--> -->
29.11.2022 | (rsn) – Nach der erfolgreich verlaufenen Knochentransplantation an seiner verletzten Schulter befindet sich Primoz Roglic auf dem Weg der Besserung. Der Slowene wird ab dem 11. Dezember beim Trainingslager seines Teams Jumbo – Visma dabei sein. Dort soll auch sein Rennproramm für die kommende Saison besprochen werden. Im Mittelpunkt wird dabei die Besetzung der drei großen Landesrundfahrten stehen, wobei Titelverteidiger Jonas Vingegaard für die Tour de France gesetzt sein dürfte.
Der 33-jährige Roglic, der bisher drei Mal die Vuelta a Espana, aber weder den Giro d’Italia noch die Tour de France gewinnen konnte, hat trotz der großen teaminternen Konkurrenz durch den Dänen die Hoffnung auf das Gelbe Trikot noch nicht aufgegeben. "Ich glaube, dass ich eines Tages zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein werde", sagte der Roglic im Interview mit dem zweiten Kanal des slowenischen Radios und verwies in dem Zusammenhang auf die Fernfahrt Paris-Nizza, die er im März erstmals in seiner Karriere gewinnen konnte. "Ich habe dieses Jahr in Frankreich in der ersten Saisonhälfte einige sogenannte Flüche beendet. Ich hoffe, noch mehr davon zu beenden“, sagte er und spielte dabei auf den zweiten Platz von 2020 an.
Bei der damaligen Tour entriss ihm sein Landsmann Tadej Pogacar im Zeitfahren des vorletzten Tages noch das Gelbe Trikot und den schon sicher geglaubten Gesamtsieg. In den beiden vergangenen Jahren musste Roglic die Frankreich-Rundfahrt jeweils nach Stürzen vorzeitig beenden.
Vor allem die Saison 2022 war eine Achterbahnfahrt, Roglic kam nur auf fünf Siege, so wenige wie in seiner gesamten Profikarriere nicht. Konnte er sich in den vergangenen Jahren mit Vuelta-Gesamtsiegen über die Tour-Enttäuschungen hinwegtrösten, so musste der Titelverteidiger bei der diesjährigen Ausgabe nach einem spektakulären und danach heiß diskutierten Sturz auf der 16. Etappe verletzt aufgeben. Danach zogen Roglic und sein Team die Kritik auf sich, weil sie den Briten Fred Wright (Bahrain Victorious) für den Crash verantwortlich machten, obwohl offensichtlich war, dass der Jumbo-Kapitän auf der Zielgeraden in Tomares seine Fahrlinie verließ und es so zu dem Unfall kam.
Roglic bleibt dabei: Schuld an seinem Vuelta-Sturz hat Wright
In dem Radiogespräch beharrte Roglic auf seinem Standpunkt. "Ich stehe immer noch zu meinen Worten“, sagte er, ohne allerdings konkreter zu werden. Im Herbst wurde er in einer Pressemitteilung von Jumbo - Visma mit den Worten zitiert: “Das war nicht okay! Wright kam von hinten und fuhr mir, bevor ich wusste, was geschah, den Lenker aus den Händen. Für mich ist das inakzeptabel. Die meisten haben das nicht richtig gesehen. Der Sturz wurde nicht durch eine schlechte Straße oder durch mangelnde Sicherheit verursacht, sondern durch das Verhalten eines Fahrers“, klagte der dreimalige Vuelta-Sieger den Engländer damals an.
Nun erklärte Roglic, dass er “nach diesem letzten Crash so emotional wie nie zuvor reagiert“ habe. “Ich habe mich gefragt, ob es notwendig ist, etwas zu sagen oder zu schreiben. Aber letztlich, warum immer schweigen? Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ich unter fairen Bedingungen Rennen fahren möchte. Das war mein Punkt.“ Nachdem er die Kritik ausgesprochen habe, sei es für ihn leichter, wieder ins Peloton zurückzukehren. “Ansonsten wäre ich vielleicht gar nicht mehr zurückgekehrt“, fügte er an.
Da sein Vertrag mit Jumbo – Visma Ende 2023 ausläuft, äußerte sich Roglic auch zu seiner beruflichen Zukunft, die er über diese Saison hinaus offensichtlich bei dem niederländischen Rennstall sieht. “Wir sind zusammengewachsen, ich und die Mannschaft. Es ist nicht über Nacht passiert. Und dann fragt man sich, wenn ich das Team wechsle, muss ich diesen langen Prozess ja nochmal durchlaufen. Wohin kann ich gehen, wenn ich schon im besten Team bin?", sagte der ehemalige Skisprinter, der 2016 erst im Alter von 26 Jahren bei Jumbo – Visma seine steile Karriere startete und seitdem 59 Siege eingefahren hat.
(rsn) - Die Tour de France ist die wichtigste Rundfahrt im internationalen Radsportkalender. Vor der am 29. Juni im italienischen Florenz beginnenden 111. Ausgabe liefern wir einen Überblick über d
(rsn) – Die französische WorldTour-Mannschaft Cofidis präsentierte am Dienstag die ersten sechs Fahrer ihres Tour-de-France-Kaders in einer Presseaussendung und verkündete dabei auch, dass Simon
(rsn) – Primoz Roglic macht Bora – hansgrohe besser. Das lässt sich schon sagen, bevor der Slowene überhaupt ein einziges Rennen gefahren ist. Während sich das erst Anfang März ändern und Rog
(rsn) – Der letzte Tour-de-France-Sieg liegt schon vier Jahre zurück und vor allem daran lässt sich ablesen, dass Ineos Grenadiers längst nicht mehr das beste Grand-Tour-Team der Welt ist. Dennoc
(rsn) – Als am Col d‘Aspin auf der 7. Etappe der Tour de France Femmes die beiden Favoritinnen Demi Vollering (SD Worx) und Annemiek Van Vleuten (Movistar) erstmals in die Offensive gingen, konnte
(rsn) – Der Kampf um den Gesamtsieg bei der Tour de France Femmes, er war bislang einer um Sekunden. Lediglich deren acht hatte Demi Vollering (SD Worx) an den ersten vier Tagen mit großem Aufwand
(rsn) – Am Sonntag erwartete Simon Geschke (Cofidis) seine Teamkollegen in Paris zum großen Finale der 110. Tour de France, die er auf der 18. Etappe aufgrund heftiger Magenprobleme verlassen musst
(rsn) – Der Sieger der Tour de France, der Däne Jonas Vingegaard (Jumbo – Visma), wurde am Mittwochnachmittag in Kopenhagen von mehreren 10000 Menschen empfangen. Eine große Menge versammelte si
(rsn) - Für einen Moment war die Hoffnung wieder da. Die Hoffnung darauf, einen Emanuel Buchmann zu sehen, wie er sich im Juli 2019 bei der Tour de France präsentiert und dabei einen sensationellen
(rsn) – Auch wenn ab August wieder Wechsel verkündet werden dürfen: Bora – hansgrohe und Felix Gall (AG2R - Citroën) werden nicht in einem Satz auftauchen. Nach der starken Vorstellung des Öst
(rsn) – Wie im Vorjahr kein Etappensieg und kein Fahrer in den vordersten Regionen des Klassements: Die Bilanz der nur sieben deutschen Starter bei der 110. Tour de France liest sich auf den ersten
(rsn) – Drei hart umkämpfte Wochen, 21 Etappen und insgesamt 3405 Kilometer liegen hinter den Teilnehmern der diesjährigen Tour de France. Radsport-news.com blickt auf die 110. Frankreich-Rundfah
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos
(rsn) - Nach ihrem ersten Rennblock, der mit Rang 37 bei der Trofeo Alfredo Binda (1.WWT) endete, nahm sich Antonia Niedermaier die Zeit, um mit RSN über ihren Saisoneinstieg, ihre veränderte Rolle
(rsn) - Alberto Bettiol (XDS – Astana) wird am Sonntag nicht zur Flandern-Rundfahrt antreten können. Wie der Italienische Meister auf der Website seines Teams erklärte, habe er sich eine Lungenent
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Die Flandern-Rundfahrt der Frauen ist das älteste durchgängig ausgetragene unter den Monumenten im Frauen-Kalender – und nach der Trofeo Alfredo Binda sowie dem Flèche Wallonne und dem
(rsn) - Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) ist bereit für die Titelverteidigung bei der am Sonntag anstehenden Flandern-Rundfahrt. Das bewies die Italienische Meisterin eindrucksvoll bei der 13. Aus