Parapera Atmos2 Masterpiece

Traumhafter Leichtbau-Renner im Aero-Trimm

02.04.2025  |  Material von der Stange gibt es bei Parapera nicht. Der Carbonspezialist hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Vorzüge des Fasermaterials wirklich zu nutzen, sodass so ziemlich alle Modelle beim Gewicht eine Sieben vor dem Komma haben. Und oft kommt nicht mehr viel dahinter – beim Atmos2 Masterpiece ist es eine glatte Null, und das verdankt der schwarze Renner ebenso seinem Rahmen wie der Komplettierung.

Flache Stütze, integrierte Klemmung und fast waagerechtes Oberrohr gehören zu den typischen Aero-Merkmalen.

Ausgelegt ist das Atmos2 als Allroad-Bike, das mit bis zu 33 mm breiten Reifen gefahren werden kann und will. Versierte Piloten können sich damit durchaus auf anspruchsvolles Terrain vorwagen, wobei die Marke für den echten Gravel-Einsatz natürlich andere Modelle auf Lager hat.

Die kabellosen Campagnolo-Ergopower-Hebel weisen eine neue Bedienlogik auf – die Daumentaste innen am Griff fehlt.

Ein Merkmal, das man keineswegs übersehen sollte, ist die klare Renn-Orientierung des Atmos2, dessen Sitzgeometrie als sehr sportlich durchgehen kann. In Sachen Fahrverhalten sprechen kurzer Radstand und knappe Kettenstreben eine klare Sprache: das Rad ist agil und handlich, wobei der etwas flachere Lenkwinkel den Geradeauslauf optimiert.

Das per Funk aktivierte Schaltwerk bedient einen 10-29er Zwölffach-Kranz.

Lockere Touren stehen hier nicht im Fokus, eher schnelle Ausfahrten auf gutem oder schlechtem Asphalt, wobei das Parapera ebenso die Ebene mag wie die Berge. Deutliche aerodynamische Merkmale wie das fast waagerechte, flache Oberrohr und die tiefer angebrachten Sitzstreben stehen für wenig Widerstand bei kräftigem Fahrtwind, dazu ist das Rad mit einem schnellen Radsatz versehen, dessen unterschiedliche Felgenprofile einen guten Kompromiss aus neutralem Lenkverhalten und optimaler Aerodynamik bieten.

Unterschiedlich tiefe Felgenprofile optimieren die Performance.

Geht es bergauf, profitiert der Fahrer vom geringen Gewicht, dank der sich die Rennmaschine spielerisch bewegen lässt. Wird’s besonders steil, kommt die sinnvolle Übersetzung der Campagnolo Super Record zum Tragen: Das 2x12-Getriebe bietet mit 29/29 eine 1:1-Übersetzung, der Schnellgang ist mit 45 zu 10 Zähnen dabei durchaus lang übersetzt.

Der Kurbelsatz mit 45/29er Kettenblättern sorgt für eine große Übersetzungsbandbreite.

Darüber hinaus gefällt die Super Record mit organisch anmutenden Carbon-Bauteilen, die komplett drahtlose elektronische Schaltung nicht zu vergessen. Am Musterrad ist außerdem ein leichter, bequemer 3D-Sattel montiert, und auch eine Vorbau-Lenker-Kombi darf nicht fehlen. Dass der superleichte Renner nicht in den fünfstelligen Bereich vordringt, ist da schon fast überraschend. Zu diesem Preis etwas ähnlich Exklusives und Leichtes zu finden, dürfte nicht einfach sein.

Mit Carbon-Cockpit gewinnt das Rad an Aerodynamik und Eleganz.



Preis 9.990 Euro
Gewicht 7,0 Kilo (Rahmenhöhe M)

Link zum Parapera Atmos2

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