Zeitverlust durch Sturz im Finale der 1. Etappe

Kämna erhält an der Algarve einen frühen Dämpfer

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Lennard Kämna (Sunweb) | Foto: Team Sunweb

15.02.2018  |  (rsn) - Sein Saisondebüt bei der Algarve-Rundfahrt hatte sich Lennard Kämna sicher anders vorgestellt. Als im Finale der 192,6 Kilometer langen 1. Etappe von Albufeira nach Lagos ein Sturz das Peloton in mehrere Teile aufsplittete, zählte auch der U23-Vizeweltmeister zu den Leidtragenden. Mit 57 Sekunden Rückstand auf Tagessieger Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo) kam der 21-Jährige schließlich abgeschlagen auf Rang 116 ins Ziel und musste einen frühen Rückschlag in möglichen Klassementambitionen hinnehmen.

Dabei hatte sich Teamkollege Simon Geschke vor dem Rennen dazu noch ausgesprochen zuversichtlich geäußert. "Ich glaube, dass Lennard gut fahren wird", hatte der Freiburger gegenüber radsport-news.com prognostiziert. Dabei war der Großteil der Etappe ganz nach Wunsch des Sunweb-Teams verlaufen, ehe der Sturz einiges durcheinanderbrachte

“Heute das war ein kontrollierter Tag mit einem hektischen Finale. Leider hat Lennard durch den Crash einige Zeit verloren, nachdem das Team den ganzen Tag gut gearbeitet hat. Zum Glück scheinen alle unsere in den Sturz involvierten Fahrer relativ okay zu sein“, lautete die erste Bestandsaufnahme von Sportdirektor Arthur van Dongen, der allerdings mit dem Ergebnis von Sam Oomen zufrieden sein konnte. Der 22-jährige Niederländer belegte zeitgleich mit seinem Landsmann Groenewegen Rang 33 und sicherte sich das Trikot des besten Nachwuchsfahrers.

Dabei war auch Oomen in den Sturz verwickelt, doch im Gegensatz zu seinem deutschen Teamkollegen schaffte der Kletterspezialist noch den Anschluss an die erste Gruppe. "Ich konnte ziemlich schnell wieder zurückkommen“, so Oomen. "Jetzt ist es natürlich schön, das Nachwuchstrikot zu haben, aber wir müssen schauen, wie die nächsten Tage verlaufen werden“, sagte er.

Vor allem die heutige 2. Etappe, die in Foia mit der ersten von zwei Bergankünften endet, müsste Oomen liegen, wogegen Kämna sein Augenmerk nun auf das morgige 20 Kilometer lange Zeitfahren von Lagoa richten wird, in dem er für ein Spitzenergebnis gut sein dürfte.

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