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11.04.2016 | (rsn) - Der Australier Mat Hayman (Orica-GreenEdge) war sicher nicht der von vielen erhoffte Sieger des Klassikers Paris-Roubaix. Aber das Rennen übertraf alle Erwartungen. Da kamen sogar die früheren Gewinner Bernard Hinault, Gilbert Duclos-Lassalle, Marc Madiot und Francesco Moser ins Schwärmen.
Bekanntlich steht Bernard Hinault trotz seines Sieges 1981 der Königin der Klassiker eher distanziert gegenüber. Doch das hartumkämpfte Rennen am letzten Sonntag fand seine Bewunderung. Insbesondere der zweitplatzierte Tom Boonen und die aggressive Fahrweise sein Teams Etixx-Quick-Step, angeführt von Tony Martin, hatten es dem Franzosen angetan.
"Es ist schon lange her, seit ich ein Paris-Roubaix - oder ein anderes Rennen – mit so viel Aktion gesehen habe. Doch dieses war großartig, besonders von Etixx-Team, das seine Verantwortung übernahm. Vor 25 Jahren gab es solche Rennen. Seitdem habe ich keines in dieser Art mehr gesehen ", sagte Hinault der französischen Sporttageszeitung L'Équipe . Hinault: „Boonen hat erneut unter Beweis gestellt, dass er ein Kämpfer ist. Aber Hayman hat auch verdient gewonnen."
Gilbert Duclos-Lassalle entschied Paris-Roubaix in seinem 14. Versuch im Jahr 1992 für sich und wiederholte den Sieg 1993 gegen den höher favorisierten Franco Ballerini. Trotz der Ähnlichkeit mit Haymans Erfolg galt sein größtes Lob ebenfalls Tom Boonen. Dafür kritisierte Duclos-Lassalle Mitfavorit Fabian Cancellara, dessen Sturz in Mons en Pevele ein taktischer Fehler zugrunde gelegen habe.
"Das trockene Wetter war gut für die Rouleure, die starken Männer. Tom Boonen agierte großartig. Er machte das Rennen und legte den Rhythmus fest“, erklärte Duclos-Lassalle begeistert in der L'Équipe, um dann kritisch anzufügen: „Es ist eine Schande, dass er sich in der letzten Kurve selbst blockierte. Ein erfahrener Fahrer begeht einen Anfängerfehler. Genau wie Cancellara. Wenn Sie dieses Wetter in Roubaix haben, wissen Sie, dass es Stellen mit Pfützen und Schlamm gibt. Da muss man wachsam bleiben.“
Francesco Moser lobte einerseits Haymans starkes und umsichtiges Taktieren im Finale. Andererseits stellte er nüchtern fest: „Ich bin überzeugt, dass Boonen vor ein paar Jahren Paris-Roubaix mit einer Hand gewonnen hätte."
FDJ-Manager Marc Madiot war mit seiner Truppe ohne den verletzten Arnaud Démare in das dritte Monument des Jahres gegangen und erzählte, dass er am Vorabend des Rennens Boonen als Sieger getippt hatte. Doch die Art und Weise, wie Hayman dem Belgier den Triumph wegschnappte, nötigte ihm auch Bewunderung ab: „Hayman ist zwar kein berühmter Sieger, aber er ist ein sehr feiner Gewinner, weil es ein schönes Rennen, von großer Qualität war!“, sagte der Franzose.
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