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23.07.2009 | (rsn) - Das Zeitfahren um den Lac d'Annecy fand vor einer tollen Kulisse und vielen Zuschauern statt. Etwas irritiert war ich jedoch, als ich am Anstieg mit „Frösi-Rufen“ angefeuert wurde. Vielleicht hab ich mich ja auch verhört. Mit Frösi (Robert Förster, d. Red.) bin ich, glaub ich, selten verwechselt worden....
Ansonsten rollte das Zeitfahren sehr gut und ging auch schnell vorüber. Die nächsten beiden Tage werden sicher noch einmal richtig schwer. Daher war der Tag heute umso angenehmer. Unser Hotel ist nur einen Kilometer von Start und Ziel entfernt. So hatten wir nur kurze Wege und viel Zeit. Wenn man keine Ambitionen im Zeitfahren hat, ist es fast wie ein halber Ruhetag.
Die Alpenetappen habe ich gut überstanden. Jetzt weiß ich nicht, ob ich es schaffe, nochmal eine offensive Etappe zu fahren, oder ob ich mich nur noch nach Paris kämpfen kann. Meine Tagebuch-Einträge geraten auch immer kürzer, stelle ich gerade fest. Vielleicht gibt es morgen wieder mehr zu berichten.
Bis morgen
Euer Johannes
Johannes Fröhlinger feiert in diesem Jahr seine Tour-Premiere. Das 24-jährige Klettertalent vom Milram-Team wird in den nächsten drei Wochen auf Radsport News Tagebuch führen und den Lesern von seinen Erlebnissen auf und neben der Strecke berichten.
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