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20.11.2022 | (rsn) – Bei seinen letzten beiden Stationen CCC (2019 und 2020) und Intermarché - Wanty - Gobert (2021) genoss Jonas Koch viele Freiheiten und konnte zahlreiche Spitzenplatzierungen erzielen. Mit seinem Wechsel zu Bora – hansgrohe war abzusehen, dass der 29-Jährige sich häufiger in der Helferrolle wiederfinden würde. Aber auch im neuen Umfeld und mit veränderten Aufgaben fand sich Koch schnell zurecht.
Gleich im ersten Einsatz hatte Koch bei der Valencia-Rundfahrt seinen Anteil am Gesamtsieg seines Kapitäns Aleksandr Vlasov. Schon bei der anschließenden Murcia-Rundfahrt (1.1) bekam der Bora-Neuzugang freie Fahrt und wurde prompt Vierter. “Die Saison fing also mega an. Gerade mein vierter Platz in Murcia gab mir viel Motivation für die kommenden Monate“, sagte Koch zu radsport-news.com.
___STEADY_PAYWALL___Danach ging es über die Algarve-Rundfahrt (2.Pro) zu den Frühjahrsklassikern in Flandern und Frankreich. Bei seiner ersten vollständigen Klassikerkampagne überzeugte Koch durch offensive Fahrweise, wurde er aber auch durch Sturzpech ausgebremst. Dadurch verpasste er mögliche Spitzenresultate.
Bei der Valencia-Rundfahrt war Koch in seinem ersten Saisoneinsatz Helfer seines Teamkollegen Aleksandr Vlasov, der sich den Gesamtsieg sicherte. | Foto: Cor Vos
“Bei den Klassikern konnte ich aktiv an den Rennen teilnehmen, was mich durchaus positiv stimmte. Leider stürzte ich beim E3 Preis, dem Grand Prix von Denain und beim Pfeil von Brabant“, listete er auf. “Ich war zwar nicht komplett außer Gefecht, realisierte aber, dass die Stürze, kombiniert mit den harten Eintagesrennen, ein paar Körnern kosteten“, so Koch, dessen beste Klassikerresultate ein zwölfter Platz bei Nokere Koerse (1.Pro) und Rang 22 bei Gent-Wevelgem waren.
Mit Bora bei den deutschen Klassikern an Main und Rhein erfolgreich
Danach richtete er seinen Fokus auf die deutschen Klassiker Eschborn-Frankfurt und Rund um Köln, wo er sich jeweils über Siege seiner Teamkollegen freuen konnte. Vor der Alten Oper in Frankfurt am Main konnte am 1. Mai Rückkehrer Sam Bennett erstmals in der Saison 2022; drei Wochen später war in der rheinischen Metropole Lokalmatador Nils Politt erfolgreich. “Mit dem Sieg von Sam in Frankfurt wurde die erste Saisonhälfte sehr gut abgeschlossen. Der Sieg von Nils bei Rund um Köln war dann natürlich auch ein guter Wiedereinstieg mit dem Team“, sagte Koch, der zwischen den beiden deutschen Traditionsrennen eine kurze Pause eingelegt hatte.
Anschließend richtete er seinen Formaufbau auf die Vuelta a Espana, bei der er 2019 sein Grand-Tour-Debüt gegeben hatte, dem zwei Tour-Teilnahmen folgten. Bei seiner zweiten Spanien-Rundfahrt war Koch zunächst wieder Helfer von Sprinter Bennett, dem beim Auftakt in den Niederlanden gleich zwei Etappensiege gelangen.
Im Saisonverlauf kam der 29-Jährige aber auch öfters als Helfer von Sprinter Sam Bennett (li.) zum Einsatz – hier bei Eschborn-Frankfurt, das der Ire für sich entscheiden konnte.| Foto: Cor Vos
Nachdem der Ire nach neun Etappen wegen einer Corona-Erkrankung aussteigen musste, erhielt Koch mehr Freiheiten und wusste diese mit einem sechsten Etappenrang am drittletzten Tag zu nutzen. “Die Etappensiege mit Sam und die anderen guten Ergebnisse waren definitiv ein guter Abschluss“, sagte Koch, der danach nur noch das WM-Straßenrennen im australischen Wollongong sowie – wieder als Bennett-Helfer - die französischen Klassiker Paris-Bourges und Paris-Tours bestritt.
Auch im kommenden Jahr Helfer mit gelegentlichen Freiheiten
Mit seiner ersten Saison in Diensten von Bora - hansgrohe zeigte er sich insgesamt “sehr zufrieden. Natürlich gab es sturzbedingte Ups and Downs, aber mein Fazit am Ende ist durchweg positiv“, sagte der Schwabe, der sich auch mit seiner Helferrolle angefreundet hat. “Es gibt einem viel Motivation, wenn man mit dem Team Rennen gewinnt und seinen Teil als Helfer dazu beigetragen hat. Etwa wie bei der Valencia Rundfahrt, in Frankfurt, Köln oder bei der Vuelta“, betonte er. Andererseits “hatte ich durchaus bei Rennen die Chance, mein Können unter Beweis zu stellen“, fügte er an.
In seinem zweiten Jahr bei Bora – hansgrohe wird Koch wieder als Helfer mit gelegentlichen Freiheiten antreten. “Im Großen und Ganzen wird meine Rolle gleich bleiben“, meinte er. Koch will sich in seiner fünften Saison als WorldTour-Profi bei den Klassikern weiterentwickeln, Erfahrungen sammeln und “Teil eines starken Teams“ sein. “Zudem will ich mich natürlich leistungstechnisch verbessern. Sollte ich in die Situation kommen, ein Ergebnis holen zu können, will ich diese Chance auch nutzen“, kündigte er an.
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