--> -->
24.03.2014 | (rsn) – Nach 294 Kilometern durch Dauerregen und Kälte hatte Alexander Kristoff (Katusha) die meisten Reserven, um sich den größten Erfolg seiner bisherigen Karriere zu sichern. Der 26 Jahre alte Norweger gewann die 105. Auflage von Mailand-San Remo, das erste der fünf Radsport-Monumente. Unter seinen Kollegen und Konkurrenten gab es wohl kaum einen, der Kristoff den Triumph nicht gönnte, zählt er doch zu den eher Stillen im Feld, der aber durch eine hervorragende Arbeitsmoral besticht.
Das betonte auch Katusha-Teamchef Viacheslav Ekimov. „Er ist immer motiviert und beschwert sich nie. Er erledigt seinen Job immer richtig und hat einen Sieg wie diesen verdient“, lobte der Russe seinen Sprint- und Klassiker-Kapitän. Ähnlich äußerte sich Kristoffs-Teamkollege Luca Paolini, der ihn durch das Finale pilotiert und ihm auf der Zielgeraden in San Remo den Sprint angezogen hatte.
„Als ich gesehen habe, dass er am Poggio noch dabei war, habe ich alles für ihn gegeben. Ich bin froh, dass ich für ihn arbeiten durfte“, sagte der erfahrene Italiener, der mit seiner Leistung im Finale möglicherweise den Unterschied ausmachte. „Ich fühle mich auch wie ein Sieger“, erklärte Paolini dann auch. „Alex hat aber nicht nur dank mir gewonnen, sondern dank des gesamten Teams. Es hat uns den ganzen Tag über beschützt.“
Kristoff selber würdigte in erster Linie die Arbeit seines Edelhelfers. „Luca Paolini hat mir im Finale sehr geholfen, um in eine gute Position zu kommen“, sagte der Olympia-Dritte von London. „Es war ein sehr schwieriger und unvorhersehbarer Sprint. Ein Sprint nach 300 Kilometern ist anderes als einer nach 200 Kilometern”, erklärte Kristoff, der in seiner Konstitution den letztlich entscheidenden Faktor ausmachte. „Normalerweise verliere ich nicht so viel Kraft, auch nicht in einem langen Rennen“, sagte er.
Das bestätigte sich im Sprint, in dem die meisten Fahrer schon über ihr Limit hinaus waren – nicht aber Kristoff. „Auf den letzten 150 Metern hatte ich noch super Energie und war in der Lage, die anderen auf Abstand zu halten“, schilderte er das Finale, in dem er sich souverän durchsetzte, um danach den „bisher schönsten Moment meines Lebens“ zu genießen.
(rsn) – Beim 105. Mailand-San Remo bot sich den Sprintern mit der Herausnahme des Pompeiana-Anstiegs noch einmal die Chance auf den Sieg beim ersten Frühjahrsklassiker der Saison. Die nutzte Alexan
(rsn) – Fabian Wegmann (Garmin-Sharp) hat sich am Sonntag bei Mailand-San Remo gut aus der Affäre gezogen. Der dreimalige Deutsche Meister kam mit nur sieben Sekunden Rückstand auf die Spitzengrup
(rsn) – Wie viele andere Mannschaften auch musste das Schweizer IAM-Team bei Mailand-San Remo den harten Wetterbdingungen seinen Tribut zollen. Bei Dauerregen und Temperaturen von unter zehn Grad st
(rsn) – Einen Tag nach der Pleite von Mailand-San Remo schaute John Degenkolb (Giant-Shimano) wieder nach vorn. „Ich hoffe, ich habe nun mein Pech-Pensum für dieses Jahr ausgeschöpft. Es kommen
(rsn) – Dass Fabian Cancellara (Trek) bei Mailand-San Remo eine Bank ist, wusste man auch schon vor dem zweiten Platz des Schweizers. Und auch Sieger Alexander Kristoff (Katusha) hatte im Vorjahr ge
(rsn) – Zum zweiten Sieg nach 2009 lange es für Mark Cavendish (Omega Pharma - Quick-Step) am Sonntag nicht. Über seinen fünften Platz beim 105. Mailand-San Remo war der Brite zwar „enttäusch
