigte Christian Pömer, Sportlicher Leiter bei NetApp-Endura, an.
Gespannt sein darf man auch, wie sich die Schleck-Brüder Fränk und Andy auf der kletterfreundlichen Strecke schlagen werden. Auch IAM-Neuzugang Mathias Frank will sich in Szene setzen.
Während sich für Frank und Co am Green Mountain dazu die beste Gelegenheit bietet, dürfen auf der flachen Schlussetappe nochmals die Sprinter ihr Können unter Beweis stellen.
Die Etappen:
1. Etappe, 18. Februar: As Suwayq Castle - Naseem Garden, 164,5km
2. Etappe, 19. Februar: Al Bustan - Quriyat, 139km
3. Etappe, 20. Februar: Bank Muscat - Al Bustan, 145km
4. Etappe, 21. Februar: Wadi Al Abiyad - Ministry of Housing, 173km
5. Etappe, 22. Februar: BidBid - Green Mountain, 147,5km
6. Etappe, 23. Februar: As Sifah - Matrah Corniche, 146,5
Die Teams: Orica GreenEdge, BMC, Trek, Lotto Belisol, Omega Pharma Quick Step, Belkin, Katusha, Cannondale, Ag2r, FDJ.fr, Katusha, Tinkoff-Saxo, Sky, Topsport Vlaanderen, NetApp-Endura, IAM, United Healthcare, Bardiani CSF
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