--> -->
27.11.2022 | (rsn) – Auch in seiner zweiten Profisaison zeigte Tobias Bayer (Alpecin – Deceuninck) ansprechende Leistungen. Bei einem im Vergleich zum Vorjahr deutlich anspruchsvolleren Rennkalender mit mehreren WorldTour-Klassikern konnte der Österreicher nicht nur zuverlässig Helferdienste verrichten, sondern auch immer wieder persönliche Resultate erzielen.
"Ich bin soweit zufrieden, da ich weiß, wie hart ich arbeiten muss, um den nächsten Schritt zu machen. Es gab zwar Ups und Downs, aber mein Jahr war stabil und die Leistungskurve zeigte nach oben“, fasste Bayer gegenüber radsport-news.com zusammen.
___STEADY_PAYWALL___Als erste Highlights standen einige Kopfsteinpflasterklassiker auf den Programm. In seiner ersten Profisaison fuhr Bayer nur einige belgische Halbklassiker, im Frühjahr 2022 standen prestigeträchtige Rennen wie Omloop Het Niewusblad, die E3 Saxo Bank Classic oder Dwars door Vlaanderen in seinem Kalender. "Die Klassiker machen unheimlich viel Spaß. Die taktischen und physischen Komponenten passen gut zu mir“, befand der 23-Jährige.
Nach starkem Giro bei der Brussels Cycling Classics auf dem Podium
Beim Giro d`Italia, der zweiten Grand Tour seiner Karriere, holte sich Bayer einen sechsten und einen zehnten Etappenplatz. Und im Gegensatz zur Spanien-Rundfahrt 2021 fuhr er das Rennen auch zu Ende. "Wir hatten als Team einen erfolgreichen Giro mit dem Rosa Trikot (Mathieu van der Poel trug es an den ersten drei Tagen, d. Red.) und drei Etappensiegen. Ich bin vor allem auf meinen sechsten Etappenrang stolz, den ich trotz Krankheit herausfahren konnte“, erklärte Bayer, der auf dem drittletzten Teilstück mehr als 170 Kilometer als Ausreißer unterwegs war und sich noch vor den Klassementfahrern ins Ziel retten konnte.
Auf der 19. Etappe des Giro d’Italia imponierte Tobias Bayer als Ausreißer und wurde Tagessechster. | Foto: Cor Vos
Eine Woche nach dem Ende der Italien-Rundfahrt erzielte er als Dritter der Brussels Cycling Classics (1.Pro) dann auch noch sein bestes Saisonergebnis. "In Brüssel um den Sieg zu fahren und am Ende auf dem Podium zu stehen, das war ein absolutes Highlight“, betonte Bayer. Auch bei den anschließenden österreichischen Staatsmeisterschaften lief es mit Platz fünf im Zeitfahren und Rang acht im Straßenrennen ordentlich.
Auch im Herbst hatte Bayer weitere Highlights im Rennkalender. So bestritt er die EM in München und die WM im australischen Wollongong sowie mit Il Lombardia sein erstes Monument der Karriere. Sein bestes Resultat erzielte er bei der Luxemburg-Rundfahrt (2.Pro), wo er auf der 2. Etappe Siebter wurde.
Bei der Polen-Rundfahrt durch Corona im Team gestoppt
Etwas mehr erhoffte sich Bayer von der Polen-Rundfahrt, die seine zweite Saisonhälfte eröffnet hatte. Nach Rang zehn zum Auftakt war das WorldTour-Rennen nach dem dritten Tag allerdings schon, da sich sein Team wegen zu vieler Corona-Fälle zurückzog. “Ich hatte mich auf die Polen-Rundfahrt gut vorbereitet, diese dann verlassen zu müssen, das war enttäuschend für mich“, sagte Bayer, der im Saisonverlauf auch noch mit einer Corona-Infektion zu kämpfen hatte.
Im Herbst war der junge Österreicher als Helfer unterwegs, so wie hier beim Gran Piemonte. | Foto: Cor Vos
Für seine dritte Profisaison hat er sich große Ziele gesetzt. "Ich möchte Rennen gewinnen und vor allem bei den Klassikern eine wichtige Rolle spielen“, kündigte der Allrounder an. Nachdem er bereits die Vuelta und den Giro gefahren ist, würde Bayer gerne erstmals die Tour de France in Angriff nehmen. "Klar ist die Tour ein großes Ziel, ich würde mich aber auch mindestens genau so sehr wieder auf den Giro freuen“, erklärte er.
