--> -->
02.04.2025 | (rsn) - Visma - Lease a Bike konnte zum ersten Mal in dieser Klassikersaison einem Rennen seinen Stempel aufdrücken. Mit gleich vier Mann attackierte das Team 71 Kilometer vor dem Ziel und wenig später schloss ein Trio des niederländischen Teams mit Wout van Aert, Vorjahressieger Matteo Jorgenson und Tiesj Benoot zur Spitzengruppe auf. Es sah nach einem perfekten Rennen für die Gelb-Schwarzen aus, da mit Neilson Powless (EF Education - EasyPost) nur ein einziger Kontrahent mithalten konnte.
Das Team entschied sich, voll auf van Aerts Sprint zu setzen, anstatt Powless mit Attacken unter Druck zu setzen. Natürlich wäre ein Sieg des Belgiers, bei jenem Rennen, wo er im Vorjahr seine Ambitionen auf die Flandern-Rundfahrt und den Giro nach einem Sturz streichen musste, mehr als perfekt gewesen. Doch rein auf die Karte van Aert zu setzen, erwies sich als großer Fehler, denn nach 184,2 Kilometern hatte der US-Amerikaner mehr Power als der Belgier, der von Benoots Hinterrad aus früh angetreten war und Powless auf den letzten Metern noch passieren lassen musste.
“Wir haben ihn unterschätzt“, gab Jorgenson später unumwunden zu. “Es ist aber keine große Überraschung, ich kenne Neilson und weiß, wie explosiv er ist. Wir hätten offensiver fahren müssen.“
Auch Benoot nannte die falsche Taktik als Hauptgrund für die überraschende Niederlage: “Wir hätten ihn in den letzten fünf Kilometern attackieren und das Rennen so beenden müssen. Es ist sehr klar, was wir falsch gemacht haben. Wir wollten gewinnen und wir hätten gewinnen sollen. Wir alle wollten, dass Wout gewinnt, nach dem, was letztes Jahr hier passiert ist.“
Van Aert räumte im Ziel ein, dass er seinen Kritikern mit einem Sieg antworten wollte und zeigte sich selbstkritisch: “Ich wollte diesen Sieg unbedingt, aber ich war zu eigensinnig und hatte Angst, dass es zu einer Situation kommt, in der ich nicht um den Sieg fahren kann. Das war ein Fehler, wir hätten es als Team angehen sollen.“ Doch der Plan ging nicht auf, auch weil van Aert im Sprint Krämpfe bekam: “Das habe nicht erwartet. Aber es war ein super hartes Rennen, besonders in der letzten Stunde.“
Auf den letzten Kilometern hielten Jorgenson und Benoot im Gegenwind das Tempo hoch. Es gab aber keinen Versuch, Powless, der im Windschatten Kräfte sparen konnte, vorzeitig loszuwerden. “Wir fühlten uns mit dem Abstand nach hinten nicht super sicher, also sind Tiesj und ich gefahren. Es war aber die falsche Entscheidung“, erklärte Jorgenson und meinte damit, dass Visma bis zur Ziellinie auf Angriffe verzichtete.
Die niederländische Equipe wollte van Aert auch deshalb den Sieg ermöglichen, um ihm Selbstbewusstsein für die Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix zu geben. Doch trotz der Niederlage kann der Kapitän am Sonntag mit einer gewissen Zuversicht in Brügge antreten – schließlich lief bis auf die Zielgerade in Waregem alles nach Plan. Jorgenson zog dann auch ein kleines positives Fazit: “Es war ein schönes Rennen – bis zehn Kilometer vor Schluss.“
Für die Konkurrenz schien weniger das missratene Finale als die vorherige kollektive Leistung der entscheidende Punkt der Ronde-Generalprobe gewesen zu sein. John Degenkolb (Picnic - PostNL) etwa, auf Platz 30 bester deutscher Fahrer, zollte Visma - Lease a Bike ein dickes Lob.
"Was heute Visma auf den Tisch gelegt hat, das war schon unglaublich. Vor Berg Ten Houte bin ich 550 Watt gefahren und habe geschaut, dass ich irgendwie dranbleibe. Aber schon bevor der Anstieg begann, musste ich auf der Windkante reißen lassen“, berichtete der 36-jährige Oberurseler, noch immer ein Klassikerspezialist von Weltklasseformat, im Ziel gegenüber RSN von der beeindruckenden Visma-Attacke weit vor dem Ziel, der keiner der Gegner etwas entgegenzusetzen hatte.
