--> -->
02.07.2024 | (rsn) - Die 4. Etappe der 111. Tour de France sorgte für die ersten größeren Zeitabstände in der Gesamtwertung. Auf dem 139,6 Kilomter langen Teilstück von Pinerolo nach Valloire übernahm das UAE Team Emirates von Tadej Pogacar das Kommando am berühmten Col de Galibier ermöglichtem dem Slowenen mit hohem Tempo die entscheidende Attacke. Mit seinem souveränen Sieg holte sich der Slowene das Gelbe Trikot zurück und führt nun vor Remco Evenepoel (Soudal – Quick-Step) und Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) die Gesamtwertung an.
Primoz Roglic (Red Bull - Bora - hansgrohe) konnte zwar wie alle anderen auch seinem entfesselten Landsmann nicht folgen, verbesserte sich als Etappenvierter aber auf Rang fünf der Gesamtwertung.
Tadej Pogacar (UAE Team Emirates / Etappensieger und Gesamtführender / Flash):
“Ich bin sehr glücklich. Wir haben unseren Plan für heute sehr gut umgesetzt. Es war eine Traumetappe. Solo hier zu gewinnen, macht mich sehr glücklich. Im Anstieg zum Galibier hatten wir zu Beginn viel Gegenwind. Am Hinterrad meiner Teamkollegen war es nicht so hart. Die haben einen guten Job gemacht. Ich wollte deswegen nicht zu früh attackieren und musste so den Unterschied auf den letzten 100 Metern machen. Ich war aber kurz etwas erschrocken, da die Straße etwas nass war. Wenn man diese Straße kennt, hilft es sehr.“
Remco Evenepoel (Soudal – Quick-Step / Etappenzweiter / Team):
"Ich bin zufrieden mit meinem Tag. Es war die erste Bergetappe des Rennens, wir fuhren in großer Höhe und hatten viele Höhenmeter. Das Team hat einen tollen Job gemacht, wir waren vorne mit dabei und können mit der Art und Weise, wie wir gefahren sind, zufrieden sein. Als die Attacken am steilsten Teil des Galibier kamen, habe ich mein Bestes gegeben, um den Rückstand zu begrenzen. In der Abfahrt habe ich versucht, den Zeitverlust in Grenzen zu halten, aber die Straßen waren etwas unübersichtlich und ich habe dort etwas Zeit verloren. Trotzdem habe ich weiter gekämpft und bin mit meinem zweiten Platz auf der Etappe sehr zufrieden. Das ist ein gutes Ergebnis für die Moral und wir werden versuchen, darauf aufzubauen."
Jonas Vingegaard (Visma - Lease a Bike / Etappenfünfter / Team):
"Die 50 Sekunden im Klassement hinter Pogacar sind noch im Rahmen. Natürlich ist es nie schön, Zeit zu verlieren, aber ich hatte ehrlich gesagt größere Abstände nach vier Etappen erwartet. Eigentlich habe ich die meiste Zeit im zweiten Teil der Abfahrt verloren. Ich war lange nur zehn Sekunden hinter Pogacar, aber auf den langen Geraden hat er Sekunde um Sekunde gewonnen. Wir wissen aber, was wir machen und glauben an unseren Plan."
Nils Politt (UAE Team Emirates / ARD):
“Tadej wollte die Etappe heute unbedingt gewinnen, das hat geklappt, dazu das Gelbe Trikot, alles perfekt. Jetzt hoffen wir natürlich, dass wir es so lange wie möglich tragen können. Den Anstieg nach Sestriere sind wir sehr hart und schnell gefahren. Da ist das Feld gerissen und ich war in der zweiten Gruppe, aber ich konnte zurückkommen. Dann wollte uns natürlich kein Team helfen und so musste ich die Gruppe alleine kontrollieren. Das ist mein Job, den muss ich machen und heue, denke ich, habe ich ihn mit Bravour gemeistert. Pogacar wird sich sicher bedanken, er ist ein gelassener Typ und ein lockerer Fahrer.“
Juan Ayuso (UAE Team Emirates / Etappendritter / Eurosport):
"Es ist großartig. Tadej hat wieder Zeit rausgeholt und die Etappe gewonnen. Joao (Almeida) und ich haben gut zusammengearbeitet und einen tollen Job abgeliefert. Wir können nur glücklich sein. Die Abfahrt war echt wichtig. Es war sehr am Limit und gefährlich, aber das gehört zum Radsport dazu. Ich bin froh, dass ich mich da auch behaupten konnte. Es bedeutet mir so viel, im besten Team der Welt zu sein."
Mauro Gianetti (UAE Team Emirates / Team-Manager / Eurosport):
"Es war eine großartige Arbeit vom Team, speziell von Juan und Joao. Am Ende hat es Tadej Pogacar noch toll mit einer tollen Fahrt finalisiert. Das war schon eine unglaubliche Leistung. Für die nächsten zweieinhalb Wochen ist es wichtig, dass die anderen Fahrer in so einer guten Form sind wie Joao (Almedia) und Juan (Ayuso). So können wir unser gutes Spiel fortsetzen."
Pascal Ackermann (Israel PremierTech / ARD):
“Heute ging es mir richtig gut, ich war am Start noch in der ersten Gruppe, dann haben wir irgendwann gesagt 'jetzt reichts', aber ich wäre besser noch mit drübergefahren. Danach war viel Gegenwind, das war etwas zäh. Ich konnte ein bisschen Kraft sparen heute. Ich freue mich auf morgen. Sprinter habe ich heute kaum leiden sehen, aber dafür ein paar Bergfahrer und die waren nicht sehr happy, als sie mich gesehen haben."
