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“Wir glauben an den Gesamtsieg“

Bernal sorgt auch in der Romandie für Furore

Foto zu dem Text "Bernal sorgt auch in der Romandie für Furore"
Egan Bernal (Sky) genießt seinen Sieg. | Foto: Cor Vos

28.04.2018  |  (rsn) - Luke Rowe fand bei Twitter eine kurze wie treffende Aussage über seinen Teamkollegen. "Egan Bernal – eine Waffe", ließ der Brite über das soziale Netzwerk verbreiten und spielte damit auf den Erfolg des Kolumbianers im Bergzeitfahren der Tour de Romandie an. Denn der Erfolg in der Schweiz ist ein weiterer Höhepunkt einer ereignisreichen ersten Saisonhälfte für Bernal: Platz sechs und bester Jungprofi zum Saisoneinstand bei der Tour Down Under, Gesamtsieg vor Nairo Quintana (Movistar) bei der kolumbianischen Rundfahrt Oro y Paz sowie ein schwerer Sturz mit Schlüsselbeinbruch auf der Schlussetappe Katalonien-Rundfahrt im März.

Dass Bernal zu diesem Zeitpunkt auf Platz zwei der Gesamtwertung in Katalonien lag, unterstreicht sein Potenzial. Ebenso wie sein Alter: Bernal ist erst 21 Jahre alt und fährt seine erste Saison in der WorldTour. Ein beeindruckender Erfolg wie im Bergzeitfahren der Tour de Romandie lassen die Versprechungen seiner Karriere entsprechend größer werden.

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"Egan zeigte einmal mehr, wie talentiert er ist. Wir dachten uns schon, dass er eine der Überraschungen des Tages sein wird – und wir behielten recht", äußerte sich sein Sportlicher Leiter Dario Cioni. Bernal, Sieger der vergangenen Tour de l’Avenir und zu Saisonbeginn vom italienischen ProContinental-Team Androni zum Team Sky gekommen, distanzierte im 9,9 Kilometer langen Bergzeitfahren in 25:10 Minuten um vier Sekunden Spitzenreiter Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo).

Damit ist er auch vor den beiden Schlusstagen der sechstägigen Rundfahrt durch die Schweiz der ärgste Widersacher von Roglic: Sechs Sekunden trennen die beiden in der Gesamtwertung. Zwar sind die beiden verbleibenden Etappen bergig, es fehlt jedoch eine Bergankunft – Terrain nach dem Geschmack von Bernal.

Cioni will den Gesamtsieg aber noch nicht abschreiben: "Es ist ein bisschen schade, dass wir nicht die Gesamtführung übernommen haben. Aber es gibt noch viel zu tun und wir glauben an den Gesamtsieg. Es werden interessante Etappen."

Bernal äußerte sich gegenüber cyclingnews.com nach seinem Coup zurückhaltender: "Roglic ist in einer großartigen Verfassung. Er gewann die Baskenland-Rundfahrt und ist ein kompletter Fahrer. Es wird schwer, aber es gibt keinen Druck. Ich habe nun eine Etappe gewonnen und bereits ein tolles Rennen geliefert."

Unversucht wird er das Unterfangen "Gesamtsieg" aber nicht lassen. "Ich mag es zu attackieren, aber das hängt von vielen Faktoren ab. Wenn ich mich gut fühle, werde ich etwas versuchen. Aber nach so einem schweren Zeitfahren kann der Folgetag schwierig werden", sagte Bernal. Unterschätzen wird den jungen Kolumbianer allerdings niemand mehr.

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