(rsn) - John Degenkolb (Picnic – PostNL) blickt auf ein hartes Dwars door Vlaanderen zurück, bei dem er trotz guter Beine nicht in die vorderen Ränge fuhr und sich 3:26 Minuten hinter Sieger Neils
(rsn) – Es scheint, als ob bei den belgischen Klassikern das Glück Stefan Küng (Groupama – FDJ) nicht hold sei. Immer wieder zählt der Schweizer zu den Sieg-Kandidaten, immer wieder wird er ge
(rsn) – Neilson Powless (EF Education – EasyPost) hat mit einem Husarenstück das 79. Dwars door Vlaanderen (1.UWT) für sich entschieden. Der 28-jährige US-Amerikaner ließ nach 184,2 Kilometern
(rsn) – Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) hat mit einem Solo von rund 25 Kilometern erstmals in ihrer Karriere Dwars door Vlaanderen (1.Pro) der Frauen für sich entschieden. Die Italienische Meis
(rsn) - Im Siegerinterview kam Neilson Powless (EF Education-EasyPost) aus dem Grinsen nicht mehr heraus. Denn Siegchancen schienen der US-Amerikaner im Finale der 79. Ausgabe von Dwars door Vlaandere
(rsn) – Bei seinen bisherigen vier Teilnahmen an Dwars door Vlaanderen war Max Walscheid (Jayco – AlUla) als Helfer für seine (Sprint-)Kapitäne unterwegs. An den Start der 79. Ausgabe des flämi
(rsn) – Im vergangenen Frühjahr hatte Jannik Steimle als von Q36.5 neu verpflichteter Klassikerkapitän meist freie Fahrt und wusste seine Chance unter anderem mit dem Sieg beim GP De Denain zu nut
(rsn) – Zehn Jahre nach seinem Sieg bei Dwars door Vlaanderen und am 28. Geburtstag seines vor sechs Jahren tödlich verunglückten Teamkollegen Bjorg Lambrecht macht sich am Mittwoch Ex-Profi Jelle
(rsn) – Dwars door Vlaanderen (1.UWT) ist eines der kürzesten flämischen Eintagesrennen des Frühjahrs. Im vergangenen Jahr etwa betrug die Distanz "nur" 183,7 Kilometer. Für die Fahrer ist das
(rsn) – Die im Winter runderneuerte Klassikerfraktion von Red Bull – Bora – hansgrohe kommt einfach nicht in Schwung. Stellvertretend dafür steht der mit vielen Vorschlusslorbeeren zu den Raubl
(rsn) – Als es beim letztjährigen Dwars door Vlaanderen knapp 70 Kilometer vor dem Ziel zu einem Massensturz kam, verletzten sich mit Wout van Aert (Visma-Lease a Bike), Mads Pedersen, Jasper Stuyv
(rsn) – Mit einem Team mehr als bisher wird am 2. April 2025 die kommende Ausgabe des flämischen Klassikers Dwars door Vlaanderen (1.UWT) gestartet. Wie die Organisatoren des letzten Rennens vor de
(rsn) – Mit einem vierten Sieg am Sonntag könnte Mathieu van der Poel alleiniger Rekordhalter der Flandern-Rundfahrt werden. Doch diese Marke steht nicht im Fokus des Niederländers, der als Titelv
(rsn) – In den vergangenen Jahren zählte Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) in schöner Regelmäßigkeit zu den Top-Favoriten der Flandern-Rundfahrt. Doch ausgerechnet beim wichtigsten belgisch
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Die Bilder gingen vor einem Monat um die Welt: Ein neunjähriges Mädchen erklomm auf ihrem Rennrad vor dem Omloop Nieuwsblad die Mauer von Geraardsbergen, bejubelt von vielen tausend Zuscha
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Nach der Tour de France und dem Giro d’Italia hat nun auch die dritte Grand Tour des Rennkalenders ihre Team-Selektion präsentiert. Bei der 80. Vuelta a Espana (23. August – 14. Septemb
(rsn) – Vor fünf Jahren schnürte Carina Schrempf (Fenix – Deceuninck) noch ihre Laufschuhe. Erst eine Fußverletzung brachte sie dann dem Radsport näher - dass sie sich aber wenig später mit d
(rsn) – Neben Tadej Pogacar (UAE Team Emirates – XRG) wird auch Biniam Girmay (Intermarché – Wanty) am 13. April sein Debüt bei Paris-Roubaix sein Debüt bei Paris-Roubaix geben. Nachdem der S
(rsn) - Mathieu van der Poel (Alpecin - Deceuninck) ist beim E3 Saxo Classic nicht nur mit seinem souveränen Sieg, sondern auch mit seinem Material aufgefallen. Der Niederländer war dort mit einem u
(rsn) - Am Wochenende startet die Rad-Bundesliga 2025. Während für die Männer bereits am Samstag beim Großen Preis der südlichen Weinstraße in Schweigen der Startschuss fällt, kämpfen die Frau
(rsn) – Seit Jahr und Tag ist Oudenaarde das Zentrum der Flandern-Rundfahrt der Frauen. Auch die 22. Ausgabe des Rennens startet hier, seit 2012 befindet sich hier zudem in der Minderbroedersstraat
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra