Drei Fahrer in Top Zwölf plus Bergtrikot

Stölting tritt bei Eschborn-Frankfurt wie ein Spitzenteam auf

Von Christoph Adamietz aus Frankfurt

Foto zu dem Text "Stölting tritt bei Eschborn-Frankfurt wie ein Spitzenteam auf"
Mirco Saggiorato holte für das Team Stölting bei Eschborn-Frankfurt das Bergtrikot | Foto: Cor Vos

01.05.2014  |  (rsn) - Platz zwei im U23-Rennen durch Nils Politt, Rang acht im Profi-Rennen durch Jan Dieteren sowie das Bergtrikot durch den Schweizer Mirco Saggiorato - das Team Stölting lieferte am 1. Mai bei Eschborn-Frankfurt erstklassige Vorstellungen ab.

Vor allem im Profirennen zeigte sich das Aufgebot des Continental-Rennstall aus Gelsenkirchen immer auf der Höhe des Geschehens und fuhr auf Augenhöhe mit der höherklassigen Konkurrenz. „Das ist ein Wahnsinnstag. Unsere Fahrer haben Top-Leistungen gezeigt", schwärmte Mark Musebrink von der Stölting Service Group gegenüber radsport-news.com von seinem Team.

„Wir haben uns hier sehr gut präsentiert. Für ein Continental-Team haben wir und sehr teuer verkauft, besser geht es eigentlich nicht. Ich denke wir haben heute gezeigt, dass wir das Niveau für den ProContinental-Bereich haben", sagte Saggiorato nach dem Rennen zu radsport-news.com. Der 26-Jährige fuhr in der Ausreißergruppe des Tages, war drei Mal am Mammolshainer Berg der Stärkste und sicherte sich das Bergtrikot.

Als die Gruppe um Saggiorato gestellt wurde, trat U23-Meister Silvio Herklotz in Aktion und dominierte mit einer prominent besetzten Spitzengruppe um Fabian Wegmann (Nationalmannschaft) das Renngeschehen bis weit ins Finale hinein. „Ich bin mit meinem Rennen zufrieden. Dass es am Ende knapp werden würde war klar, da hinten die Sprintermannschaften gefahren sind", meinte der 19-Jährige, der in fünf Tagen Geburtstag hat.

Deshalb war dieses Unterfangen auch beendet, noch bevor es auf den finalen Rundkurs in Frankfurt ging. Doch auch bei der Sprintentscheidung auf der Mainzer Landstraße war Team Stölting zur Stelle und fuhr durch Dieteren einen beachtlichen achten Rang heraus. Dazu kamen Rang elf durch Christian Mager, Herklotz wurde noch Zwölfter und landete damit zwei Plätze vor Gerald Ciolek (MTN-Qhubeka), einem der Favoriten.

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