Portugiese Dritter bei Algarve-Rundfahrt

Machado: Nun auch bei Paris-Nizza ein Kandidat fürs Podium?

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Tiago Machado (Katusha) | Foto: Cor Vos

24.02.2015  |  (rsn) - Tiago Machado macht in dieser Saison beim Team Katusha da weiter, wo er vergangenes Jahr beim deutschen Zweitdivisionär NetApp-Endura aufgehört hat.

Der 29 Jahre alte Portugiese, der 2014 so erfolgreich wie nie zuvor in seiner Profikarriere gewesen war, überzeugt gleich in seinen ersten Wochen beim russischen WorldTour-Rennstall und hat in seiner Heimat bei der am Sonntag zu Ende gegangenen Algarve-Rundfahrt (2.1) mit Rang drei der Schlusswertung ein Spitzenergebnis verbuchen und die Erwartungen der Teamleitung erfüllen können.

Bereits bei seinem Debüt bei der Tour Down Under war Machado als Zwölfter bester Katusha-Fahrer gewesen. An der Algarve nun langte es sogar fürs Treppchen, was der Rundfahrtspezialist befriedigt zur Kenntnis nahm.

„Ich bin mit meinem Ergebnis wirklich zufrieden. Das Podium im Gesamtklassement sagt mir, dass ich mit Blick auf meine nächsten Rennen auf dem richtigen Weg bin“, so Machado, der am Samstag als Sechster bei der Bergankunft am Alto do Malhão auf den dritten Platz im Gesamtklassement vorrückte und diesen am Sonntag auf der abschließenden Etappe behauptete.

Der Gewinner der letztjährigen Slowenien-Rundfahrt lobte auch die Leistung des Katusha-Teams, das mit dem Russen Sergei Chernetckii als Siebten einen weiteren Fahrer unter die besten Zehn brachte. Dazu sprintete der Berliner Rüdiger Selig zum Finale in Vilamoura auf den dritten Platz. „Wir waren sehr stark und haben nur einen Etappensieg verpasst“, bilanzierte Machado, für den es im März bei Paris-Nizza weitergeht.

Erst zum zweiten Mal in seiner Profikarriere wird der Portugiesische Zeitfahrmeister von 2009 am Start des „Rennens zur Sonne“ stehen. Als Neoprofi beim damaligen RadioShack-Team langte es beim Debüt 2010 zu Platz 55. Diesmal dürfte es deutlich weiter nach oben gehen – in seiner aktuellen Verfassung ist Machado sogar ein Kandidat für das Podium in Nizza.

„Hier in Portugal war es eine gute Woche und bei meinem nächsten Ziel Paris-Nizza hoffe ich weitere gute Resultate einzufahren“, kündigte er selbstbewusst an.

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