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02.03.2008 | (Ra) – Das belgische Quick Step-Team hat erfolgreich für die Pleite bei Het Volk am Samstag Revanche genommen. Aber bei der 61. Auflage von Kuurne-Brussel-Kuurne war es nicht Kapitän und Vorjahressieger Tom Boonen, sondern sein Edelhelfer Steven de Jongh, der nach 193 Kilometern allen Grund zum Jubeln hatte.
Der 34-jährige Niederländer, der seinem elf Jahre jüngeren Landsmann Sebastian Langeveld (Rabobank) bei dessen Attacke aus der 25 Fahrer starken Spitzengruppe rund zwei Kilometer vor dem Ziel gefolgt war, hatte keine Mühe, Langefeld im Sprint hinter sich zu lassen und nach 2004 seinen zweiten Sieg bei dem Halbklassiker zu feiern. Dritter wurde der Australier Matthew Goss (CSC), Boonen belegte Platz vier. Bester deutscher Fahrer war erneut Markus Eichler (Milram), der in der ersten Verfolgergruppe ins Ziel kam
Am Tag zuvor hatte Quick Step bei „Het Volk“ noch zu den großen Geschlagenen gezählt. Zum Auftakt der belgischen Frühjahrssaison hatte sich kein einziger Fahrer des hoch gehandelten belgischen Teams unter den besten Zehn platzieren können. Ob Teamchef Parick Lefevere seinen Klassikerspezialisten nach der indiskutablen Vorstellung eine Standpauke gehalten hat, ist nicht bekannt. Jedenfalls bestimmte Quick Step den Halbklassiker in imponierender Manier.
Bei dem Rennen über neun giftige Anstiege (Hellinge) hatte sich bei erneut böigem Wind nach 83 Kilometern eine ernst zu nehmende Spitzengruppe gebildet, in der mit David Kopp (Cycle Collstrop) auch ein deutscher Fahrer vertreten war. Die neun Ausreißer erarbeiteten sich einen Vorsprung von maximal 1:45 Minuten. Aber schon am Kruisberg nach 110 Kilometern fiel die Gruppe auseinander, kurz darauf schluckte das Feld unter Quick Step-Führung auch die restlichen Ausreißer.
Es dauerte nicht lang, bis sich eine größere Gruppe von 45 Fahrern bildete, die nach einer weiteren Tempoverschärfung durch das Boonen-Team auf der Windkante rund 50 Kilometer vor dem Ziel weiter zerfiel. Mit dem weiß-blauen Zug an der Spitze jagte schließlich eine 25 Fahrer starke Spitzengruppe Kuurne entgegen. Bis auf Weltmeister Bettini, der das Rennen bereits bei Kilometer neun nach einem Sturz aufgeben musste, befanden sich alle Quick Step-Starter in dieser Gruppe und machten das Tempo.
Dieser numerischen Überlegenheit versuchten die anderen Teams durch Attacken auf den letzten Kilometern zu entkommen. Zunächst attackierte der Belgier Leif Hoste (Silence-Lotto), danach Goos und schließlich Langevelde. Aber jeder Ausreißer hatte einen Quick Step-Fahrer am Hinterrad und Langeveld schließlich das Pech, mit de Jongh einen ebenso erfahrenen wie sprintstarken Konkurrenten an seiner Seite zu haben, gegen den er im Sprint chancenlos war.
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