--> -->
27.05.2016 | (rsn) - Trotz der Ankündigung von Gründer Michel Thétaz, dass das Team IAM zum Saisonend aufgelöst wird, lassen sich die Akteure des Schweizer WorldTour-Rennstalls nicht hängen. Nachdem bis zur vergangenen Woche gerade mal fünf Saisonsiege zu Buche standen, stockten zunächst Roger Kluge beim Giro und heute auch Dries Devenyns (IAM) bei der Belgien-Rundfahrt das Konto binnen zwei Tagen auf sieben Erfolge aus.
Der Belgier setzte sich nach schweren 200 Kilometern von Knokke-Heist durch die flämischen Ardennen nach Herzele aus einer neun Fahrer starken Spitzengruppe heraus vor seinen Landsleuten Baptiste Planckaert (Wallonie Bruxelles) und Stijn Vandenbergh (Etixx -Quick-Step) durch. "Erst hat Roger eine Etappe gewonnen, jetzt ich. Das ist ein tolles Zeichen", freute sich Devenenys
Mit seinem zweiten Saisonsieg übernahm der auch die Führung in der Gesamtwertung. "Was war ein hartes Stück Arbeit, morgen in den Ardennen können wir uns sicherlich auf Attacken einstellen. Aber wir haben ein starkes Team, stärker als viele denken", meinte der 32-Jährige.
Ein starkes Rennen fuhr auch wieder der Schweizer Reto Hollenstein (IAM), der als Achter den Zielstrich passierte und in der Gesamtwertung als Zweiter nur vier Sekunden hinter seinem Teamkollegen liegt.
Den Sprint der Verfolger gewann Edward Theuns (Trek-Segafredo), der mit 40 Sekunden Rückstand als Zehnter ins Ziel kam. Der bisherige Gesamtzweite Tony Martin (Etixx-Quick-Step) erreichte in Folge von Kettenproblemen und einem Radwechsel im Finale erst 3:37 Minuten hinter Devenyns das Ziel und verlor damit auch alle Chancen auf einen vierten Gesamtsieg.
Devenyns war zehn Kilometer vor dem Ziel zunächst der einzige Fahrer, der einer Attacke von Klassikerspezialist Vandenbergh auf einem Kopfsteinpflasterabschnitt folgen konnte. Zwar führte Lotto Soudal-Profi Tiesj Benoot die Verfolger wieder an das Duo heran, doch Vandenbergh attackierte 1000 Meter vor dem Ziel erneut. Und wieder war es Devenyns, der nachsetzte und auf den letzten Metern an seinem Landsmann noch vorbei zog und sich den Sieg holte.
Die ersten beiden Rennstunden waren von einer sieben Fahrer starken Spitzengruppe bestimmt worden, die allerdings nach 70 Kilometern wieder gestellt war. Danach ging eine kleine Gruppe um Martin und Björn Thurau (Wanty- Groupe Gobert) und Devenyns in die Offensive, doch auch dieser Angriff wurde vereitelt.
Denn 40 Kilometer vor dem Ziel hatten Martin und Thurau mit ihrer Tempoarbeit die Spitzengruppe zwar auf drei Mann verkleinert, sechs Kilometer vor dem Ziel war das Trio gestellt. Am Berendries 22 Kilometer vor dem Ziel formierte sich schließlich die neun Fahrer starke Gruppe, die den Tagessieg unter sich ausmachte.
Tageswertung:
1. Dries Devenyns (IAM)
2. Baptiste Planckaert (Wallonie-Bruxelles) +0:01
3. Stijn Vandenbergh (Etixx-Quick-Step) s.t.
4. Tiesj Benoot (Lotto Soudal)
5. Pieter Vanpeybrouck (Topsport Vlaanderen)
Gesamtwertung:
1. Dries Devenyns (IAM)
2. Reto Hollenstein (IAM) +0:04
3. Stijn Vandenbergh (Etixx Quick Step) +0:07
4. Sergej Chernetskii (Katusha) +0:16
5. Baptiste Planckaert (Wallonie Bruxelles) +0:18
Später mehr
(rsn) - Am vergangenen Mittwoch wurde Stig Broeckx 27 Jahre alt. Dazu erreichte die Öffentlichkeit die gute Nachricht, dass der Belgier, der sich vor fast genau einem Jahr bei einem Sturz auf der Bel
(rsn) – Stig Broeckx macht auf dem Weg der Besserung weiter gute Fortschritte. Nach Angaben von Lotto Soudal-Teamarzt Servaes Bingé gilt der 26-Jährige nun auch offiziell nicht mehr als Koma-Patie
(rsn) – Nach Team-Manager Marc Sergeant haben sich jetzt auch Stig Broeckx‘ Eltern zum Gesundheitszustand des Lotto Soudal-Profis geäußert und dabei Sergeants Aussagen bestätigt. "Er befindet s
(rsn) – Nach seinem Unfall mit einem Begleitmotorrad bei der Belgien-Rundfahrt, bei dem er sich Ende Mai schwer verletzt hatte, scheint Stig Broeckx (Lotto Soudal) nach bangen Monaten auf dem Weg de
(rsn) – Auch die Fahrer-Vereinigung CPA (Cyclistes Professionnels Associés) hat sich nach mehreren schlimmen Unfällen in der Diskussion um die Sicherheit im Feld zu Wort gemeldet. Zum Treffen des
(rsn) - Während nach all den schwerwiegenden Unfällen im Zusammenhang mit Begleitfahrzeugen in den vergangenen Monaten Einigkeit zu herrschen schien, dass zu viele Autos und Motorräder rund ums Pel
(rsn) - Aufgrund eines weiter gestiegenen Hirndrucks musste der am Samstag bei der Belgien-Rundfahrt schwer gestürzte und seitdem im Koma liegende Stig Broeckx am Dienstag zweimal operiert werden. Di
(rsn) – Der Radsport-Weltverband UCI will als Reaktion auf den von Begleit-Motorrädern verursachten Unfall bei der Belgien-Rundfahrt mehr Personal zu den Rennen schicken, das die Einhaltung der kü
(rsn) - Nachdem Lotto Soudal als Reaktion auf den schlimmen Unfall von Stig Broeckx nicht mehr zur Schlussetappe der Belgien-Rundfahrt angetreten war, wird das belgische Team ab Mittwoch bei der Luxem
(rsn) - Stig Broeckx befindet sich weiterhin in einem Besorgnis erregenden Zustand. Der Belgier hatte sich auf der gestrigen 3. Etappe der Belgien-Rundfahrt schwerste Verletzungen zugezogen und war
(rsn) - Das deutsche Team Giant-Alpecin kann sich über den zweiten Saisonsieg freuen. Zico Waeytens entschied am Sonntag die Schlussetappe der Belgien-Rundfahrt (2.HC) für sich und feierte damit sei
(rsn) - Stig Broeckx (Lotto Soudal) mit schweren Kopfverletzungen in "ernstem Zustand", zwei gebrochene Rückenwirbel bei Pieter Jacobs (Crelan) und ein Kahnbeinbruch bei Fredrik Ludvigsson (Giant-Alp
(rsn) - Alberto Bettiol (XDS – Astana) wird am Sonntag nicht zur Flandern-Rundfahrt antreten können. Wie der Italienische Meister auf der Website seines Teams erklärte, habe er sich eine Lungenent
(rsn) – Die Flandern-Rundfahrt der Frauen ist das älteste durchgängig ausgetragene unter den Monumenten im Frauen-Kalender – und nach der Trofeo Alfredo Binda sowie dem Flèche Wallonne und dem
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) - John Degenkolb (Picnic – PostNL) blickt auf ein hartes Dwars door Vlaanderen zurück, bei dem er trotz guter Beine nicht in die vorderen Ränge fuhr und sich 3:26 Minuten hinter Sieger Neils
(rsn) – Es scheint, als ob bei den belgischen Klassikern das Glück Stefan Küng (Groupama – FDJ) nicht hold sei. Immer wieder zählt der Schweizer zu den Sieg-Kandidaten, immer wieder wird er ge
(rsn) - Visma - Lease a Bike konnte zum ersten Mal in dieser Klassikersaison einem Rennen seinen Stempel aufdrücken. Mit gleich vier Mann attackierte das Team 71 Kilometer vor dem Ziel und wenig spä
(rsn) – Neilson Powless (EF Education – EasyPost) hat mit einem Husarenstück das 79. Dwars door Vlaanderen (1.UWT) für sich entschieden. Der 28-jährige US-Amerikaner ließ nach 184,2 Kilometern
(rsn) – Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) hat mit einem Solo von rund 25 Kilometern erstmals in ihrer Karriere Dwars door Vlaanderen (1.Pro) der Frauen für sich entschieden. Die Italienische Meis
(rsn) - Im Siegerinterview kam Neilson Powless (EF Education-EasyPost) aus dem Grinsen nicht mehr heraus. Denn Siegchancen schienen der US-Amerikaner im Finale der 79. Ausgabe von Dwars door Vlaandere
(rsn) – Bei seinen bisherigen vier Teilnahmen an Dwars door Vlaanderen war Max Walscheid (Jayco – AlUla) als Helfer für seine (Sprint-)Kapitäne unterwegs. An den Start der 79. Ausgabe des flämi
(rsn) – Im vergangenen Frühjahr hatte Jannik Steimle als von Q36.5 neu verpflichteter Klassikerkapitän meist freie Fahrt und wusste seine Chance unter anderem mit dem Sieg beim GP De Denain zu nut
(rsn) – Zehn Jahre nach seinem Sieg bei Dwars door Vlaanderen und am 28. Geburtstag seines vor sechs Jahren tödlich verunglückten Teamkollegen Bjorg Lambrecht macht sich am Mittwoch Ex-Profi Jelle