(rsn) – 500 Meter vor dem Poggio war bei John Degenkolb (Giant-Shimano) die Luft raus. Ausgerechnet in der alles entscheidenden Phase beim 105. Mailand-San Remo wurde der Frankfurter, für den bis
(rsn) – Den zweiten Sieg nach 2008 verpasst, aber die imponierende (Podiums)-Serie fortgesetzt - so lautet die Bilanz von Fabian Cancellara (Trek) nach der 105. Austragung von Mailand-San Remo. Der
(rsn) – Mit leeren Händen kehrt das deutsche Team NetApp-Endura von seiner ersten Teilnahme bei Mailand-San Remo nach Hause zurück. Kapitän Bartosz Huzarski spielte im Finale des längsten Klass
(rsn) – Zwar hat es für die Italiener bei Mailand-San Remo wieder nicht mit dem ersten Sieg seit Filippo Pozzato im Jahr 2006 gereicht. Immerhin konnten sich mit Sonny Colbrelli (Bardiani CSF/6.) u
(rsn) – Nach den Plätzen vier und zwei in den vergangenen beiden Jahren hätte es niemanden gewundert, wenn Peter Sagan (Cannondale) bei der 105. Auflage von Mailand-San Remo auf der obersten Stufe
(rsn) - Schnee gab es keinen, doch ansonsten erinnerten die Bedingungen bei der 105. Auflage von Mailand - San Remo stark an die des Vorjahres: Fast sieben Stunden Dauerregen mussten die Fahrer aush
(rsn) – Bei morgens noch kühlen Temperaturen, aber bestem Wetter und vor allem großartiger Stimmung auf dem Marktplatz von Brügge hat die 109. Flandern-Rundfahrt begonnen. Nach der Teampräsentat
(rsn) – Welche Radrennen finden statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum RSN-Live-Ticker? In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wic
(rsn) – Nachdem er bei Mailand-Sanremo (1.UWT) das erste Duell gegen Mathieu van der Poel (Alpecin – Deceuninck) verloren hat, bittet Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) den Niederländer am
(rsn) – Und wieder einmal steht sie auf dem Programm: die Flandern-Rundfahrt. “Vlaanderens Mooiste“, wie die Einheimischen sagen. Mitunter ist vom wichtigsten Wochenende des Jahres die Rede, hie
(rsn) - Thibau Nys (Lidl – Trek) ist perfekt in seine dritte Saison bei den Profis gestartet. Mit einer späten Attacke entschied der 22-jährige Belgier den 34. GP Miguel Indurain (1.Pro) souverän
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) – Seit Jahr und Tag ist Oudenaarde das Zentrum der Flandern-Rundfahrt der Frauen. Auch die 22. Ausgabe des Rennens startet hier, seit 2012 befindet sich hier zudem in der Minderbroedersstraat
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) – In den vergangenen Jahren zählte Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) in schöner Regelmäßigkeit zu den Top-Favoriten der Flandern-Rundfahrt. Doch ausgerechnet beim wichtigsten belgisch
(rsn) – Er war vor drei Jahren die große Sensation, als er völlig überraschend Gent-Wevelgem in Flanders Fields für sich entscheiden konnte und seinem damals noch kleinen Team Intermarché – W
(rsn) – Drei Stunden nach den Männern in Brügge starten die Frauen in Oudenaarde in die “Ronde“. Bei der 22. Ausgabe der Flandern-Rundfahrt stehen zwei Fahrerinnen ganz oben auf der Liste der
(rsn) – Es wäre heroisch, wenn Titelverteidiger Mathieu van der Poel (Alpecin – Deceuninck) und Weltmeister Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) bei Regen und lausigen Temperaturen um den Sie