--> -->
14.05.2015 | (rsn) – Am zweiten Tag der 36. Bayern-Rundfahrt hat John Degenkolb (Giant-Alpecin) das Soll erfüllt. Der 26-jährige Frankfurter entschied die 179,5 Kilometer lange Etappe von Waldsassen nach Selb im Massensprint für sich und feierte damit bei Deutschlands einzigem Mehretappenrennen seinen zweiten Tagessieg nach 2011.
Degenkolb ließ in der oberfränkischen Porzellanstadt den Franzosen Nacer Bouhanni (Cofidis) – der bereits auf der 1. Etappe Zweiter geworden war – und den Spanier Enrique Sanz (Movistar) mit deutlichem Abstand hinter sich. Auftaktsieger Sam Bennett vom deutschen Bora-Team landete im Gelben Trikot auf dem vierten Platz und musste die Gesamtführung an Degenkolb abgeben.
„Mit diesem Etappensieg hat unser Team das Soll erfüllt. Jetzt haben wir keinen Druck mehr. Schauen wir mal, was in den kommenden Tagen noch passiert“, kommentierte der Mailand-Sanremo und Paris-Roubaix-Gewinner seinen vierten Saisonsieg, dem er morgen und am Sonntag noch zwei weitere folgen lassen kann. Nur im Zeitfahren von Haßfurt am Samstag wird Degenkolb ohne Chance sein. „Ich habe mich heute im Finale viel besser gefühlt als gestern. Das lässt für den Rest der Rundfahrt hoffen“, so Degenkolb zuversichtlich.
Dagegen wuchsen beim Bora-Team die Bäume nicht in den Himmel. „Am gestrigen Tag waren wir natürlich überglücklich. Heute hat es leider nicht ganz gereicht. Die Mannschaft hat den ganzen Tag super gearbeitet und Sam hat sich sehr gut gefühlt“, sagte Sportdirektor Enrico Poitschke, der bereits auf die nächste Etappe schaute: „Auch wenn wir heute nicht auf dem Podest stehen, sind wir noch vorne mit dabei. Morgen ist die Zielrunde noch mal etwas schwieriger als heute und die Etappe ist mit 206 Kilometern auch ziemlich lang. Es wird sicher viele Attacken geben und damit müssen wir hoch konzentriert sein.“
Auch die 2. Etappe wurde von einer sechsköpfigen Spitzengruppe bestimmt. Bereits nach fünf Kilometern hatten sich der Schweizer Patrick Schelling (IAM), der Ruander Adrien Niyonshuti (MTN-Qhubeka), der Niederländer Marco Minnard (Wanty-Group Gobert) und der junge Deutsche Yannick Mayer aus der Bike-Aid-Mannschaft absetzen können. Knapp 20 Kilometer später erhielten sie Unterstützung durch Christian Koch (LKT Team Brandenburg) und Thomas Koep (Stölting), zwei weitere deutsche Nachwuchshoffnungen.
Zwar erarbeitete sich das Sextett einen Vorsprung von bis zu sechs Minuten, aber auf dem hügeligen Terrain mit zwei Bergwertungen der 1. Kategorie zog das Feld rechtzeitig die Zügel an und stellte rund zwölf Kilometer vor dem Ziel die letzten der Ausreißer, so dass auch diesmal der Massensprint über den Tagessieg entscheiden musste, den sich schließlich Degenkolb souverän sicherte.
Im Gesamtklassement führt er mit nun zwei Sekunden vor Bouhanni und vier vor Bennett führt. Auf Platz vier folgt mit sechs Sekunden Rückstand Jonas Koch vom deutschen rad-net Rose-Team. Der 21-Jährige verteidigte sein Weißes Trikot des besten Jungprofis. „Heute war es für mich nicht so hart, weil ich mich im Feld etwas erholen konnte, obwohl das Grundtempo wieder sehr hoch war“, sagte Koch nach der Etappe.
Degenkolb steht nun auch an der Spitze der Punktewertung, Minnard ist neuer Träger des Bergtrikots. „Wir mussten heute viel arbeiten, aber die Zuschauer an der Strecke waren phantastisch. Jetzt will ich das Trikot natürlich verteidigen, aber das wird hart“, meinte der 26-Jährige, der sich beide Bergwertungen gesichert hatte.
