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26.02.2013 | (rsn) – Mit dem 39-jährigen Routinier Dirk Müller und Rückkehrer Grischa Janorschke an der Spitze startet das Dortmunder Abus Nutrixxion-Team in seine bereits zehnte Saison. Teamchef Mark Claußmeyer hofft vor allem bei den deutschen UCI-Rennen auf gute Leistungen seiner Fahrer. „Konkrete Ergebnisse geben wir aber nicht als Ziele vor, dafür kann einfach im Laufe eines Jahres auch zu viel passieren“, sagte Claußmeyer zu Radsport News.
Der Kader wurde gegenüber dem Vorjahr um einen Fahrer auf zehn Akteure verkleinert. „Wir haben ein eingleisiges Rennprogramm, da reicht diese Anzahl absolut aus, um auch allen Fahrern ein ausgefülltes Programm bieten zu können“, erklärte der Teamchef.
Fünf Fahrer, darunter der starke Niederländer Tom Vermeer und Sprinter Michael Schweizer (zu NSP-Ghost), haben das Team verlassen, vier Fahrer wurden neu dazu geholt, drei davon sammeln ihre ersten Erfahrungen bei den Profis: der 22-jährige Sprinter Max Walsleben, der ein Jahr älteren Rick Ampler, der seine Stärken bei profilierten Rennen hat, sowie der 24-jährigen Tobias Dohlus. Besonders Walsleben, dem jüngeren Bruder des Deutschen Crossmeisters Philipp Walsleben, und Ampler traut Claußmeyer zu, dass sie ihren Weg gehen. „Außerdem ist ihre Einstellung sehr gut. Sie sind heiß aufs Fahren", sagte er über die Zugänge vom U23-Farmteam.
Besonders froh ist der Abus Nutrixxion-Teamchef über die Rückkehr von Janorschke, der bereits von 2009 bis 2011 für das Dortmunder Team fuhr und nach einem von Verletzungen geprägten Jahr beim Zweitdivisionär NetApp in alter Umgebung wieder durchstarten möchte. „Er hatte schon vor zwei Jahren ein sehr gutes Niveau. Das Jahr bei NetApp hat ihn trotz des Verletzungspechs voran gebracht. Er hat auch taktisch einiges drauf, ist ein intelligenter Fahrer, der ein Team führen kann. Er wird gemeinsam mit Müller unser Kapitän sein“, so Claußmeyer über den sprintstarken Klassikerspezialisten, der 2011 insgesamt 30 Top-Ten-Platzierungen bei UCI-Rennen herausfahren konnte.
In den ersten Saisonrennen muss Abus Nutrixxion allerdings noch auf Janorschke verzichten. Der 25-Jährige hatte sich Anfang Februar bei einem Trainingssturz das Schlüsselbein gebrochen, feierte vor wenigen Tagen mit Platz zwei bei einem Trainingsrennen auf Mallorca aber ein überraschendes Comeback. „Für die Pflaster-Rennen in Belgien kommt er trotzdem noch nicht in Frage. Dafür ist das Risiko einfach zu groß, dass er wieder stürzt“; erklärte Claußmeyer, der seinen Schützling Mitte März bei der Tour of Taiwan (Kat. 2.1) an den Start schicken wird.
Bei dieser Rundfahrt hatte im Vorjahr Dirk Müller mit Platz drei überzeugt. Dieses Ergebnis wird laut Claußmeyer in diesem Jahr schwer zu wiederholen sein. „Dirk ist jetzt schon zum zweiten Mal in diesem Jahr krank geworden. Das passiert eben, wenn man kleine Kinder hat. Deswegen ist er auch nicht mit nach Mallorca gereist. Ich erwarte nicht, dass er in Taiwan schon in Topform ist“, so Claußmeyer, der sich dennoch von Müller einiges erhofft. „Dirk ist immer wieder gut für Ergebnisse, auch wenn er nicht jünger wird. Außerdem ist er für die jungen Fahrer im Team unheimlich wichtig“, so Claußmeyer über den Deutschen Bergmeister, der wohl seine endgültig letzten Saison angeht.
Die Tour of Taiwan wird indes nicht die einzige asiatische Rundfahrt, an der Abus Nutrixxion teilnimmt. „Dort haben wir einen sehr guten Ruf und mehrere Einladungen zu Rennen der Kategorie 2.1 erhalten“, so Claußmeyer, dessen Team sich zudem Hoffnungen auf einen Start bei der Portugal-Rundfahrt (Kat. 2.1) machen darf. In den asiatischen Rennen könnte auch wieder die Stunde von Sebastian Körber schlagen.
Der 28-jährige Franke gewann im Vorjahr bei der Tour of Taihu Lake (Kat. 2.1) eine Etappe und feierte damit seinen größten Karriereerfolg. „Dies hat ihm Moral gegeben. Ich denke schon, dass er bei den asiatischen Rennen, die über flaches Terrain führen und von der Distanz her überschaubar sind, seine Ausbeute noch verbessern kann. Im Gegensatz zu Janorschke, der nach einem schweren Rennen eher aus kleinen Gruppen heraus sprinten kann, liegen Körber die flachen Sprints“, erklärte Claußmeyer.
Für das hügelige Terrain stehen neben Müller noch Alex Schmitt und Alex Gottfried parat. Während Gottfried im Winter eine Ausbildung in Angriff nahm, befindet sich Schmitt noch bis Ende März in seiner Lehrzeit und wird erst ab April Rennen bestreiten können. Komplettiert wird der Kader durch die Allrounder Holger Burkhardt und Benjamin Sydlik.
„Gemessen an den UCI-Punkten werden wir sicherlich besser dastehen als 2012, das wird allein Neuzugang Janorschke geschuldet sein. Ansonsten sind wir aber ein Team, das kontinuierlich seine Ergebnisse geholt hat, da wird es keine großen Veränderungen – weder ins Positive noch ins Negative geben", so Claußmeyer mit Blick auf die Saison 2013. „Dass wir 2012 in der Europe-Wertung so schlecht dagestanden haben, lag nicht an unseren Ergebnissen, sondern eher an unseren vielen Rennen in Asien, die nicht in diese Wertung einflossen“, erklärte Claußmeyer.
Das Team Abus Nutrixxion 2013: Rick Ampler (23), Holger Burkhardt (25), Tobias Dohlus (24), Alexander Gottfried (27), Grischa Janorschke (25), Sebastian Körber (28), Dirk Müller (39), Alexander Schmitt (23), Benjamin Sydlik (22), Max Walsleben (22)
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