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14.07.2024 | (rsn) – Die 15. Etappe der Tour de France wird am Tag vor dem zweiten Ruhetag noch einmal ein richtig harter Brocken: 197,7 Kilometer quer durch die Pyrenäen stehen an und schon vom Start weg geht es in Loudenvielle bergauf. Noch in der Neutralisation beginnt das Klettern und die ersten 6,9 Kilometer ab dem scharfen Start führen mit 7,8 Prozent im Schnitt steil hinauf zum Col de Peyresourde.
Es wird von Beginn an ein brutales Rennen erwartet und deshalb saßen vorher alle Profis auf der Rolle, um die Beine zu aktivieren. Wegen großer Hitze trugen sie dabei aber auch allesamt schon Eiswesten.
radsport-news.com hat sich in Loudenvielle umgehört:
Andrej Hauptmann (Sportlicher Leiter UAE Team Emirates):
"Heute ist wirklich eine der härtesten Etappen. Der erste Anstieg nach dem Start ist schon wichtig – und dann schauen wir, wie das Rennen verläuft. Jede Etappe kann bei der Tour ein völlig neues Bild herstellen und wir müssen fokussiert sein. Besonders heute kann alles verändern."
Arthuer van Dongen (Sportlicher Leiter Visma – Lease a Bike):
"Wir hatten eine gute Nacht und sind jetzt wieder bereit für heute. Wir hoffen und geben alles, damit das Pendel heute wieder in die andere Richtung schwingt. Aber man wird sehen, wie gut Tadej heute ist. Es macht keinen Sinn, Vergleiche mit gestern anzustellen, weil das heute eine komplett andere Etappe ist. Das Wetter ist auch anders. Wir haben heute an 15 Streckenpunkten Leute stehen, die Flaschen anreichen. Das ist ziemlich viel! Zwei oder drei Flaschen müssen jede Stunde getrunken werden, das wird sehr wichtig sein. Es wird ein harter Start werden. Alle Fahrer sind auf der Rolle, um die Beine zu öffnen und jeder weiß, dass es von Beginn an ein harter Kampf um die Gruppe wird und andere Teams versuchen werden, zu kontrollieren."
Nico Denz (Red Bull – Bora – Hansgrohe):
"Wir werden jetzt (wegen dem Aus von Roglic) nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern wollen versuchen, noch eine Etappe zu gewinnen. Natürlich war es ein heftiger Rückschlag. Wir haben da alle reininvestiert und es gibt jetzt nur eine Option: Wir müssen ihn stolz machen, auf Angriff gehen und hier etwas abräumen. Der Plan ist, dass Jai in die Gruppe geht und im Idealfall nicht allein. Aber ich muss erstmal versuchen, über den Peyresourde mitzukommen. Wir werden uns auf die Rolle setzen, dass die Beine warm werden und dann Zähne zusammen. Aber mein Primärziel ist heute, die Etappe zu überstehen und in den Ruhetag zu kommen. Ich habe in der zweiten Woche gelitten, am Anfang auch leicht Magenprobleme gehabt."
John Degenkolb (dsm-firmenich – PostNL / Exkl. RSN):
"So langsam merkt man die Ermüdung so richtig. Heute muss man sich auf jeden Fall auf der Rolle warmfahren. Es geht ja schon in der Neutralisation berghoch. Ich hoffe, dass ich so schnell wie möglich in Tritt komme und eine gute Gruppe finde. Es kann sein, dass wir gleich nach dem Start abgehängt sind und die ganze Etappe ums Zeitlimit fahren. Die ersten sieben Kilometer gehen berghoch und dann gibt's zwei Szenarien: Entweder will ein Team im Feld auf Etappensieg fahren und kontrollieren. Dann kommt man nicht mehr zurück, wenn man schon abgehängt war. Oder es gibt eine Spitzengruppe, der Zeit gegeben wird. Dann haben wir vielleicht die Möglichkeit, nochmal einen Teil der Etappe im Feld zu verbringen. Sonst müssen wir uns im Kollektiv irgendwie durchschlagen. Im Grunde genommen wird es dann wichtig, eine anständige Pace berghoch zu fahren – nicht zu schnell und nicht zu langsam – und dann bergab und im Flachen mit der Gruppe mehr oder weniger Vollgas zu fahren. Unsere vier Bergfahrer haben heute alle die Möglichkeit etwas zu reichen. Sie werden attackieren und dann schauen wir, was passiert."
Magnus Cort (Uno-X Mobility):
"Ich glaube die langen Täler erhöhen die Chancen der Ausreißer heute. Die GC-Teams wie UAE und Visma müssen auf ihre größeren Fahrer an den ersten Bergen nach dem Start warten. Deshalb müssen die Ausreißer versuchen, dafür zu sorgen, dass diese Fahrer abgehängt werden. Dann könnte die Lücke aufgehen. Aber es ist ein sehr langer Tag. Wir bei Uno-X müssen uns nicht allzu große Gedanken machen: Wir haben nur über eine Ausreißergruppe eine Chance und deshalb setzen wir darauf. Für mich ist der Anstieg am Anfang zu schwer, aber wenn die Gruppe danach noch nicht steht, kann ich es im langen Tal versuchen."
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