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26.09.2020 | (rsn) - Erstmals seit 1995, als die Französin Jeannie Longo-Ciprelli doppelten Grund zum Jubel hatte, gelang wieder einer Frau das Double bei Straßenweltmeisterschaften. Gerade einmal 48 Stunden nach ihrem Triumph im Einzelzeitfahren holte sich Anna van der Breggen auch die Goldmedaille im Straßenrennen - und das nach einer über 40 Kilometer langen Solofahrt.
"Als ich endlich eine Lücke hatte, wusste ich, dass es noch 40 Kilometer bis ins Ziel sind. Das war eine längere Distanz als das Einzelzeitfahren am Donnerstag war", erklärte die 30-Jährige, die sich nach Innsbruck 2018 zum zweiten Mal in ihrer Karriere das Regenbogentrikot nach dem Straßenrennen überstreifen durfte. Keine Frage, der in Zwolle geborenen Niederländerin liegen die ganz schweren WM-Kurse besonders.
"Du weißt nie, ob es der perfekte Moment ist", erklärte van der Breggen ihre Attacke bei der vorletzten Überquerung der bis zu 14 Prozent steilen Cima Gallisterna. "Ich hatte mich gut gefühlt und unsere Teamtaktik war es, das Rennen in der vierten Runde vorzuentscheiden. Aber du weißt nie, ob du es dann auch bis zum Ende durchziehen kannst", fügte sie an.
Für die Frauen sind die Weltmeisterschaften abseits der nur alle vier Jahre stattfindenden Olympischen Spiele das Saisonhighlight schlechthin. Und dieses wackelte diesmal durch die Corona-Krise gewaltig, noch mehr, als die Organisatoren in der Schweiz im August die für Agle - Martigny geplanten Welttitelkämpfe absagen mussten.
Für 2021 Olympia und WM-Titelverteidigung geplant
"Als nach der Olympiaverschiebung die WM in der Schweiz auch noch gecancelt wurde, war jeder enttäuscht. Die WM ist der wichtigste Event des Jahres und deshalb war ich traurig, auch weil der Kurs sehr schön war. Als die Nachricht kam, dass Imola einspringt, war ich glücklich“, sagte van der Breggen, die sich mit ihrem Gesamtsieg beim Giro Rosa in die Rolle der Favoritin brachte - zumal sich ihre Landsfrau Annemiek van Vleuten als Titelverteidigerin bei der Italien-Rundfahrt das Handgelenk brach und schon froh war, mit einer Armschiene in Imola überhaupt starten zu können.
Ursprünglich wäre die WM 2020 van der Breggens letzte gewesen, hatte sie doch ihren Rücktritt zum Saisonende geplant. Doch in Folge der Verschiebung der Spiele von Tokio ins Jahr 2021 änderte auch die Olympiasiegerin von Rio ihre Meinung und wird noch eine Saison dranhängen - obwohl sie auch dann erst 31 Jahre alt sein wird. Die fast sieben Jahre ältere van Vleuten, die in Imola Silber gewann, denkt dagegen noch nicht an Rücktritt.
"Es wäre schön aufzuhören, wenn du weißt, dass du noch Rennen gewinnen kannst. Ich glaube, dass man den richtigen Moment einfach fühlt“, sagte van der Breggen und nannte als einen wesentlichen Grund für ihre Entscheidung, dass Frauen sich “auch mit der Familienplanung auseinandersetzen müssen."
Ihre frisch gewonnenen Titel will sie aber 2021 aber verteidigen, auch wenn die Voraussetzung mit der WM-Vergabe an Flandern eine völlig andere sein werden: "Es wird sicher anders werden, da Belgien eine ganz andere Topographie hat wie hier“, sagte sie mit Blick auf den zu erwartenden Klassikerkurs.
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