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15.02.2023 | (rsn) – Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) hat auch am zweiten Renntag seiner Saison seine beeindruckende Frühform nochmal unter Beweis gestellt. Zwei Tage nach seinem Solo-Erfolg bei Jaen Paraiso Interior (1.1) war der Slowene auch zum Auftakt der Andalusien-Rundfahrt (2.Pro) eine Klasse für sich.
Pogacar attackierte auf dem 179 Kilometer langen Teilstück zwischen Puente de Genave und Santiago de la Espada im letzten Anstieg des Tages zwölf Kilometer vor dem Ziel und ließ all seine Kontrahenten stehen. Im Ziel hatte der UAE-Kapitän 38 Sekunden Vorsprung auf das Verfolgertrio Mikel Landa (Bahrain Victorious), Carlos Rodriguez (Ineos Grenadiers) und Jonathan Buitrago (Bahrain Victorious).
Die nächste Gruppe um Tao Geoghegan Hart (Ineos Grenadiers) und dem wegen eines Defekts zehn Kilometer vor dem Ziel aus der Landa-Gruppe zurückgefallenen Enric Mas (Movistar) wies eine weitere Minute an Rückstand auf.
“Das Team war wieder super und hat das Tempo in der Anfahrt zum letzten Anstieg hochgehalten. Der Berg war steil, und ich sah die Gelegenheit zur Attacke. Die Fahrt in Richtung Ziel hat mir wirklich Spaß gemacht. Von meiner Form bin ich positiv überrascht. Ich wusste, dass ich gut sein würde, aber mit diesen zwei Siegen hätte ich jetzt nicht gerechnet“, sagte Pogacar nach seinem Erfolg.
Mit seinem zweiten Saisonsieg übernahm der 24-Jährige auch das Gelbe Trikot des Gesamtführenden. Er hat aufgrund seiner starken Fahrweise und des komfortablen Vorsprungs von 38 Sekunden beste Chancen, auch im fünften Profijahr in Folge im Februar mindestens eine Rundfahrt zu gewinnen.
So lief das Rennen:
Eine vierköpfige Ausreißergruppe um den Belgier Aaron Van Poucke (Flanders – Baloise) hatte sich beim schweren Auftakt nach wenigen Kilometern vom Feld abgesetzt und bei der Fahrt über fünf Bergpreise, darunter zwei der 1. Kategorie, einen Maximalvorsprung von 2:40 Minuten herausgefahren. Dieser Vorsprung schrumpfte in der zweiten Rennhälfte erst langsam und dann zügig, als Omar Fraile (Ineos Grenadiers) 55 Kilometer vor dem Ziel aus dem Feld heraus attackierte.
Der Spanier schloss zunächst zum aus der Spitzengruppe zurückgefallenen Van Poucke auf, ließ den Belgier stehen und fuhr zur Spitze vor, wo sich noch Alex Martin (Eolo – Kometa) und Gotzon Martin (Euskaltel), der virtuell Führende der Bergwertung, befanden. Das Peloton saß den Ausreißern aber schon im Nacken und stellte diese 21 Kilometer vor dem Ziel.
So ging ein noch recht großes Feld in die letzte Schwierigkeit des Tages, wo UAE das Zepter von Movistar übernahm und mit einem hohen Tempo dafür sorgte, dass Fahrer um Fahrer zurückfiel. Im zehn Kilometer langen und im Schnitt knapp sechs Prozent steilen Despiernacaballos-Anstieg (1. Kat.) machte vor allem Pogacars neuer Helfer Tim Wellens einen starken Eindruck. Teilweise fuhr der Belgier sogar zu schnell für seine Teamkollegen, die sein Hinterrad kaum halten konnten.
Durch die UAE-Tempoarbeit war die Spitzengruppe 13 Kilometer vor dem Ziel auf noch 15 Fahrer zusammengeschrumpft. Kurz darauf zog Wellens nochmals das Tempo an und bereitete somit die entscheidende Attacke von Pogacar zwölf Kilometer vor dem Ziel vor. Erst konnte Buitrago dem Vorstoß des Slowenen noch folgen, nach wenigen hundert Metern musste aber auch der Kolumbianer reißen lassen, so dass Pogacar die letzten Kilometer des Anstiegs als Solist in Angriff nahm.
Dahinter formierte sich ein Verfolgertrio mit Mas, Landa und Rodriguez, der im Anstieg nach Defekt zwischenzeitlich zurückgefallen war. Das Trio fuhr zeitig zu Buitrago vor. Doch auch als Quartett konnten die Verfolger bergauf keinen Boden mehr zu Pogacar gutmachen. Die Chancen wurden dazu noch dadurch geschmälert, dass Mas kurz vor dem Gipfel, acht Kilometer vor dem Ziel, wegen eines Defekts aus der Verfolgergruppe zurückfiel.
Auf der Abfahrt und der letzten Gegensteigung in Richtung Ziel hielt Pogacar trotz eines großen Vorsprungs von fast einer Minute sein Tempo hoch und ließ erst auf den letzten Metern ausrollen. 38 Sekunden dahinter sprintete das Verfolgertrio um Platz zwei, mit dem besten Ende für Landa.
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