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02.03.2014 | [pd-f/ hdk] - "Die meisten Raddiebstähle sind Gelegenheits-Diebstähle, und ließen sich mit einem soliden Schloss einfach verhindern", erklärt Torsten Mendel vom Fahrradzubehör-Hersteller Abus (www.abus.de). Die häufigste Aufbruch-Methode ist die schnelle, brutale Form mit Bolzen- oder Seitenschneider, Säge oder Hammer.
"Intelligentere" Öffnungs-Methoden wie das sogenannte Picking,
also das Knacken mit einem Dietrich, sind in der Praxis laut Polizei eher selten. "Diebe nehmen sich im Schnitt drei Minuten Zeit, um ein Radschloss zu knacken", weiß Mendel. Diese Zeitspanne muss der Radbesitzer mit Strategie und Technik überbrücken.
Als Faustregel sollte man rund zehn Prozent des Fahrradwerts in ein Schloss investieren, empfiehlt Gunnar Fehlau vom pressedienst-fahrrad: "Bei Alltags-Rädern für 500 Euro sind einige Extra-Prozente sicherlich ratsam; ein teures Rennrad, das nur zum Training die eigenen vier Wände verlässt, bleibt eher unter der Zehnprozent-Marke."
Dieben die Arbeit so unangenehm wie möglich zu machen -
das rät Andreas Hombach vom "Stadt-Möblierer" wsm (www.wsm.eu): "Belebte Orte sind besser als ruhige Ecken. Wenn möglich, stellen Sie das Rad in Sichtweite ab."
Zudem sollte man ein Fahrrad immer auch an- und niemals nur abschließen. Hierfür eignen sich stabile Gegenstände wie Laternen und Straßenschilder oder die bekannten Anlehn-Parker.
"Stellen Sie auch sicher, dass die Schließung für den Dieb
möglichst schwer zugänglich ist, also nach unten zeigt. Gute Anlehn-Parker haben eine Stahl-Öse, mit der man das Schloss möglichst weit vom Boden entfernt anbringen kann. Dann lässt sich der Boden nicht als Hebel für Bolzenschneider verwenden", so Hombach.
Stefan Stiener von Velotraum (www.velotraum.de) rät zudem, auf Abschreckung zu setzen: "Wenn Langfinger auf den ersten Blick sehen, dass viel Arbeit auf sie zukommt, suchen sie sich einfachere Ziele: Kombinieren Sie dazu mehrere Schlosstypen, wie Bügel- und Kettenschloss."
Das sei vor allem für Pendler ratsam, die ihr Rad stets
an der gleichen Stelle oder an kriminellen "Hotspots" wie Bahnhöfen abstellen. Zudem kann auch schon das Rad selbst abschrecken, erklärt Stiener: "Unsere Velotraum-Räder sind Einzelanfertigungen und erregen ein gewisses Interesse. Diebe schreckt so etwas ab, denn Unikate lassen sich schlecht weiterverkaufen."
Moderne LED-Radbeleuchtung verfügt an der Front wie am Heck über Standlicht. Was sinnvoll ist, um das Schlüsselloch der Garage oder einen geeigneten Standort im Dunkeln zu finden, kann aber auch Diebe anziehen. Daher lässt sich an Frontscheinwerfer wie dem "Luxos" von Busch & Müller ( www.bumm.de), das Standlicht abschalten. So "versinkt" das Rad in der grauen Masse geparkter Räder.
"Lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt"
Trotz dieser Ansage am Bahnhof kommt es auf Reisen und im Alltag doch vor, dass man ein bepacktes Rad kurz aus den Augen lassen muss. Und Gelegenheit macht Diebe, weiß der Volksmund.
Passenden Schutz gegen die spontanes Entwenden bietet hier Taschen-Hersteller Ortlieb: Die Lenkertaschen der Serie "Ultimate6" (www.ortlieb.com) lassen sich per Lenker-Halterung mit Schloss nicht nur ans Rad schließen. Auch den Deckel kann man auf diese Weise sichern, sodass niemand im Vorbeigehen hineingreifen kann. Und auch für die wasserdichten Packtaschen mit "QL2"-Befestigung gibt es eine optionale Diebstahlsicherung.
Gepäckträger aus dem Hause Racktime
(www.racktime.com) verfügen über das clevere "Snap-It"-System, mit dem sich verschiedene Taschen und Körbe schnell und sicher auf verschiedenen Rädern montieren lassen. Auf Wunsch gibt es den Snap-It auch mit Schloss. So bleibt der Aufsatz, wo er hingehört.
Für Taschen ohne eigene Sicherung empfiehlt sich ein leichtes Kabelschloss, wie das "Combiflex Pro 202" von Abus (80 g).
Und für das bequeme Mitführen eines sehr sicheren Schlosses bietet zum Beispiel die Firma Tubus (www.tubus.com) den Gepäckträger "Locc" an. Er verfügt über eine "Klickfix"-Halterung, mit der sich Bügelschlösser von Abus schnell und einfach befestigen lassen - mit Packtaschen oder ohne.
Die sicherste Art, Kinder mit dem Rad mitzunehmen,
ist der Transporter. "Viele Eltern bringen ihre Kleinen zur Kita, und radeln dann weiter zur Arbeit. Dort würde der Anhänger stören, deshalb wird er gleich an der Kita geparkt", weiß Natascha Grieffenhagen, Produkt-Managerin beim Kölner Anhänger-Hersteller Croozer (www.croozer.de).
"Wir empfehlen hier ein Extra-Schloss mit Stahlschlaufe zu verwenden. So sind auch die leicht abnehmbaren Räder ausreichend gesichert. Eventuell kann man das Schloss ja direkt immer dort lassen, wo der Transporter öfter steht. Ein Zahlenschloss erspart einen extra Schlüssel am Bund." Alternativ bieten Schlosshersteller die Möglichkeit, mehrere Schlösser mit derselben Schließung zu ordern.
Normalerweise ist ein Schloss ja Fahrrad-Zubehör.
Manche Hersteller machen es jedoch zum Bauteil: "Bekannt vom Holland-Rad ist das klassische Bäcker-Schloss", sagt Anke Namendorf vom niederländischen Traditions-Radhersteller Koga (www.koga.com). Fest mit dem Rahmen verschraubt, schützt es das Rad gegen Wegfahren.
Moderne Rahmen-Schlösser gibt es in allen erdenklichen Varianten mit abziehbarem und nicht abziehbarem Schlüssel, und sogar mit der Erweiterung um Kabelschlaufen oder Ketten zum Anschließen an festen Gegenständen.
Einen ähnlichen Weg beschreitet der Darmstädter Pedelec-Hersteller
Riese & Müller (www.r-m.de) mit dem neuen Komfort-Klassiker "Avenue hybrid II". Nicht nur die Kettenführung und der Gepäckträger sind hier in den Rahmen integriert, sondern auch ein Kabelschloss, das sich einhändig bedienen lässt. Clever: Für Rahmenschloss und Akku des Pedelec-Antriebs wird derselbe Schlüssel verwendet.
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