Die Etappe in der Videozusammenfassung:(rsn) – Sam Bennett ist mit Blick auf sein Tour de France-Debüt auf einem guten Weg. Bei der am Sonntag zu Ende gegangenen 36. Bayern-Rundfahrt heimste der Ire gleich zwei Etappensiege ein und lieÃ
(rsn) – Auch wenn es bei der Bayern-Rundfahrt weder zu einem Etappensieg noch zu einem Platz auf dem Schlusspodium reichte, hatte Andreas Klier nichts auszusetzen an der Vorstellung seiner Fahrer.
(rsn) – Die Bayern-Rundfahrt (2.HC) war für Rüdiger Selig (Katusha) eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Mit großen Ambitionen angereist und vom Team mit vielen Freiheiten ausgestattet, lief beim B
(rsn) – Mit viel Kraft und Energie hat sich Alex Dowsett (Movistar) den Gesamtsieg bei der 36. Bayern-Rundfahrt gesichert. Dabei war er von seinem Idealgewicht für die Straße aber noch ein ganzes
(rsn) – John Degenkolb (Giant-Alpecin) ist auf einem guten Weg in Richtung Tour de France. Nicht nur, dass der 26-jährige Frankfurter bei der gestern zu Ende gegangenen Bayern-Rundfahrt gleich zwei
(rsn) – John Degenkolb (Giant-Alpecin) hat sich zum Finale der 36. Bayern-Rundfahrt einen Herzenswunsch erfüllen können. Der im mittelfränkischen Weißenburg aufgewachsene Mailand-Sanremo und Par
(rsn) – John Degenkolb (Giant-Alpecin) hat das Finale der 36. Bayern-Rundfahrt für sich entschieden. Der 26 Jahre alte Frankfurter gewann am Sonntag die abschließende 5. Etappe, die über 197,8 Ki
(rsn) – Im Zeitfahren der Bayern-Rundfahrt ließ es Andreas Stauff ruhig angehen. Der Sprinter des MTN-Qhubeka-Teams belegte auf den 26 Kilometern rund um Haßfurt den 85. Platz und hatte schon vor
(rsn) - Einen Platz unter den besten 15 hatte Nils Politt (Team Stölting) vor dem Einzelzeitfahren der Bayern-Rundfahrt als sein Ziel ausgegeben. Diese Vorgabe konnte der 21-Jährige mit Platz sechs
(rsn) – Der Top-Favorit hat Einzelzeitfahren der 36. Bayern-Rundfahrt gewonnen – aber es war am Ende eine ganz enge Geschichte. Nur um eine Sekunde verwies Stundenweltrekordler Alex Dowsett (Movis
(rsn) - Stundenweltrekordler Alex Dowsett (Movistar) hat das 26,1 Kilometer lange Einzelzeitfahren bei der Bayern-Rundfahrt gewonnen und damit auch das Gelbe Trikot vom Iren Sam Bennett (Bora-Argon 18
(rsn) - Matthias Schnappka vom deutschen Team Bike Aid wird heute um 12.30 Uhr das Einzelzeitfahren der 36. Bayern-Rundfahrt eröffnen. Die Runde um Haßfurt führt über wellige 26,1 Kilometer und so
(rsn) – Neben Tadej Pogacar (UAE Team Emirates – XRG) wird auch Biniam Girmay (Intermarché – Wanty) am 13. April sein Debüt bei Paris-Roubaix sein Debüt bei Paris-Roubaix geben. Nachdem der S
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) - Mathieu van der Poel (Alpecin - Deceuninck) ist beim E3 Saxo Classic nicht nur mit seinem souveränen Sieg, sondern auch mit seinem Material aufgefallen. Der Niederländer war dort mit einem u
(rsn) - Am Wochenende startet die Rad-Bundesliga 2025. Während für die Männer bereits am Samstag beim Großen Preis der südlichen Weinstraße in Schweigen der Startschuss fällt, kämpfen die Frau
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Seit Jahr und Tag ist Oudenaarde das Zentrum der Flandern-Rundfahrt der Frauen. Auch die 22. Ausgabe des Rennens startet hier, seit 2012 befindet sich hier zudem in der Minderbroedersstraat
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos