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16.12.2016 | (rsn) – Vor dem Startschuss der 3. Etappe - 196km mit je drei Berg- und Sprintwertungen - spendete der örtliche Priester dem Fahrerfeld seinen Segen. Gleich danach gings in die Hügel in Richtung Vulkan Tenorio. Die Strecke stieg kontinuierlich an und der Wind blies mächtig gegen uns an. Kurz vor der ersten Bergwertung zerteilte sich das Feld, in den anschließenden Kilometern rollten die Gruppen aber wieder zusammen.
Bei uns war Stefan schon vor der Etappe krankheitsbedingt geschwächt, und er musste das Feld schon nach wenigen Kilomtern ziehen lassen. Eigentlich eine ziemlich aussichtslose Situation, nach einem 70 Kilometer Soloritt durch das ständige Auf und Ab der Dschungellandschaft schaffte er es aber tatsächlich wieder zurück ins Feld, erholte sich und ließ sich nicht mehr abschütteln.
Toll war die Szenerie, die wir heute passierten: anfangs weite Flächen mit grünen saftigen Wiesen, danach Dschungellandschaft ("Ramboland“ sagt unser Sportlicher Leiter Miro), immer wieder unterbrochen von lauten und schrillen Passagen durch staubige Dschungeldörfer und gegen Ende hin tropische üppige Hügellandschaft nahe dem Paradies. Abgesehen davon war es jedoch ziemlich hart: die Strecke ein ständiges Auf und Ab, die Hügel immer so, dass es über die Kuppe so richtig schmerzte.
Im Finale gings dann wieder 20 Kilometer bergauf, das Feld knallte in Einserreihe bei starkem Seitenwind in die Steigung und die Fahrer platzten der Reihe nach ab und kämpften sich in alleine, in Gruppen oder im Gruppetto ins Ziel. Ich biss mich lange fest und konnte danach einen guten Rhythmus finden, was mich auf der Ergebnisliste in die Sphären solider Bergfahrer brachte. Christian konnte das Tempo ganz vorne bis kurz vor der Bergwertung mitgehen, musste dann aber reissen lassen und erreichte kurz nach mir ins Ziel. Stefan und Zechi kamen nach einer Spezialmischung Bier-Cola mit dem Gruppetto an.
Im Ziel dann noch dramatische Szenen: Zwei Fahrer einer einheimischen Mannschaft kämpften sich mit letzter Kraft ins Ziel, nur um gleich danach zusammenzubrechen und von den Helfern weggebracht tzu werden.
Morgen wartet dann ein kürzeres aber wahrscheinlich sehr schnelles Teilstück auf uns. Noch neun Etappen bis San José.
Pura Vida
Alex
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