Geraint Thomas (Ineos Grenadiers / 15. Etappenplatz / Eurosport):
"UAE hat sich entschieden trotz des Gegenwinds voll zu fahren und da kannst du ihnen nur gratulieren zu der Leistung. Ich fühlte mich besser als noch am Wochenende, wir waren mit einigen Fahrern vorne, ich war am Ende bei Egan (Bernal). Es war aber der Tag von UAE. Die Position von Carlos (Rodriguez) ist gut für das Team. Ich weiß nicht, wie viel er verloren hat, habe nur gehört, dass der Rückstand gering war. Das Rennen ist schonmal aufregend."
Tiesj Benoot (Visma – Lease A Bike / Eurosport):
"Das Tempo war recht hoch heute. Es war hart mit dem Wind. Ich habe unsere Fahrer gut positioniert. Dann habe ich nur mehr im Funk gehört, dass Jonas (Vingegaard) der letzte Fahrer war, der mit Pogacar mithalten konnte. Was dann passierte, weiß ich nicht. Es ist aber so gelaufen, wie wir das erwartet hatten. Das war kein schlechter Tag für uns. Mit dem aktuellen Rückstand von Jonas können wir zufrieden sein."
Felix Gall (Decathlon – AG2R – La Mondiale / 11. Etappenplatz / Team):
"Es war der erste Tag in den Bergen. Ich bin sehr zufrieden, habe mich gut gefühlt im Anstieg. Am ersten Teil der Abfahrt hatte ich Schwierigkeiten, bin aber trotzdem wieder zurückgekommen zur Gruppe. Es war verdammt hart mit dem Gegenwind. Ich bin aber zufrieden, vor allem wenn ich auf die letzten Tage zurückblicke und feststelle, dass ich nicht viel Zeit verloren habe."
Jan Hirt (Soudal - Quick Step / Eurosport):
"Es ist ein gutes Resultat für das Team. Remco (Evenepoel) hat seine gute Form gezeigt. Das ist gut für unsere Moral. Damit können wir zufrieden sein. UAE war stark, aber hatte das Pech mit dem Gegenwind. In der ersten Hälfte des Galibiers jeder von ihrem Windschatten profitiert. Erst als die Straßen schmaler wurden, wurde es wirklich härter. Sie haben die Gruppe dann eingeholt, waren sehr stark."
Tom Steels (Soudal – Quick Step/ Sportdirektor / Eurosport):
"Das war schon ganz okay heute. Die ersten Etappen haben wir gut überlebt, jetzt auch die erste Bergetappe. Schritt für Schritt kommt Remco gut in die Tour und Pogacar scheint heuer außerhalb der Konkurrenz zu fahren. Er ist echt der Beste aktuell. Jeder war am Limit heute, jeder gibt sein Maximum und dann ergeben sich Abstände."
Grischa Niermann (Visma - Lease A Bike / Sportdirektor / Eurosport):
Wir nehmen es Tag für Tag und auch so, wie es kommt. Wir haben bisher 50 Sekunden verloren und deshalb können nicht sagen, am Galibier waren wir fast dabei. Die Zeit wird im Ziel genommen. Tadej (Pogacar) hat sich die Bonussekunden gesichert, aber wir müssen damit leben und können es auch. Jonas hat sich auch die Strecke angesehen, aber er hatte einen schweren Sturz in einer Abfahrt (der Baskenland-Rundfahrt). Da fehlt vielleicht noch das Selbstvertrauen und wir wussten, dass Tadej es auch bergab versuchen wird.
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos
(rsn) - Nach ihrem ersten Rennblock, der mit Rang 37 bei der Trofeo Alfredo Binda (1.WWT) endete, nahm sich Antonia Niedermaier die Zeit, um mit RSN über ihren Saisoneinstieg, ihre veränderte Rolle
(rsn) - Alberto Bettiol (XDS – Astana) wird am Sonntag nicht zur Flandern-Rundfahrt antreten können. Wie der Italienische Meister auf der Website seines Teams erklärte, habe er sich eine Lungenent
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Die Flandern-Rundfahrt der Frauen ist das älteste durchgängig ausgetragene unter den Monumenten im Frauen-Kalender – und nach der Trofeo Alfredo Binda sowie dem Flèche Wallonne und dem
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) - Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) ist bereit für die Titelverteidigung bei der am Sonntag anstehenden Flandern-Rundfahrt. Das bewies die Italienische Meisterin eindrucksvoll bei der 13. Aus
(rsn) - John Degenkolb (Picnic – PostNL) blickt auf ein hartes Dwars door Vlaanderen zurück, bei dem er trotz guter Beine nicht in die vorderen Ränge fuhr und sich 3:26 Minuten hinter Sieger Neils
(rsn) – Es scheint, als ob bei den belgischen Klassikern das Glück Stefan Küng (Groupama – FDJ) nicht hold sei. Immer wieder zählt der Schweizer zu den Sieg-Kandidaten, immer wieder wird er ge
(rsn) - Visma - Lease a Bike konnte zum ersten Mal in dieser Klassikersaison einem Rennen seinen Stempel aufdrücken. Mit gleich vier Mann attackierte das Team 71 Kilometer vor dem Ziel und wenig spä