Angesichts der starken internen Konkurrenz wird Bayer zwar auch 2023 wieder vornehmlich als Helfer unterwegs sein. "Wenn es von mir verlangt wird, bin ich da und gebe gern 100 Prozent für unsere Leader. Ich will mich aber so entwickeln, dass ich selbst für die Ergebnisse sorgen und in die Leaderrolle schlüpfen kann“, zeigte sich Bayer, dessen Fernziel ein Grand-Tour-Etappensieg ist, aber auch selbstbewusst, in Zukunft der Helferrolle entwachsen zu können.
(rsn) – Eine Woche hatte Stefan Küng zuhause, bevor sich der Schweizer von Frauenfeld wieder verabschieden musste, um am heutigen Dienstag die nächste Trainingslager-Reise in Angriff zu nehmen.
(rsn) – Auch in diesem Jahr hat Radsport News wieder mit Hilfe eines eigens dafür erstellten Punkteschlüssels den besten Fahrer des deutschsprachigen Raumes ermittelt. In unserer Rangliste 2022 fi
(rsn) – 2022 war das Jahr des Stefan Küng (Groupama - FDJ). Im Juni feierte der Schweizer die Geburt seines ersten Sohnes Noé und sportlich lief es über die gesamte Saison hinweg glänzend. Küng
(rsn) – Ein ganz großer Sieg wie beim Flèche Wallonne oder der Tour-Etappe in Sarran im Jahr 2020 sprang in dieser Saison zwar nicht für ihn heraus, doch mit insgesamt vier ersten Plätzen bei kl
(rsn) – In seinem zweiten Profijahr gelang Mauro Schmid zwar kein Coup wie 2021, als er eine Etappe des Giro d‘Italia gewann. Doch bei seinem neuen Team Quick-Step Alpha Vinyl machte der Schweizer
(rsn) – Trotz zweier Coronaerkrankungen und eines schweren Trainingssturzes, der ihn mehrere Wochen außer Gefecht setzte, konnte Max Walscheid (Cofidis) 2022 so viele Punkte für die Jahresranglist
(rsn) – Er war der tragische Held der Tour de France – nicht nur aus deutscher Sicht, sondern auch für die internationalen Fans: Simon Geschke (Cofidis) kämpfte bis zur letzten Bergetappe wacker
(rsn) - Auch wenn ihm in der Saison 2022 deutlich weniger Siege gelangen als noch im vergangenen Jahr, so wusste Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) mit einer deutlichen Leistungssteigerung zu beeindru
(rsn) – Auch wenn er im Frühjahr wegen Krankheiten nicht die gewünschten Ergebnisse einfahren konnte und im Sommer bei der Tour de France leer ausging, fällt Nils Politts Saisonbilanz positiv aus
(rsn) – Es war eine der beeindruckendsten Triumphfahrten der gesamten Saison 2022: Als Bob Jungels (AG2R Citroën) am 10. Juli durch die Schweiz rauschte und in Chatel am Rande des Skigebiets Les Po
(rsn) – Nach fünf Jahren bei Bora – hansgrohe und der großen Enttäuschung über die verpasste Tour de France 2021 entschied sich Pascal Ackermann für einen Tapetenwechsel und heuerte bei UAE
(rsn) – Der Wechsel von DSM zu Movistar hat sich für Max Kanter gelohnt. Der 25-Jährige muss zwar weiter auf seinen ersten Sieg warten, doch mit 29 Top-Ten-Resultaten war er der beständigste Erge
(rsn) - Mathieu van der Poel (Alpecin - Deceuninck) ist beim E3 Saxo Classic nicht nur mit seinem souveränen Sieg, sondern auch mit seinem Material aufgefallen. Der Niederländer war dort mit einem u
(rsn) - Am Wochenende startet die Rad-Bundesliga 2025. Während für die Männer bereits am Samstag beim Großen Preis der südlichen Weinstraße in Schweigen der Startschuss fällt, kämpfen die Frau
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Seit Jahr und Tag ist Oudenaarde das Zentrum der Flandern-Rundfahrt der Frauen. Auch die 22. Ausgabe des Rennens startet hier, seit 2012 befindet sich hier zudem in der Minderbroedersstraat
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos
(rsn) - Nach ihrem ersten Rennblock, der mit Rang 37 bei der Trofeo Alfredo Binda (1.WWT) endete, nahm sich Antonia Niedermaier die Zeit, um mit RSN über ihren Saisoneinstieg, ihre veränderte Rolle