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05.07.2015 | (rsn) - Der Traum vom Gelben Trikot, er ist für Tony Martin (Etixx-Quick-Step) in Utrecht wieder nicht in Erfüllung gegangen. Der Tag, auf den der dreimalige Zeitfahr-Weltmeister das ganze Jahr hingearbeitet hatte, endete mit Rang zwei - fünf Sekunden hinter Sieger Rohan Dennis (BMC). Was für so gut wie jeden anderen der 198 Tour-Starter ein Erfolg gewesen wäre, stellte für den Deutschen eine herbe Enttäuschung dar.
„Ich bin nicht um den Sieg, sondern ums Gelbe Trikot gefahren", sagte Martin nach dem Rennen und wollte damit wohl ausdrücken, dass ihm der Etappensieg alleine nicht so viel bedeutet hätte. Schließlich hat er davon schon einige. Das begehrteste Trikot des Radsports hatte ihn in der Vorbereitung zu Höchstleistungen getrieben.
Die Enttäuschung in Utrecht war groß, doch die Chance, Gelb zu übernehmen besteht weiterhin. Denn der zweite Platz von Tag eins bedeutet gleichzeitig: Nur einer war schneller, nur einer muss am Sonntag auf der windigen Küstenetappe von Zeeland abgehängt werden. Martins Mannschaft Etixx-Quick-Step ist ein Spitzenteam bei den Klassikern und hat schon oft genug gezeigt, dass es das Feld an der Windkante zerlegen kann.
„Wir haben ja noch das Szenario von vor zwei Jahren im Kopf", erinnerte sich Rolf Aldag an die 13. Etappe der Tour 2013, als Quick-Step-Sprinter Mark Cavendish in Saint-Amand-Montrond gewann, nachdem das Feld im Seitenwind mehrmals auseinandergeflogen war. „Auf so einer Etappe kann alles passieren, wenn die Jungs sich sagen: Sind ja nur noch 100 bis ins Ziel, jetzt fahren wir alles auseinander."
Aldag weiß, dass es schwer wird, weil auch Dennis' BMC-Team nicht aus Schuljungen besteht. Doch Etixx-Quick-Step wird es in Zeeland mit Sicherheit versuchen. Erstens, um Cavendishs Geschichte von Saint-Amand-Montrond wiederholen zu können, und zweitens um Martin möglicherweise doch noch ins Gelbe Trikot zu verhelfen. „Wir hätten ihm das Gelbe Trikot als Mannschaft sehr gewünscht, weil wir wissen, wie hart er dafür gearbeitet hat", sagte Aldag mit Blick auf die Zeitfahr-Enttäuschung.
Martin selbst dachte an die Chance am Sonntag nach dem Rennen noch nicht. „Ich muss diese Enttäuschung erst mal beiseiteschieben", sagte er. „Das Zeitfahren war das große Ziel. Aber wir haben noch 20 Etappen, wo wir noch eine sehr, sehr schöne Tour fahren können. Meine Freundin ist hier und meine Familie. Die werden mich sicher wieder aufbauen."
Und vielleicht hat auch Aldag am Abend noch mit seinem Schützling gesprochen, um ihn schon für Sonntag neue Motivation einzuhauchen. „Das kann in der Tat für Tony jetzt ein Extra-Kick sein", erklärte er auf Nachfrage von radsport-news.com zur Aussicht auf einen Windkantenangriff am Sonntag. „Sowas kann man nicht wirklich planen. Was man aber planen kann ist, dass man völlig klar und mannschaftlich geschlossen ist, sobald man näher an die Küste kommt."
Übrigens: Die letzten drei Kilometer der 2. Etappe führen über einen Damm durchs Meer auf die Insel Neeltje Jans. Selbst da könnte man mit Hilfe des Windes und einem beherzt auftretenden Sprintzug noch für Löcher im Feld und Sekundenabstände sorgen.
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